<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" >

<channel>
	<title>Steffen in Japan &#187; Zum Archiv</title>
	<atom:link href="http://blog.magnifiq.net/japan/category/archiv/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.magnifiq.net/japan</link>
	<description>Ein Berliner auf Abwegen ;)</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 04:42:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Lange ist&#8217;s her</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2008/05/05/lange-ists-her/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2008/05/05/lange-ists-her/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 11:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=43</guid>
		<description><![CDATA[Ich war mal wieder für einige Zeit etwas untätig hier :/ Wahrscheinlich kommt hier auch gar keiner mehr vorbei, um nach dem Neuesten zu sehen. Naja, da bin ich ja auch selbst schuld daran Was gibt&#8217;s Neues? Sicherlich eine ganze Menge. Aber alles davon zu erzählen, würde mich Stunden kosten, es aufzuschreiben. Dazu habe ich [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war mal wieder für einige Zeit etwas untätig hier :/<br />
Wahrscheinlich kommt hier auch gar keiner mehr vorbei, um nach dem Neuesten zu sehen. Naja, da bin ich ja auch selbst schuld daran <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was gibt&#8217;s Neues? Sicherlich eine ganze Menge. Aber alles davon zu erzählen, würde mich Stunden kosten, es aufzuschreiben. Dazu habe ich keine Lust <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein paar Neuigkeiten möchte ich dennoch erzählen.<br />
Seit knapp zwei Monaten arbeite ich nebenbei noch bei einer zweiten Sprachschule, um so meinen Lebensunterhalt zu finanzieren. In der neuen Schule herrscht eine gänzlich andere Atmosphäre. Aber wie so immer gibt es Vor- und Nachteile. Insgesamt bin ich aber mit den Bedingungen dort ganz zufrieden. Die wenigen Schüler, die es dort gibt, sind allesamt sehr nett. Vom Level her ist eigentlich alles vertreten. Die komplette Anfängerin, die nur ein wenig mit deutschen Bekannten reden möchte und die junge Germanistikstudentin, die einige Zeit auch in Deutschland gelebt hat und daher sehr gut Deutsch spricht.</p>
<p>Eine weitere Neuigkeit ist der Kauf unserer Eheringe. Yuko hatte mich monatelang damit terrorisiert <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Es müssen ja unbedingt Ringe aus Platin sein. Irgendwann im März habe ich dann nachgegeben und wir sind zu einem Schmuckgeschäft gegangen. Ich konnte wenigstens herausschlagen, dass es nicht Bulgary oder Tiffany&#8217;s ist. Trotzdem waren die Ringe ziemlich teuer und haben mich einen Großteil meiner Ersparnisse gekostet. Was macht man nicht alles für die Liebe <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die wohl größte Nachricht ist unsere baldige Reise nach Deutschland. Wir werden vom 15. Mai bis zum 25. Mai in Deutschland und auch für einen Tag in Tschechien sein. Das ist unsere erste gemeinsame Reise nach Deutschland oder ins Ausland überhaupt. Yuko und ich sind schon mächtig aufgeregt und freuen uns wie verrückt.<br />
In Berlin wird&#8217;s auch eine kleine Feier anlässlich unserer Hochzeit geben. Da wir schon in Osaka richtig gefeiert haben, wird diese Feier wohl kleiner ausfallen. Trotzdem hoffen wir, dass alle viel Spaß daran haben werden, wie mein Vater den Prediger spielt und uns die Eheringe überreicht. Wir werden erst an diesem Tage unsere Ringe benutzen und dann wohl nicht mehr vom Finger abstreifen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Ich persönlich freue mich auch schon sehr darauf, endlich wieder richtig Tischtennis spielen zu können. Denn das kann ich hier in Osaka leider nicht. Bis auf einen Freund, der leider ein wenig weiter weg wohnt, kenne ich noch keinen, der zumindest halbwegs Tischtennis spielen kann. Aber ich habe gestern eine große Suchaktion in einer japanischen Online-Plattform gestartet. Neben ein paar Trainingspartnern für Tischtennis suche ich auch noch ein Team zum Futsal spielen. Immerhin kamen schon zwei Mails von Leuten, die mich zum Futsal spielen eingeladen haben. Bald kann ich mich endlich wieder sportlich betätigen und meinen greisenhaften Körper in Bewegung setzen. Schließlich habe ich auch in letzter Zeit etwas zugenommen, wenngleich auch nur zwei oder drei Kilogramm.</p>
<p>So, das war&#8217;s erstmal für heute. Hoffen wir, dass der nächste Eintrag nicht so lange auf sich warten lässt. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Nur so nebenbei&#8230; falls ihr hier ein paar Kommentare ablasst, bin ich mit Sicherheit motivierter, häufiger zu schreiben <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2008/05/05/lange-ists-her/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es ist viel passiert</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2008/01/11/es-ist-viel-passiert/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2008/01/11/es-ist-viel-passiert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 17:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=42</guid>
		<description><![CDATA[Seit meinem letzten Beitrag ist nun wirklich sehr viel Zeit vergangen. Demzufolge ist auch eine Menge passiert. Da wäre zum Beispiel meine Hochzeitsfeier, der auch meine Mutter beiwohnte. Insgesamt war sie für neun Tage in Japan. Dabei hat sie im Gegensatz zu den meisten anderen Japantouristen nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten gesehen, sondern etwas mehr über [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meinem letzten Beitrag ist nun wirklich sehr viel Zeit vergangen. Demzufolge ist auch eine Menge passiert. Da wäre zum Beispiel meine Hochzeitsfeier, der auch meine Mutter beiwohnte. Insgesamt war sie für neun Tage in Japan. Dabei hat sie im Gegensatz zu den meisten anderen Japantouristen nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten gesehen, sondern etwas mehr über die Menschen erfahren, die hier leben. Unter anderem wurde sie von einigen meiner Bekannten zu sich nach Hause eingeladen. Mit ihr haben wir wirklich viel Lustiges und Interessantes erlebt.</p>
