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	<title>Steffen in Japan &#187; Neues aus Japan</title>
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	<description>Ein Berliner auf Abwegen ;)</description>
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		<title>Wo ist mein Spiegel?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 15:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kinokuniya]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich war ich in meinem Lieblingsbuchladen in Umeda namens Kinokuniya. Das ist ein wirklich riesiges Geschäft, in dem man sich verlaufen kann. Ich gehe dort des Öfteren hin, um mir Bücher zur japanischen Grammatik anzuschauen, aber auch um deutsche Zeitschriften zu lesen. Kaufen würde ich mir allerdings keine, da zum Beispiel der Spiegel, den ich [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich war ich in meinem Lieblingsbuchladen in Umeda namens Kinokuniya. Das ist ein wirklich riesiges Geschäft, in dem man sich verlaufen kann. Ich gehe dort des Öfteren hin, um mir Bücher zur japanischen Grammatik anzuschauen, aber auch um deutsche Zeitschriften zu lesen. Kaufen würde ich mir allerdings keine, da zum Beispiel der Spiegel, den ich regelmäßig lese, umgerechnet um die 11 Euro kostet!<br />
Als ich nun neulich wieder im Buchladen war und zur Abteilung für ausländische Bücher und Zeitschriften ging, fand ich zwar einige englischsprachige Zeitschriften vor, aber die paar deutschen Magazine, die es sonst dort gibt, waren alle fort. Auf einem Schild konnte ich lesen, dass der einzige Zuliefer für Bücher aus Übersee bankrott gegangen ist und bis auf unbestimmte Zeit keine neuen Zeitschriften mehr angeboten werden können. Auf einem anderen sehr informativen deutschsprachigen Blog über Japan (<a href="http://www.tabibito.de/japan_blog/blogs/index.php/2008/08/26/sag_mir_wo_die_bauuml_cher_sind" title="Tabibitos Japan-Seiten" target="_blank" class="liexternal">Tabibitos Japan-Seiten</a>) könnt ihr genauer über dieses Thema erfahren.<br />
Tja, nun werde ich wohl nur noch die japanischen Lehrbücher durchblättern, um so meine Japanischkenntnisse ein wenig zu erweitern. Die &#8220;literarischen&#8221; Stunden im Kinokuniya sind vorerst vorbei :/</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 本の虫 (hon no mushi = Bücherwurm; Leseratte)</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Aus Angst: Chihuahua totgetreten</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 07:32:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurioses]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein soignierter Abend wandelte sich postwendend ins Gegenteil um, evoziert durch einen Artikel einer japanischen Zeitung: Ein 44-jähriger Mann aus Nagoya hat einen vier Monate alten Chihuahua aus Angst totgetreten. Bei der Befragung durch die Polizei gestand er die Tat: Er trat den Hund eines 40 Jahre alten Besitzers am Sonntag Nachmittag gegen 16:50 Uhr [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein soignierter Abend wandelte sich postwendend ins Gegenteil um, evoziert durch einen Artikel einer japanischen Zeitung: Ein 44-jähriger Mann aus Nagoya hat einen vier Monate alten Chihuahua aus Angst totgetreten.<br />
Bei der Befragung durch die Polizei gestand er die Tat: Er trat den Hund eines 40 Jahre alten Besitzers am Sonntag Nachmittag gegen 16:50 Uhr in den Magen. Der Hund verstarb infolge innerer Verletzungen. Der Täter versuchte der Szene zu entfliehen, doch ein 47-jähriger Passant konnte ihn überwältigen und die Polizei alamieren.</p>
<p>Fürderhin folgende Fotos:<br />
<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/chi2.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-65" title="Version des Täters" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/chi2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a class="highslide img_5" href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/chi1.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-64" title="Version des Hundebesitzers" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/chi1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><br />
