Bergwandern in Kifune
Steffel | 23. September 2009 | 2.253 mal gelesenIn den letzten fünf Tagen brauchte der Großteil der Japaner nicht zur Arbeit, Universität oder Schule zu gehen. Grund dafür war die sogenannte シルバーウィーク die “Silberne Woche”, die aus aus dem Wochenende, zwei Feiertagen und einem dazwischenliegenden Brückentag besteht.
Größtenteils verbrachte ich die freien Tage eher ruhig zu Hause, aber auch ein wenig auf Arbeit. Ansonsten spielte ich am Samstag vier Stunden lang Futsal. Dabei trat ich wohl zu oft gegen den Ball, so dass der Fuß noch bis heute ein wenig wehtut.
Gestern war dann der wohl anstrengendste Tag. Zu siebt gingen fuhren wir morgens in den Norden von Kyoto nach Kifune. Dort wanderten wir quer durch die Wildnis, bewunderten kleine Tempel und quälten uns die unzähligen Treppen hoch, um die von Maquis-chan versprochene Aussicht zu bewundern. Naja, von der Aussicht war allerdings nicht viel zu sehen. Als kleinen Zwischenstopp besuchten wir ein Restaurant, das über einen Fluss errichtet wurde. Ich konnte praktisch meine Beine ins Wasser stecken und gleichzeitig an meinem Bierchen nippen. ![]()
Nach mehrstündiger Wanderei und völlig erschöpft (besonders die älteren und weiblichen Teilnehmer
) gingen wir zurück in die Stadt und besuchten ein Izakaya, um über die vergangenen Stunden zu philosophieren.
Gegen 23.30 Uhr erreichten Yuko und ich endlich unsere eigenen vier Wände. Schnell in die kleine Wanne gehüpft, kurz ausgeruht und dann ab ins Bett, denn heute musste ich schon wieder ein wenig arbeiten – trotz Feiertags.
Hier ein paar Fotos vom Ausflug. Zu sehen sind ein paar Matroschkas und ein 天狗 (tengu = langnäsiger Bergkobold). Übrigens gibt es auch eine gleichnamige Izakaya-Kette, die sehr zu empfehlen ist! Weitere Fotos könnt ihr auf Anfrage sehen
Wort des Tages: 登山 (tozan = Bergsteigen)