<p>Die Hochzeitsfeier war im Nachhinein auch ein unvergesslich tolles Erlebnis. Die harten Tage und Wochen der Vorbereitung haben sich wirklich gelohnt. Besonders in den letzten Tagen vor der Feier konnten Yuko und ich kaum schlafen, da es noch viel zu viel zu tun gab. Die Musik, die während der Feier gespielt werden sollte, habe ich erst knapp zwei Stunden auf Kassette kopiert. Das deutsche Restaurant Hamburg, in dem wir die knapp zweieinhalbstündige Feier ausrichteten, besaß nur einen Kassettenplayersystem. Die Minuten vor der Party waren die schlimmsten. Ich bin noch mehrmals meinen Begrüßungstext durchgegangen. Aber als ich dann vor den fast 50 Gästen stand, habe ich es fast ohne Probleme runtergerasselt. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Feier war einfach toll! Vielleicht kann ich dem ein oder anderen mal die DVD zeigen, die wir von der Hochzeitsfeier gemacht haben. Ansonsten möchte ich auch gerne auf die folgende Seite hinweisen:<br />
<a href="http://blog.magnifiq.net/galerie" class="liinternal">http://blog.magnifiq.net/galerie</a>.<br />
Dort könnt ihr neben der Feier auch Bilder von unserem Fotoshooting und dem Aufenthalt meiner Mutter in Japan bestaunen.</p>
<p>Wow! Gar nicht gemerkt! Mittlerweile schreiben wir ja schon das Jahr 2008! Weihnachten und Neujahr haben wir relativ ruhig, aber dennoch interessant verbracht. Am 23.12. habe ich morgens Fußball gespielt, danach war ich mit Freunden einkaufen, um nachmittags lecker zu kochen. Zum Schluß haben wir dann noch Monopoly gespielt, was ein Heidenspaß war.<br />
Am 24.12. kam eine Kollegin von Yuko vorbei und wir haben Siedler von Catan gespielt, das wir erst am selben Tag gekauft haben. Die japanische Version ist ein wenig zu bunt gestaltet, aber bis auf dieses Manko ist es der deutschen Version ähnlich.</p>
<p>Am 31.12. bin ich mit Yuko abends zu unseren Freunden Hiro und Hitomi gefahren. Dort haben wir wieder Monopoly gespielt und ein wenig Alkohol getrunken&#8230; naja, eigentlich hauptsächlich ich <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Kurz vor Mitternacht ging es zu einem Vergnügungspark in der Nähe. Dort haben sich viele junge Menschen versammelt, um ein kleines Feuerwerk zu sehen. Hier in Japan feiert man Silvester sehr ruhig &#8211; wirklich sehr ruhig! Insofern war dieses Feuerwerk etwas besonderes. Nachdem wir das neue Jahr begrüßt haben, sind wir noch bei Eiseskälte mit der Achterbahn gefahren, bevor Yuko und ich den Heimweg angetreten sind. Ausnahmsweise fuhren die Züge in dieser Nacht durch. Normalerweise klappt man hier die Gleise zwischen 23:30 und 1:00 Uhr hoch, abhängig von der jeweiligen Eisenbahngesellschaft.</p>
<p>In den Neujahrsferien haben wir fast gar nichts gemacht. Wir sind sehr spät ins Bett gegangen und noch später aufgestanden. Zwischendurch haben wir OC California (1. und 2. Staffel) geschaut. Das war&#8217;s dann eigentlich schon <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das war die kurze und eher unspektakuläre Zusammenfassung der letzten Wochen hier in Osaka!</p>
<p>Ah! Da gibt es noch etwas!<br />
Am 28. Januar werden Yuko und ich in eine neue Wohnung ziehen. Dabei handelt es sich um eine wunderschöne Zweiraumwohnung in der Nähe vom nördlichen Zentrum Osakas, Umeda. Eigentlich wohnen wir schon recht dicht, aber bald eben noch viel dichter. Unsere momentane Wohnung ist zwar auch sehr modern und bequem, aber für zwei Personen einfach viel zu klein.<br />
Wir freuen uns jedenfalls schon riesig darauf, endlich mehr als nur ein Zimmer zu besitzen:)</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2008/01/11/es-ist-viel-passiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorbereitungen &amp; Gefresse</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/11/28/vorbereitungen-gefresse/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/11/28/vorbereitungen-gefresse/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 01:04:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=41</guid>
		<description><![CDATA[Ganz nach Tradition habe ich mir wieder eine längere künstlerische Pause gegönnt. Nun aber ein paar kleine Neuigkeiten aus Steffels Welt. Der eheliche Alltag ist bisher nicht wesentlich anders als die Zeit davor. Aber da wir im nächsten Monat eine kleine Hochzeitsfeier haben, müssen wir so einiges vorbereiten. In den letzten Wochen war ich mit [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz nach Tradition habe ich mir wieder eine längere künstlerische Pause gegönnt. Nun aber ein paar kleine Neuigkeiten aus Steffels Welt.<br />
Der eheliche Alltag ist bisher nicht wesentlich anders als die Zeit davor. Aber da wir im nächsten Monat eine kleine Hochzeitsfeier haben, müssen wir so einiges vorbereiten. In den letzten Wochen war ich mit Yuko bei mehreren Brautkleidverleihern (wenn man das so sagen kann). Sich ein hübsches Kleidchen auszuleihen, ist ein ganz schön teurer Spaß und auch zeitlich ziemlich aufwändig, wenn man mit Yuko unterwegs ist. Während sie sich mit ihren Kleidern vergnügt hat, habe ich die Einrichtung in den verschiedenen Salons angestarrt. Ab und zu gab es dann einen Lichtblick. Natürlich immer genau dann, als Yuko mir die Kleider am Leib präsentierte.<br />
Anschließend konnte sie sich für mehrere Tage (oder Wochen?) nicht entscheiden, welches Kleid sie nun auf der Feier anziehen wird. Anscheinend hat sie sich nun doch für ein traditionelles Weiß mit orangenem Touch entschieden. Ich dagegen habe gehofft, dass sie das figurbetonte rote Kleid ausleihen würde. Ich muss leider auch im Anzug zur Feier gehen&#8230; Naja, zum Glück ist es nur für einen Tag. Viel schlimmer ist die Tatsache, dass ich am Ende der Feier eine kleine Abschiedsrede auf Japanisch halten soll. Das wird bestimmt ein lustiger (peinlicher) Spaß <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mittlerweile haben wir auch etliche Einladungskarten verschickt, die nach und nach wieder bei uns eintreffen. Unsere Feier wird sogar recht international. Es kommen Gäste aus Deutschland, Neuseeland, Mexiko, Spanien, Pakistan und natürlich viele aus Japan. Weiterhin ist auch jung und alt vertreten. Vielleicht ist der jüngste Teilnehmer zweieinhalb Jahre und der älteste 73 Jahre alt.<br />
Meine Mutter wird meine Familie vertreten, da der Rest entweder keine Zeit und/oder kein Geld zur Verfügung hat. So eine Reise nach Japan ist leider ein sehr kostspieliger Spaß. Meine Mutter ist natürlich sehr aufgeregt, schließlich ist es ihre erste Reise außerhalb Europas, in ein Land, das sehr verschieden ist von den Ländern, in die sie schon gereist ist.</p>