</a>die Version des Täters (links) und die Version des Hundebesitzers (rechts)<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/chi1.jpg" class="highslideliinternal" onclick="return hs.expand(this)"></a></p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Selbstmord und seine Folgen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 00:12:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Japan ist ja recht bekannt dafür, dass es dort viele Selbstmorde gibt. Laut einer Statistik, die ich vor kurzem gesehen habe, begehen 24 von 100.000 Menschen pro Jahr Selbstmord. Im Vergleich dazu sind es es &#8220;nur&#8221; 13 Menschen von 100.000, die in Deutschland Selbstmord begehen. Die vielen, wenn nicht sogar die meisten Selbstmorde erscheinen als [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Japan ist ja recht bekannt dafür, dass es dort viele Selbstmorde gibt. Laut einer Statistik, die ich vor kurzem gesehen habe, begehen 24 von 100.000 Menschen pro Jahr Selbstmord. Im Vergleich dazu sind es es &#8220;nur&#8221; 13 Menschen von 100.000, die in Deutschland Selbstmord begehen.<br />
Die vielen, wenn nicht sogar die meisten Selbstmorde erscheinen als Nachrichten in den Zeitungen und Online-Portalen. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum Japan so bekannt für seine hohe Selbstmordrate ist. In deutschen Zeitungen liest man eher selten etwas über begangene Selbstmorde.</p>
<p>Warum schreibe ich jetzt über dieses Thema?<br />
Gestern war ich abends in meiner Sprachschule in Ibaraki. Gegen 20:15 Uhr hatte ich Feierabend und wollte mit dem Zug zurück nach Osaka fahren. Der nächste Bahnhof ist nur ein paar Schritte von der Schule entfernt und gehört zur sogenannten JR (Japan Railways). Als ich oben bei den Fahrkartenautomaten war, vielen mir die ungewöhnlich vielen Leute auf, von denen viele mit ihren Handys telefonierten. Unter ihnen waren auch vier oder fünf Polizisten. Nichtdestotrotz wollte ich mir einen Fahrschein kaufen und schnell nach Hause fahren. Aber alle Automaten waren außer Betrieb. Ein Blick auf die Anzeigetafel verriet mir, dass alle Züge in beide Richtungen mindestens eine halbe Stunde Verspätung hatten. Ich wartete noch knapp zehn Minuten. Leider passierte nichts. Zum Glück kenne ich mich in Ibaraki recht gut aus und weiß, dass es noch einen Bahnhof einer anderen Zuggesellschaft in der näheren Umgebung gibt. Obwohl ich recht flott unterwegs war, dauerte es knapp 15 Minuten ehe ich diesen Bahnhof erreichte. Natürlich waren die Züge dort recht voll, da anscheinend viele schon von anderen Bahnhöfen von JR zu Hankyu (die andere Zugesellschaft) gewechselt sind.<br />
Schließlich konnte ich daheim nachprüfen, dass sich meine Vermutung bewahrheitete. Jemand hat mal wieder Selbstmord begangen, indem er/sie sich vor den Zug geworfen hat&#8230;<br />
Übrigens ist JR dafür bekannt, dass viele dort Selbstmord begehen. Ich habe mal gelesen, dass die Geldstrafen für die Familienangehörigen geringer sind als bei der Konkurrenz, und die Leute deswegen JR bevorzugen. Es ist sehr traurig, dass jemand überhaupt Selbstmord begeht. Es gibt (fast) keinen ausreichenden Grund für einen Selbstmord.<br />
Auch wenn es jetzt etwas böse klingt: Ich finde es nur sehr egoistisch, dass diese Leute sich vor den Zug werfen und somit viele andere Menschen benachteiligen. Es sind nicht nur die Fahrgäste, die dadurch viel später ihr Fahrziel erreichen, sondern auch die Angehörigen, die neben dem Verlust eines Familienmitgliedes und der damit verbundenen großen Trauer auch noch die enorm hohen Kosten bezahlen müssen. Für den Zugführer und die Leute, die dann die Leiche sehen, ist es auch eine extrem schlimme Erfahrung.</p>
