Die Schulbank drücken
Apr 07 2012
Schon vor einigen Wochen habe ich mich entschieden, mal wieder die Schulbank zu drücken, um mein Japanisch zu verbessern, um möglichst im nächsten Jahr den JLPT Stufe 1 (Japanese Language Proficiency Test) abzulegen. Mit dem JLPT würde sich die Auswahl auf dem japanischen Arbeitsmarkt deutlich erweitern.
Außerdem könnte ich dann endlich (fast) alles verstehen, was im TV läuft oder in der Zeitung steht. Früher habe ich so gut wie nie ferngesehen. Aber mit der Zeit wurde mein Japanisch, ohne wirklich viel zu lernen, immer besser. Mittlerweile verstehe ich den Großteil der leichten Unterhaltung und kann die wenigen guten Sendungen genießen, die hier im TV laufen. Aber Nachrichtigen oder andere Sendungen mit etwas schwierigen Themen wie Politik, Wirtschaft etc. sind für mich noch eine Nummer zu groß für mich.
Aber zurück zum Thema: Es hat etwas länger gedauert, bis ich eine engere Auswahl an Sprachschulen gefunden hatte, die einen seriösen Kurs anbieten, an dem ich neben meiner Arbeit teilnehmen kann und bei dem ich meinen Traum vom Bestehen des JLPT 1 realisieren kann.
Am Mittwoch habe ich mich dann endlich auf den Weg zur Sprachschule meiner Wahl gemacht, um mich anzumelden und einen Einstufungstest abzulegen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Test eine Stunde dauerte und ich in dieser Zeit 14 Seiten auszufüllen hatte. Ich hatte eigentlich mit vielleicht 30 Minuten gerechnet und hatte mir noch ein kleines Polster eingeplant, so dass ich danach zur Arbeit gehen kann.
Der Angestellte, mit dem ich auch schon zu vor via E-Mail in Kontakt stand, händigte mir den schwereren der beiden Tests aus. Dennoch waren die ersten Aufgaben noch recht einfach. Aber das sollte sich schnell ändern… Besonders die Textaufgaben hatten es in sich. Ich konnte leider nicht die ganzen 60 Minuten für den Test aufbringen, da ich ja anschließend zur Arbeit musste. Allerdings waren die auch nicht nötig gewesen, da die letzten Aufgaben für mich sowieso viel zu schwer waren.
Nach der schnellen Auswertung des Test war ich trotz bereits erkannter Schusseligkeitsfehler zufrieden, da ich eigentlich genau dort eingestuft wurde, wo ich auch hinwollte. Am 10. April geht’s dann los: Dreimal pro Woche wird dann für vier Stunden täglich Japanisch gepaukt. Und wenn es sich zeitlich einrichtet, wird auch an den anderen beiden Wochentagen gelernt. Der Kurs ist nämlich eigentlich an allen Arbeitstagen, aber man kann angeblich ohne Probleme zwischen 2-5 Tagen pro Woche diesen Kurs besuchen und trotzdem dem Unterricht folgen. Da bin ich mal gespannt, wie das funktionieren soll…
Wort des Tages: 一生懸命 (isshoukenmei = fleißig)
Und fleißig(er) muss ich jetzt auch sein

がんばって! ^_^
Das hast du nach anderthalb Jahren in Japan gelernt? Wow!
Aber danke.
君も日本語頑張って勉強するぞ!