<p>Was meine ich eigentlich mit Gefresse?<br />
Tja, damit meine ich den letzten Sonntag, als ich mit Yuko zusammen zu Maquis-chans Haus gefahren bin. Dort haben wir einen wirklich vollen Tisch aufgedeckt bekommen. Zudem gab es Champagner und viel Bier zu trinken, so dass wir auf dem Heimweg schwer mit unseren gefüllten Bäuchen zu kämpfen hatten.<br />
Es war sehr interessant, endlich mal Maquis-chans Familie kennenzulernen, als Frau, Tochter und Sohn. Kurioserweise ist die Tochter mit Abstand die längste in der Familie. Ach ja&#8230; einen Hund mit schafsähnlichem Fell hüpfte auch durchs Haus hin und her <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auch bei meinem Deutschlehrerdasein gibt es einige Neuigkeiten. In den letzten beiden Monaten habe ich einige neue Studenten bekommen. Darunter nun auch ein Geschwisterpaar (5 und 8 Jahre) und dessen Mutter. Nachdem ich letzte Woche einen Probeunterricht hatte, muss ich heute Abend zum ersten Mal die beiden kleinen jeweils einzeln für 30 Minuten unterrichten. Davor habe ich schon ein bisschen Bammel, denn Kindern Deutsch beizubringen ist gänzlich anders als der Deutschunterricht mit Erwachsenen.<br />
Anschließend habe ich dann noch einen Gruppenunterricht mit mittlerweile sieben Leuten. Heute sollen nämlich zwei neue Frauen hinzustoßen. Na da bin ich mal gespannt, wie das wird. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ah&#8230; noch eine kleine Neuigkeit. Seit vorgestern habe ich endlich wieder ein neues Handy. Die Wochen ohne Handy waren ziemlich unbequem. Das neue Handy ist auch eine ziemlich gute Kamera und MP4-Player in einem. 5 Megapixel, ein dreifacher optischer Zoom und ein ziemlich großes Display mit 640&#215;480 Pixel (sehr hochauflösend!) gehören dazu. Für die letzten Tage des Monats kann ich auch kostenlos im Internet surfen. Der Zugang ist ziemlich schnell. Nur einen TV hat mein Handy nicht. Naja, dafür haben die TV-Handys keine so gute Kamera <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /> </p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/11/28/vorbereitungen-gefresse/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>27</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>~Ohisashiburi desu~</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/11/07/ohisashiburi-desu/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/11/07/ohisashiburi-desu/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 01:18:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=40</guid>
		<description><![CDATA[Oben stehender Titel bedeutet so viel wie: seit langer Zeit, nach langer Zeit. Diese Phrase wird u.a. oft benutzt, wenn man sich für längere Zeit nicht mehr gesehen hat. Und genau das trifft nun auf diesen Blog zu. Einen Monat lang habe ich mich davor gedrückt, hier etwas zu schreiben. Aber es ist doch einiges [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oben stehender Titel bedeutet so viel wie: seit langer Zeit, nach langer Zeit. Diese Phrase wird u.a. oft benutzt, wenn man sich für längere Zeit nicht mehr gesehen hat. Und genau das trifft nun auf diesen Blog zu. Einen Monat lang habe ich mich davor gedrückt, hier etwas zu schreiben. Aber es ist doch einiges passiert und vieles davon in wieder in Vergessenheit geraten <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das wohl größte Ereignis war meine Heirat mit Yuchan am 22. Oktober 2007. Ich gehöre damit der Gruppe der leidgeplagten Ehemänner an <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Dieser Tag war allerdings weniger romantisch, da wir beide einige Behördengänge machen mussten. Abends haben wir dann doch noch diesen besonderen Tag feierlich in einem sehr teuren italienischen Restaurant verbracht. Wir waren lange Zeit die einzigen Kunden in diesem kleinen Restaurant, in dem &#8211; typisch für Japan &#8211; keine Italiener arbeiteten, sondern eben Japaner. Die aufgetischten Speisen erinnerten mich eher an Kinderportionen. Dafür war das Wenige, das meinen Gaumen passierte, ein wahrer Genuss!<br />
Zuerst wurde mir eine Kürbissuppe serviert. Eigentlich ist Kürbis für mich ungenießbar, aber diese Suppe war wirklich ein Traum. Leider war dieser Traum sehr schnell ausgeträumt, denn die Suppe wurde in einer espressotassengroßen Schale (kann man das noch Schale nennen?) serviert.<br />
Nach ein paar Minuten der Warterei gab es dann Gnocchi in Camembertsoße. Auch das war wieder ein Gaumenschmaus, der lange Zeit in meiner Erinnerung bleiben wird. Nachdem auch dieser komplett in meinen Magen gelandet war, wurde mir Ente gebracht. Diese konnte aber mit den vorher servierten Speisen nicht ganz mithalten.<br />
Ah! Ich habe ganz vergessen zu erzählen, dass es noch Schinken als Vorspeise gab. Genauer gesagt, war es Schinken, der auf Birnen gelegt wurde und mit Olivenöl beträufelt war. Das habe ich bisher auch noch nicht gesehen, aber ich muss sagen, dass das eine sehr gute Kombination ist.<br />
Schließlich bekamen wir noch ein kleines Dessert, bestehend aus einem etwas größeren Krümel Käsekuchen und einer Miniportion Joghurteis. Sehr lecker, aber eben sehr klein.</p>
<p>Noch haben wir unsere Hochzeit noch nicht wirklich gefeiert. Das wird aber am 16. Dezember kräftig nachgeholt. Denn dann werden wir mit hoffentlich zahlreichen Freunden und Bekannten im deutschen Restaurant Hamburg feiern! Gestern waren Yuko, Maquis-chan und ich im eben erwähnten Restaurant und haben mit dem Besitzer gesprochen. Der Besitzer, ein Japaner, der das Restaurant vor vielen Jahren von seinem deutschen Vorbesitzer abgekauft hat, war wirklich äußerst freundlich und zeigte uns viele Fotos von früheren Hochzeitsfeiern, die dort gehalten wurden. Doch unsere Feier wird die erste deutsch-japanische Hochzeitsfeier dort sein. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Er hat uns wirklich sehr viel erzählt und am Ende spendierte er Yuko und mir noch eine Flasche französischen Champagner (sehr teuer!), die wir demnächst mit unseren Bekannten köpfen werden.<br />