<p>Übrigens haben sich in diesem Jahr schon sehr viele Menschen in Japan durch eine giftige Gasmischung das Leben genommen. Gerade diese Variante scheint momentan sehr &#8220;in Mode&#8221; zu sein. Leider verbreiten sich diese giftigen Gaswolken recht stark, so dass auch schon Nachbarn gesundheitliche Schäden davongetragen haben&#8230;</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Gute Nachrichten für Raucher</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2008/07/05/gute-nachrichten-fur-raucher/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 16:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zu Deutschland gehen die meisten Sachen in Japan sehr schnell voran. Dabei ist es egal, ob man nun im Rathaus seinen Ausländerausweis, bei Yahoo sein Internet oder in der Kneipe ein Bier bestellt. Von daher ist folgende Nachricht also nicht so beeindruckend. Wie ich vor ein paar Tagen erwähnt habe, braucht man neuerdings [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu Deutschland gehen die meisten Sachen in Japan sehr schnell voran. Dabei ist es egal, ob man nun im Rathaus seinen Ausländerausweis, bei Yahoo sein Internet oder in der Kneipe ein Bier bestellt. Von daher ist folgende Nachricht also nicht so beeindruckend.<br />
Wie ich vor ein paar Tagen erwähnt habe, braucht man neuerdings für viele Zigarettenautomaten eine sogenannte Taspo-Card, die man erstmal beantragen muss. Da dieses System recht umständlich und ungewohnt war, wurde es von den Kunden der Tabakindustrie kaum benutzt. Eine Firma in der Präfektur Kyoto hat nun ein neues System entwickelt, das mittels Gesichtserkennung das Alter des potentiellen Käufers analysiert und ihm dann &#8211; bei eventueller Volljährigkeit &#8211; gestattet,  eine Schachtel Zigaretten zu kaufen. Angeblich gibt es schon knapp 5000 solcher Automaten in Japan. Na wenn das mal keine gute Nachricht ist! <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ganz nebenbei: In Japan ist es weiterhin gestattet, im Café oder in der Kneipe zu rauchen. Also besucht mich schnell, bevor es hier auch bei Todesstrafe verboten ist <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Ohne Karte keine Zigaretten</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 02:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Taspo]]></category>
		<category><![CDATA[Zigaretten]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern gibt es nun zumindest in Tokyo, Okinawa und sieben weiteren Präfekturen in Japan sogenannte Taspo Zigarettenautomaten. An diesen Automaten kann man nur noch mit einer Taspo-Karte die ersehnten Kippen kaufen. Das neue System soll verhindern, dass Minderjährige in den Besitz von Zigaretten kommen. Laut Mainichi-Shinbun, einer japanischen Tageszeitung hat ein Kunde in Tokio [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/taspo.jpg" onclick="return hs.expand(this)" class="highslide"><img class="alignright size-full wp-image-53" title="Taspo-Karte" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/taspo.jpg" alt="" width="250" height="160" /></a>Seit gestern gibt es nun zumindest in Tokyo, Okinawa und sieben weiteren Präfekturen in Japan sogenannte Taspo Zigarettenautomaten. An diesen Automaten kann man nur noch mit einer Taspo-Karte die ersehnten Kippen kaufen. Das neue System soll verhindern, dass Minderjährige in den Besitz von Zigaretten kommen.<br />
Laut Mainichi-Shinbun, einer japanischen Tageszeitung hat ein Kunde in Tokio versucht, an einem solchen Automaten eine Schachtel zu erwerben. Doch er schaute dumm aus der Wäsche, als ihm der Kauf verwerht wurde.<br />
Um an eine solche Taspo-Karte zu kommen, bedarf es eines recht großen Aufwandes. Neben der Identität ist man auch dazu verpflichtet ein aktuelles Passfoto bei der Beantragung der Karte abzugeben. Aus diesem Grunde wird das neue System, das schon seit März in den Präfekturen Miyazaki und Kagoshima getestet wird, von den meisten Tabaksüchtigen noch nicht benutzt. Stattdessen gehen diese zu den naheliegenden Läden, um sich dort an der Kasse ihre Drogen zu kaufen.</p>
<p>Eigentlich finde ich dieses System gar nicht mal so schlecht, da es den Jugendlichen eben ein wenig erschwert wird, verfrüht mit dem Rauchen anzufangen. Außerdem werden so wieder ein paar neue Jobs geschaffen. Aber andererseits gibt es noch genügend Automaten, an denen man sich ohne Altersnachweis Bier und andere leichte alkoholische Getränke kaufen kann. Dafür sollte man dieses neue System auch einsetzen&#8230;</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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