Leider werden wohl von meinen Freunden und Bekannten aus Deutschland wohl kaum jemand kommen können. Die Entfernung und der daraus resultierende sowohl zeitliche also auch finanzielle Aufwand ist verständlicherweise zu groß. Dennoch wird eine wichtige Person aus Deutschland sich auf die lange Reise machen &#8211; meine Mutter <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Dezember werden wir auch ein paar sehr schöne Fotos machen lassen. Dafür werden wir uns unter anderem in Kimonos kleiden. Darauf freue ich mich auch schon sehr. Ich habe schon ein paar solcher Fotos gesehen und diese waren wirklich toll.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Was ist sonst noch so passiert? Bis gestern war die Mutter meines deutschen Freundes Till hier in Japan. Ich habe sie zweimal getroffen. Am letzten Sonntag waren wir bei Till zu Besuch und haben Kimuchi-Nabe (japanischer Eintopf mit einem scharfen eingelegten koreanischen Gemüse) gegessen. Das war wirklich sehr lecker und ich habe jetzt noch unter dem Gewichtszuwachs zu leiden <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Weiterhin hatte ich mittlerweile auch wieder zweimal den Deutschtreff. Das ist mein derzeit einziger Gruppenunterricht. Das Thema der beiden Stunden war Berlin, und es waren wirklich zwei sehr nette Treffs. Ich freue mich schon auf den nächsten Unterricht, der leider noch ein paar Wochen in der Zukunft liegt.</p>
<p>So! Das war es vorerst von mir aus dem &#8211; verglichen mit Deutschland &#8211; noch warmen Japan. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/11/07/ohisashiburi-desu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>178</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Nachteil vom 99Yen-Shop</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/10/06/der-nachteil-vom-99yen-shop/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/10/06/der-nachteil-vom-99yen-shop/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 16:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=39</guid>
		<description><![CDATA[Vor gut zwei Wochen habe ich mir endlich einen kleinen Traum erfüllt, indem ich mir einen Drahtesel geleistet habe. Hier in Japan gibt es einfache Fahrräder schon ab 9.000 Yen (ca. 70 Euro). Mein Fahrrad war mit 4.000 Yen noch billiger. Allerdings war es auch ein gebrauchtes Rad, das ich zufällig bei einem kleinen Händler [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut zwei Wochen habe ich mir endlich einen kleinen Traum erfüllt, indem ich mir einen Drahtesel geleistet habe. Hier in Japan gibt es einfache Fahrräder schon ab 9.000 Yen (ca. 70 Euro). Mein Fahrrad war mit 4.000 Yen noch billiger. Allerdings war es auch ein gebrauchtes Rad, das ich zufällig bei einem kleinen Händler gesehen habe. Diese Chance konnte ich einfach nicht verpassen. Die gesparten Fahrkosten gleichen den Kauf in Nu aus. Da am Fahrrad kein Schloss dran war und es beim Händler eben NUR (gebrauchte) Fährräder gab, machte ich mich auf den Weg zum nächstgelegenen Billigladen (100Yen-Shop). Dort gab es leider keine Fahrradschlösser. Also begab ich mich zum 99Yen-Shop, der nur knapp 200 Meter weiter entfernt war. Dort hatte ich Glück und konnte mir ein Schloss kaufen.<br />
Nur kurze Zeit später entdeckte ich, dass ich noch einen alten Schlüssel von Yukos ehemaligen Fahrradschloss hatte (Fahrrad wurde geklaut). Rein zufällig passte der Schlüssel perfekt in mein neues Schloss. Wow! Deswegen ist das Schloss so billig. Aber nicht nur deswegen&#8230;</p>
<p>Nach ein paar Tagen, an den es ein wenig geregnet hat, musste ich feststellen, dass sich das Schloss ziemlich schwer zu öffnen ging. Nach weiteren Tagen beschloss ich, mir demnächst ein besseres Schloss zu kaufen. Hätte ich mal mit dem Kauf nicht so lange gewartet&#8230;<br />
Vorgestern gab es nachts starke Regenfälle. Nun könnt ihr euch bestimmt schon denken, was passiert ist. Das blöde Schloss ließ sich gar nicht mehr öffnen. Nach mehreren Versuchen, bei denen mir sämtliche Schlüssel abbrachen, ging ich verzweifelt zurück in die Wohnung, um mal zu schauen, ob ich irgendetwas finde, womit ich das blöde Teil aufbekomme. Tja&#8230; hier im Haushalt gibt es bis auf ein paar Schraubenzieher kein Werkzeug. Nun kam ich auf die Idee, Öl zu verwenden. Da bot sich lediglich das billige Speiseöl an. Also machte ich mich damit wieder auf zum Fahrrad und goss ein paar Tropfen ins Schloss. Nach zwei Stunden ging ich nach unten, da ich eine Verabredung hatte. Ich versuchte das lästige Teil aus dem Billigladen zu öffnen, aber leider erneut ohne Erfolg. So musste ich mich auf einen dreißigminütigen Fußmarsch einstellen&#8230; Erinnerungen an die Zeit ohne Fahrrad kamen in mir hoch. Ich war dem Heulen sehr nahe&#8230; naja, wer&#8217;s glaubt.</p>
<p>Abends bzws nachts bekam ich einen Anruf von einer besoffenen Frau, die wollte, dass ich sie abholen soll. Ich hatte absolut keine Lust, aber da ich ja (leider) zu nett bin, folgte ich ihrer Bitte. Als ich wieder zurück war, probierte ich einfach mal zum Spaß, ob ich das Schloss jetzt aufbekomme. Und&#8230; JA! Mein Liebling war befreit von den teuflischen Fesseln! Freudetrunken legte ich das Schloss so hin, so dass es aussah, als ob mein Goldesel angeschlossen sei.<br />
Heute, als ich mich dann auf den Weg zu einem anständigen Geschäft machen wollte, lag das Schloss offen herum. Zudem haftete ein gelber Zettel von der Polizei an meinem Fahrrad (und an allen anderen Fahrrädern). Einfach Weg mit dem Werbezeugs und ab zum Laden!<br />
Mein neues Fahrradschloss kostete immerhin das Fünffache. Es lässt sich auch herrlich leicht aufschließen. Dafür ist es schwer, es zu schließen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Naja, am wichtigsten ist, dass dieses Schloss regenbeständig ist und die Schlüssel auch etwas mehr Druck aushalten.</p>
<p>Also&#8230; für Essen, Süßigkeiten, Schampoo und solchen Kram sind die 99Yen-Shops nur zu empfehlen, aber nicht für Sachen, die halten sollen. Natürlich wusste ich das schon vorher, aber ich hätte nicht gedacht, dass schon so ein Schloss schon nach nur zwei Wochen den Geist aufgibt.</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/10/06/der-nachteil-vom-99yen-shop/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es geht noch jünger..</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/09/14/es-geht-noch-junger/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/09/14/es-geht-noch-junger/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 05:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=38</guid>
		<description><![CDATA[Letzten Samstag bin ich wieder in den Verjüngerungsbrunnen gefallen. Diesmal habe ich wohl ein wenig mehr vom magischen Wasser getrunken, denn ich landete in einer kleinen privaten Schule, in der kleine Kinder (2-10 Jahre) mit musikalischen Elementen Englisch lernen. Nachdem wir &#8211; Maguis-chan, Herr Suzuki, die Chefin der Schule und zwei Angestellte kurz miteinander geredet [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten Samstag bin ich wieder in den Verjüngerungsbrunnen gefallen. Diesmal habe ich wohl ein wenig mehr vom magischen Wasser getrunken, denn ich landete in einer kleinen privaten Schule, in der kleine Kinder (2-10 Jahre) mit musikalischen Elementen Englisch lernen. Nachdem wir &#8211; Maguis-chan, Herr Suzuki, die Chefin der Schule und zwei Angestellte kurz miteinander geredet haben, gingen beiden Angestellten und ich ins Studio, um anschließend fünf kleine Kinder zwischen vier und fünf Jahren in Empfang zu nehmen.<br />
Im Studio war es angenehm kühl und ich konnte mich endlich von der glühenden Sommerhitze erholen. Hier in Japan ist es immer noch über 30 Grad heiß und auch weiterhin unmenschlich schwül.<br />
Die Lehrerin legte kleine goldene Sterne auf den Fußboden. Jeder Stern war für ein Kind. Nun sollten sich alle hinsetzen. Die Lehrerin, übrigens eine Amerikanerin, die mit einem Japaner verheiratet ist und seit über zwanzig Jahren in Japan wohnt, forderte jeden auf, sich auf einfachstem Englisch vorzustellen. Auch ich durfte mich vorstellen: &#8220;Hello, my name is Steffen. Please call me Shun.&#8221;<br />
Danach sollte jeder, begleitet von einem Lied, sein Alter sagen. Hier begannen schon die Probleme. Nicht jeder wollte wirklich mitmachen. Ein kleiner Junge, der anscheinend zum ersten Mal am Unterricht teilnahm, versteckte sich immer hinter seiner Mutter, die dann aber irgendwann später den Raum verließ.<br />
Nach einigen Liedern und Erbsenzählen tauten alle Kinder auf und wurden teilweise recht wild. Insgesamt ging der Unttericht eine Stunde lang. Für mich kam es irgendwie viel länger vor. Nach dieser Stunde war ich dann doch ein wenig erschöpft, denn Kinder können doch ganz schön anstrengend sein <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach dem kurzen Ausflug zurück in die Kindheit, begab ich mich mit den beiden älteren Herrschaften in eine kleine Bar, in der man Karaoke singen konnte. Dort sangen wir ein paar deutsche und japanische Lieder. Zum Schluss lud uns Herr Suzuki in sein Haus ein, wo wir einen alten deutschen Film &#8220;Schubert&#8221; sahen. Leider konnten wir ihn nicht bis zum Ende sehen, denn ich hatte abends noch einen Unterricht und wir wollten noch in ein Okinawa-Restaurant gehen.</p>
<p>Ein aktionsreicher Tag endete dann schließlich mit einer netten Deutschstunde in der Sprachschule.</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/09/14/es-geht-noch-junger/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ab in die Grundschule!</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/09/05/ab-in-die-grundschule/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/09/05/ab-in-die-grundschule/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 01:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=37</guid>
		<description><![CDATA[Endlich gibt es mal wieder etwas Neues zu berichten! Gestern gegen zwölf Uhr bin ich nach Ibaraki gefahren, um mich dort mit Herrn Suzuki, einem 73-jährigen Japaner zu treffen, den ich über Maquis-chan kennengelernt habe. Zusammen mit ihm bin ich dann zur Schule gefahren, in der Maquis-chan arbeitet. Dort angekommen, durften wir erstmal im Lehrerzimmer [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich gibt es mal wieder etwas Neues zu berichten! Gestern gegen zwölf Uhr bin ich nach Ibaraki gefahren, um mich dort mit Herrn Suzuki, einem 73-jährigen Japaner zu treffen, den ich über Maquis-chan kennengelernt habe. Zusammen mit ihm bin ich dann zur Schule gefahren, in der Maquis-chan arbeitet.<br />
Dort angekommen, durften wir erstmal im Lehrerzimmer Platz nehmen, bevor wir uns auf den Weg zu den Zweitklässlern machten. Da gerade große Mittagspause war, durften wir mit den kleinen Rackern zusammen essen. Doch bevor wir uns auf das Essen stürzen konnten, mussten Herr Suzuki und ich uns vorstellen. Die Kinder waren allesamt noch sichtlich geschockt, dass ein Ausländer plötzlich den Raum betrete hat. Während ich gegessen habe, schauten mich die Kinder fast ununterbrochen an.<br />
Nach dem Essen brach dann ihre Scheu und sie fingen an, mich mit Fragen zu durchbohren. Kurz bevor ich den Raum  verließ, wollte plötzlich ein Mädchen ein Autogramm von mir haben. Na gut, ein Autogramm&#8230; wenn es sie glücklich macht. Doch plötzlich kamen noch weitere zehn Kinder an und wollten ein Autogramm haben. Ich war natürlich einerseits sehr angetan, aber irgendwie fühlte ich mich auch sehr komisch, denn schließlich bin ich weit davon entfernt, irgendeine Berühmtheit zu sein, von der man Autogramme haben möchte.<br />
Nach der (ersten) kleinen Belagerung konnte ich den Raum verlassen, und Maquis-chan zeigte mir dann die anderen Etagen. Fast alle Kinder waren außer sich, als sie mich sahen. Sie folgten uns überall hin. Plötzlich war ich alleine &#8211; umzingelt von 15 bis 20 Kindern, die mich mit Fragen bombardierten und mich unbedingt anfassen wollten. Maquis-chan und Herr Suzuki standen ein paar Meter entfernt und grinsten als ich um Hilfe schrie <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Da es sehr sehr heiß war (wie immer um die 35 Grad), aber auch weil ich in die Enge getrieben wurde, brauchte ich mein Tüchlein, um meinen Schweiß vom Gesicht abzuwischen. Ich öffnete meine Tasche und nahm das Tuch heraus. Wie für Kinder typisch, wollten sie unbedingt wissen, was ich in meiner Tasche habe. Nach vergeblichen Abwehrversuchen, ließ ich sie in meine fast leere Tasche blicken. Sie waren alle sehr erstaunt, als sie mein Kanji-Heft sahen, in das ich meine erlernten Kanji schreibe.<br />
Endlich konnte ich mich, dank eines kleinen Mädchens, das mich besonders ins Herz geschlossen hatte, befreien. Es ergriff meine Hand und führte mich durch mehrere Klassenräume, in denen ich wieder von anderen Kindern belagert wurde. Meine Rettung war dann die Bibliothek. Dort durften die meisten Kinder anscheinend nicht rein, so dass ich mich dort erholen konnte <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach einer kleinen Pause ging es dann in den nächsten Unterricht. Es ging diesmal in eine andere Klasse von Zweitklässlern, die gerade am Computer Subtraktionsaufgaben lösen mussten. Ich durfte auch daran teilnehmen und war mit Abstand als Erster fertig und hatte sogar alles richtig!!! <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Während des Unterrichts entfernte sich Maquis-chan. Ein kleines chinesisches Mädchen führte uns nach dem Unterricht in die Klasse, in der Maquis-chan unterrichtete. Es war eine Klasse für ausländische Kinder. Hauptsächlich waren es chinesische Kinder, aber es war auch ein mongolisches Geschwisterpaar dabei, sowie eine Halbjapanerin, die einen afroamerikanischen Vater hat. Wie in jeder Klasse mussten Herr Suzuki und ich uns vorstellen. Danach gab es ein paar kleine Süßigkeiten und schließlich wurden ein paar sehr leichte Floskeln auf Chinesisch, Japanisch, Deutsch, Englisch und Mongolisch an die Tafel geschrieben.</p>
<p>Nach dieser Stunde mussten wir uns (leider) wieder auf den Weg machen. Maquis-chan musste noch in eine Besprechung. Herr Suzuki und ich fuhren nun zu einer deutschen Bäckerei namens Felsen. Dort gab es wirklich sehr leckeren Kuchen und sogar Schwarzbrot. Das sieht man hier in Japan nur äußerst selten. Die beiden Angestellten waren wirklich sehr nett und spendierten mir neben einem kleinen Stück Kuchen sogar ein ganzes Walnußbrot! Auch Herr Suzuki war so nett und gab mir für Yuko und mich zwei Kuchen mit.</p>
<p>Es war wirklich ein sehr schöner Tag. Ich wünschte mir, dass ich wieder in die Grundschule gehen könnte &#8211; diesmal in eine japanische und natürlich als Schüler <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf den Fotos könnt ihr neben Fotos aus der Schule auch Bilder von unserem Treffen mit Yuko, Maquis-chan, Herrn Suzuki und seiner Frau sehen. Wir waren zuerst in einem irischen Pub und anschließend in meiner Lieblingskneipe, ein typisch japanisches Lokal mit zwei wirklich lustigen Kellnern. Wenn ihr mal hier in Osaka seid, müsst ihr unbedingt dort mal hin!</p>
<table cellspace="2" border="0" width="100%">
<tr>
<td><a href="./fotoalbum/news/0409-01.jpg" target="_blank" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="./Fotoalbum/news/0409-01.jpg" height="90" width="120" /></a></td>
<td><a href="./fotoalbum/news/0409-02.jpg" target="_blank" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="./Fotoalbum/news/0409-02.jpg" height="90" width="120" /></a></td>
<td><a href="./fotoalbum/news/0409-03.jpg" target="_blank" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="./Fotoalbum/news/0409-03.jpg" height="90" width="120" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><a href="./fotoalbum/news/0409-04.jpg" target="_blank" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="./Fotoalbum/news/0409-04.jpg" height="90" width="120" /></a></td>
<td><a href="./fotoalbum/news/0409-05.jpg" target="_blank" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="./Fotoalbum/news/0409-05.jpg" height="90" width="120" /></a></td>
<td><a href="./fotoalbum/news/0409-06.jpg" target="_blank" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="./Fotoalbum/news/0409-06.jpg" height="90" width="120" /></a></td>
</tr>
</table>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/09/05/ab-in-die-grundschule/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bowling&#8230;</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/08/15/bowling/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/08/15/bowling/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Aug 2007 15:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Es gab nicht gerade sehr viel Interessantes zu berichten&#8230; Zur Zeit gibt es in Japan das Obon-Fest, was dem westlichen Halloween ein bisschen ähnelt. Für viele Japaner ist es aber eher eine Gelegenheit, ein bisschen die Sommerzeit zu genießen, denn viele Angestellte haben für wenige [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort.<br />
Es gab nicht gerade sehr viel Interessantes zu berichten&#8230;</p>
<p>Zur Zeit gibt es in Japan das Obon-Fest, was dem westlichen Halloween ein bisschen ähnelt. Für viele Japaner ist es aber eher eine Gelegenheit, ein bisschen die Sommerzeit zu genießen, denn viele Angestellte haben für wenige Tage frei, so auch Yuko. Sie hatte am Montag und am Dienstag keine Arbeit, so dass wir ein langes Wochenende zusammen hatten.<br />
Dies haben wir unter anderem mit Sport genutzt. Wir sind mal wieder zum Bowling gegangen. Da wir beide nicht so gut sind, war sollten wir lieber mal die Punkte verschweigen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Aber die zwei Spiele haben trotzdem sehr viel Spaß gemacht. Leider schafften wir beide jeweils nur zwei Strikes in beiden Spielen. Dafür war ich mit meinen Spears deutlich überlegen, was mir den Sieg brachte&#8230; zum Glück! <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Am Dienstag waren wir dann auch mal wieder Tischtennis spielen. Normalerweise gehen wir immer in ein großes Spielcenter, das relativ teuer ist. Ich wollte mal endlich ein normales Sportzentrum testen, in dem man neben Tischtennis auch Schwimmen oder Basketball spielen kann. Vom Preis her ist es ein gewaltiger Unterschied und bietet nebenbei noch deutlich bessere Bedingungen. Schöne blaue Wettkampfplatten von TSP sind vor Ort. An den Nachbartischen wird ENDLICH auch mal anständiges Tischtennis geboten, denn hier treffen sich die Tischtennisfreaks aus Osaka. Das weiß ich aus einer japanischen Online-Community. An diesem Tag war neben einer Familie nur noch ein älteres Ehepaar dort. Aber diese beiden hatten es in sich. Sie trainierten für zwei Stunden sehr intensiv. Ich fühlte mich ein wenig wie in Deutschland, wo ich regelmäßig selbst &#8220;trainierte&#8221; und den anderen guten Spielern beim Training zuschauen konnte.<br />
Ich werde gleich mal in der oben genannten Community einen Beitrag schreiben, denn ich möchte am Samstag mal nach über einem halben Jahr trainieren.<br />
Ich habe gemerkt, dass ich wirklich alles verlernt habe! Hoffentlich meldet sich jemand. Das ist auch mal eine gute Möglichkeit, ein paar neue Freunde kennenzulernen, mit denen man nicht nur Tischtennis spielen kann, sondern auch mal auf ein paar Bier fortgehen kann. Ich hoffe mal, dass die TT-Spieler in Japan wie ihre deutschen Pendants gerne mal ein Bierchen zischen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/08/15/bowling/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>223</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine Reise nach Taipei</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/07/30/eine-reise-nach-taipei/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/07/30/eine-reise-nach-taipei/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 05:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=33</guid>
		<description><![CDATA[In der letzten Woche habe ich eine kurze Reise nach Taiwan gemacht. Ich bin zusammen mit Jin, ein japanischer Freund von mir, und seinem Bruder nach Taipei geflogen. Wir sind mit EVA Airlines geflogen. Habt ihr schon mal davon gehört?? Das ist wahrscheinlich eine taiwanesische Fluggesellschaft. Um so mehr hat es mich verwundert, dass die [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der letzten Woche habe ich eine kurze Reise nach Taiwan gemacht. Ich bin zusammen mit Jin, ein japanischer Freund von mir, und seinem Bruder nach Taipei geflogen.<br />
Wir sind mit EVA Airlines geflogen. Habt ihr schon mal davon gehört?? Das ist wahrscheinlich eine taiwanesische Fluggesellschaft. Um so mehr hat es mich verwundert, dass die Filme auf dem knapp zweieinhalbstündigen Flug sogar in deutscher Sprache angeschaut werden konnten. Das hatte ich bisher noch auf keinen meiner Flüge. Ich habe mir auf dem Hinflug den Film Disturbia und auf dem Rückflug (zum zweiten Mal, aber diesmal auf Deutsch) 300 angeschaut. Aufgrund der unzähligen Unterbrechungen durch das Flugpersonal konnte ich beide Filme leider nicht bis zum Ende schauen, was neben dem pappigen Essen zu den wenigen negativen Erfahrungen gehörte.</p>
<p>In Taipei angekommen, wurde ich sofort vom unmenschlich heißen Sommerwetter empfangen. Dort war es noch heißer als in Japan. Neben dem schweißtreibenden Wetter wurden wir auch von einem kleinen Mann mit schlechten Zähnen genervt. Er wollte uns ein Taxi anbieten. Taxi? Naja, kein normales Taxi.<br />
Jin informierte sich zur Sicherheit beim Flugpersonal über den Preis für die Fahrt ins Stadtzentrum. Laut der Information waren die herkömmlichen Taxis wirklich teurer, so dass wir auf das Angebot des kleinen nervigen Mannes eingingen. Er telefonierte schnell und es kam ein großer schwarzer Mercedes, mit dem wir auf die knapp dreiviertelstündige Reise zu unserem Hotel gingen.<br />
Unser Hotel sah gar nicht mal so schlecht aus. Unser 3-Bett-Zimmer war jedenfalls dank einer gut funktionierenden Klimaanlage auf winterliche Temperaturen gekühlt worden.<br />
Nach kurzer Pause machten wir uns nun auf dem Weg zum ehemals größten Gebäude der Welt, dem Taipei 101. Das Gebäude war mit seinem 508 Metern bis Mitte des Monats das größte Gebäude&#8230; Leider ist nun ein sich noch im Bau befindendes Gebäude in Dubai schon größer, so dass ich eben nur das zweitgrößte Gebäude bestaunen könnte. Übrigens soll das Dingens in Dubai über 700 Meter hoch werden!! Naja, jedem das seine..<br />
Da der Eintrittspreis mit umgerechnet 30 Euro einfach zu teuer war, haben wir die lange Fahrstuhlfahrt nicht gemacht und uns nur von unten von der gewaltigen Höhe beeindrucken lassen.</p>
<p>Nachdem wir uns (schnell) sattgesehen haben, zogen wir weiter. Wir fuhren mit dem Taxi zu einem Markt, auf dem es viele Läden gab, die irgendwelche essbaren(???) Gerichte anboten. Eigentlich wollten wir dort unser Abendbrot essen. aber alles sah dort ziemlich schmutzig aus (fast überall) und es roch an manchen Ecken wirklich sehr unappetitlich. Von daher verließen wir den Markt nach einem schnellen Rundgang.<br />
Durch Zufall fanden wir dann ein nettes taiwanesisches Restaurant, in dem wir uns die Bäuche vollschlugen. Ich musste dabei auch ein paar Meeresfrüchte essen&#8230; Aber das innere von Fischaugenzu essen, war mir dann doch zu viel des Guten. Ich habe keine Ahnung, zu welchem Fisch diese riesigen Augen gehörten. Es sah für mich jedenfalls sehr unappetitlich aus.</p>
<p>An diesem Abend gingen wir recht früh ins Bett, damit wir den nächsten Tag voll nutzen konnten. Dies taten wir dann auch. Wir waren von morgens bis abends unterwegs. Wir besichtigten Tempel, Museen und schönne Parks. Aufgrund des Wetters war ich sehr schnell müde geworden. Vom Schweiß gebadet und mit schon erröteter Haut, machten wir uns abends nochmal kurz im Hotel frisch. Dann zogen wir schon wieder los. Wir wollten noch ein leckeres Restaurant finden. Auf dem Weg dorthin, kamen wir an einem Teeladen vorbei, dessen Besitzer ein sehr netter Mann war, der auch sehr gut Japanisch sprechen konnte. Er lud uns zu ein paar Tassen teurem Oolongtee ein. Anschließend wollte Jin noch seine schmerzenden Füße in einem Fußmassagesalon kurieren lassen. Der Teeladenbesitzer rief seinen Bekannten an, der in einem solchen Laden arbeitet. Der kam kurz darauf vorbei und holte uns ab. Während Jin sich der Behandlung unterzog, saßen wir anderen beiden auf der Couch und &#8220;lasen&#8221; taiwanesische Zeitungen.<br />
Nach knapp 30 Minuten ging es dann endlich zum Restaurant. Dort aßen wir wirklich sehr viel leckeres Zeugs wie z.B. Bambuswurzeln in süßer Mayonaise. Nebenbei tranken wir noch drei oder vier verschiedene Sorten Bier.<br />
Mittlerweile war es schon spät geworden, aber wir wollten noch unbedingt zu einem Wahrsager gehen. Nachdem wir im Hotel und auch im Teeladen nachgefragt haben, fanden wir dann auch in einem unterirdischen Gang die &#8220;Stadt der Wahrsager&#8221;. Manchmal auf einem alten Hocker und manchmal in einer kleinen Kabine sitzend, wurden wir von den teilweise sehr merkwürdig aussehenden Wahrsagern regelrecht mit Preisangeboten bombardiert.<br />
Ein alter Mann ohne Zähne und ohne Haare schien uns besonders gern zu haben. Er schrie uns noch im Nachhinein seine Preisvorschläge um die Ohren. Die Preise waren dabei schon sehr unterschiedlich (von 100 bis zu 3000 Dollars). Wir entschieden uns für einen alten Mann, der uns ein günstiges Angebot machte. Mithilfe seiner süßen Vögelchen sagte er mir (und Yuko) eine sehr gute Zukunft voraus. Na wenn das nichts ist!!! <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Zufrieden und müde verließen wir diese kleine unterirdische Subkultur und machten uns auf den Heimweg. Schließlich wollten wir noch ein bisschen schlafen, bevor wir gegen 5:30 Uhr wieder aufstehen mussten, damit wir rechtzeitig zum Flughafen konnten.</p>
<p>Somit endete eine sehr kurze, aber sehr interessante Reise in ein doch ziemlich anderes asiatisches Land. Natürlich gibt es in Taiwan viele ähnliche Sachen wie in Japan, aber Japan gefällt mir persönlich tausendmal besser. Japan ist viel sauberer, das Essen schmeckt besser und ich kann die Leute hier auch viel besser verstehen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Zudem waren die Milliarden chinesischen Schriftzeichen einfach zu viel. Da bin ich froh, dass es in Japan nicht ganz so viele gibt und man auch noch die beiden anderen Schriften hat, mit denen man Satzstrukturen etc. viel leichter erkennen kann.</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/07/30/eine-reise-nach-taipei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>161</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kampf der Titanen</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/07/09/kampf-der-titanen/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/07/09/kampf-der-titanen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2007 09:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Archiv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.magnifiq.net/japan/?p=31</guid>
		<description><![CDATA[Am Samstag war es so weit. Es kam zu einer Begegnung, die es so auf der Welt noch nie gegeben hat! Aber fangen wir mal vom Anfang an&#8230; Wie fast jeden Samstag musste ich von 20:40 bis 21:40 einen Unterricht halten. Als die Stunde vorbei war, traf ich mich mit Yuko, die am wohl größten [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag war es so weit. Es kam zu einer Begegnung, die es so auf der Welt noch nie gegeben hat!<br />
Aber fangen wir mal vom Anfang an&#8230; Wie fast jeden Samstag musste ich von 20:40 bis 21:40 einen Unterricht halten. Als die Stunde vorbei war, traf ich mich mit Yuko, die am wohl größten Treffpunkt in Osaka, vor dem Big Man, auf mich wartete. Als ich sie traf, erzählte sie mir sofort, dass gerade ihre Freundin Hitomi, die erst vor Kurzem nach Osaka gezogen ist, angerufen hat und gefragt hatte, ob wir nicht jetzt noch irgendetwas miteinander machen können. Natürlich hatte ich nichts dagegen, denn ich mag Hitomi und auch ihren Freund Hiro, mit dem ich im letzten Sommer schon mehrmals Futsal gespielt habe.<br />
Wir machten uns also schnell auf den Weg zu den beiden, die mit dem Auto auf uns warteten. Bevor wir nun Richtung Namba, dem südlichen Zentrum von Osaka, fuhren, gingen wir noch zu einem sehr billigen Einkaufszentrum. Dort gibt es wirklich alles, angefangen von Klopapier, über diverse Sexspielzeuge, bis hin zu Lebensmitteln und Süßigkeiten. Alles zu einem sehr niedrigen Preis. Und zu alledem ist der Laden auch noch 24 Stunden am Tag geöffnet.<br />
Wir hatten dort eine Menge Spaß <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Nachdem wir uns genug vergnügt hatten, machten wir uns weiter auf den Weg. Nur ein paar Minuten später waren wir schon am Ziel, einem Club, der erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde. Ich mag zwar Clubs nicht gerade, aber was soll man machen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Also gingen wir rein und gesellten uns zu den anderen wenigen Leutchen, die alle ziemlich verteilt auf den Sofas saßen. Das Gute als Mann war, dass es dort überproportional viele Frauen gab, die (fast) alle in sommerlichen Miniröcken gekommen waren. Naja, für Hiro und mich war es ja ohnehin tabu, wobei wir sowieso nur Augen für unsere Frauen hatten <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif' alt=':P' class='wp-smiley' /><br />
Da nicht gerade viele Leute anwesend waren, machten wir uns auf den Weg zu einer Karaoke-Bar. Hitomi, die eine semiprofessionelle Sängerin ist, hatte erst vor Kurzem vor dieser Karaoke-Bar einen Auftritt und bekam dafür unter anderem Freikarten. Deswegen konnten wir vier für zwei Stunden kostenlos singen, bis die Lungen leer waren. Hitomi, die bis auf ein paar Worte kein Deutsch spricht, sang sogar die Ode an die Freude aus der 9. Synphonie von Beethoven &#8211; ein Ohrenschmaus <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Nach den zwei Stunden begaben wir uns wieder auf den Weg zum Club. (Nun kommen wir endlich zu der unglaublichen Begegnung!) Plötzlich tauchte Spiderman auf, der gerade mit dem Fahrrad auf dem Heimweg war. Als vorbildlicher Verkehrsteilnehmer wartete er an einer roten Ampel.<br />
Wir, natürlich immer noch in guter Laune, sprachen dann über Spiderman und ich sagte, dass Songoku (Dragonball Z) stärker sei als so eine amerikanische Comicfigur. Nachdem ich dann noch ein &#8220;Kamehameha&#8221; (Spezialangriff von Songoku, einer japanischen Comicfigur) von mir gab, war&#8217;s Spiderman anscheinend zu viel. Er stellte sein Fahrrad ab und drehte sich zu uns um. Wir alle waren natürlich etwas erschrocken&#8230; und plötzlich stand ich ganz alleine vor dem Spinnenmann. Was nun?! Es blieb nichts anderes übrig, als zu kämpfen. Tja, dank einer Genkidama habe ich mich dann behaupten können. Am Ende wurden wir sogar gute Freunde, wie das folgende Foto beweist.</p>
<p>[<a href="fotoalbum/news/spiderman.jpg" title="Hiro, Spiderman und ich" rel="lightbox[test]&#8220; class="highslideliinternal" onclick="return hs.expand(this)">Hier klicken</a>]</p>
<p>Nachdem wir den etwas nach Schweiß riechenden amerikanischen Helden verabschiedet haben, gingen wir nochmal kurz in den Club, der immer noch nicht wirklich sehr voll war.<br />
Spiderman dagegen, fuhr auf seinem Fahrrad nach Hause. Dort wartete bestimmt schon seine Frau mit dem großen Kochlöffel, um ihn damit zu verhauen, weil er zu spät gekommen ist. Sorry, Spidy <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.magnifiq.net/japan/2007/07/09/kampf-der-titanen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>201</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

