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	<title>Steffen in Japan &#187; Typisch Japan!</title>
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	<description>Ein Berliner auf Abwegen ;)</description>
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		<title>Schuhe für die Schuhe für die Toilette</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typisch Japan!]]></category>
		<category><![CDATA[Latschen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt mit Sicherheit eine bessere Beschreibung als diese im Titel. Aber so ist es hoffentlich leicht verständlich. Wie vielleicht schon bekannt, gibt es in vielen Toiletten in Japan Latschen, in die man schlüpfen muss. Viele Ausländer, die zum ersten Mal in Japan sind, haben schon oft den Fehler gemacht, entweder die Schuhe nicht zu [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt mit Sicherheit eine bessere Beschreibung als diese im Titel. Aber so ist es hoffentlich leicht verständlich.<br />
Wie vielleicht schon bekannt, gibt es in vielen Toiletten in Japan Latschen, in die man schlüpfen muss. Viele Ausländer, die zum ersten Mal in Japan sind, haben schon oft den Fehler gemacht, entweder die Schuhe nicht zu benutzen oder  sie nach dem Toilettengang wieder auszuziehen.<br />
Aus Bequemlichkeit werden die Schuhe aber auch von manch einem Japaner nicht immer benutzt. So auch in meinem Fitnesstudio, wo sich nur die wenigsten die Mühe gemacht haben, ihre Sportschuhe auszuziehen, in die Latschen für die Toilette zu schlüpfen, um dann nach ihrem Geschäft sich ihre Schuhe wieder anzuziehen. Anscheinend war das den Betreibern des Studios ein Dorn im Auge. So kam ein Mitarbeiter auf die folgende clevere Idee:</p>
<p align="center"><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/01/WCSchuheK.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="size-thumbnail wp-image-763 aligncenter" style="border: 1px solid #cccccc; margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; padding: 2px;" title="Schuhe für die Schuhe" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/01/WCSchuheK-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Wenn sich also die meisten Toilettenbenutzer zu fein sind, sich die Schuhe auszuziehen, stellt man ihnen extra große Latschen zur Verfügung, in die man schlüpfen kann, ohne sich die eigenen Schuhe auszuziehen. Das scheint sogar Erfolg zu haben! Vielleicht eine neue Geschäftsidee in Japan? Zumindest habe ich solche Latschen nur in meinem Fitnesstudio gesehen.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> お手洗い (otearai = Toilette, WC)</p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Frauenwaggons</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 16:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Typisch Japan!]]></category>

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		<description><![CDATA[In Japan gibt es die sogenannten 女性専用者 (joseisenyōsha), also Wagen nur für Frauen, die in den Stoßzeiten am Morgen und am Abend für Männer tabu sind. Diese sind sowohl mittels eines kleinen Aufklebers am Waggon als auch auf dem Boden des Bahnsteigs markiert. Da die Züge (fast) immer genau an der gleichen Stelle zum Stehen [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/ladieswaggon1.jpg" class="highslide-image" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignright size-medium wp-image-85" title="Frauenwaggon" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/ladieswaggon1.jpg" alt="image" width="241" height="147" /></a>In Japan gibt es die sogenannten 女性専用者 (joseisenyōsha), also Wagen nur für Frauen, die in den Stoßzeiten am Morgen und am Abend für Männer tabu sind. Diese sind sowohl mittels eines kleinen Aufklebers am Waggon als auch auf dem Boden des Bahnsteigs markiert. Da die Züge (fast) immer genau an der gleichen Stelle zum Stehen kommen, können sich die Frauen, die in so einen Wagen einsteigen wollen, dort der Reihe nach anstellen.</p>
<p>Grund für diese Waggons sind Männer mit zu stark ausgeprägten haptischen Bedürfnissen, die sie gerne an fremden Frauen befriedigen wollen. Sprich: Frauen sexuell berühren, um sich daran aufzugeilen. Diese Männer werden auch als 痴漢 (chikan = Triebtäter) bezeichnet. Und davon scheint es ja jede Menge zu geben. An jedem Bahnhof wird bei der Abfahrt des Zuges stets darauf hingewiesen, dass man auf solche Sittlichkeitsverbrechern Acht geben soll.<br />
Selbstverständlich handelt es sich bei diesen unschönen Aktionen um eine Straftat, doch viele Frauen trauen sich leider nicht, bei den anderen Fahrgästen um Hilfe zu bitten oder laut auf diese Berührung aufmerksam zu machen.<br />
Ein Problem dabei ist aber auch, dass wenn eine Frau sich lautstark bemerkbar macht, oft keine Hilfe erhalten. Daher versuchen die meisten Frauen, sich unauffällig vom Grabscher zu entfernen.<br />
Wenn eine Frau mal laut &#8220;Chikan&#8221; schreit, reden sich viele dann dabei heraus, dass es sich nur um eine zufällige Berührung handelte. Sollte sich das Opfer nach der ersten Berührung keine Reaktion zeigen, versucht es der Täter meist auf immer aggressivere Art und Weise.</p>
<p>Übrigens sind diese Frauenwaggons meist in der Nähe der (Roll)treppen, so dass sich die Frauen gleich in die wesentlich leeren Waggons stürzen können. Und das ist genau der Grund, warum ich jetzt dieses Beitrag schreibe. Vorgestern, auf dem Heimweg, musste ich mich beeilen, um den Zug noch zu erwischen. Ich rannte also die Treppen hinunter und stieg in den nächsten Waggon ein, den ich erblickte. Ich war froh, gleich einen Sitzplatz erwischt zu haben und machte mir absolut keinen Kopf um die anderen Fahrgäste. Zehn Minuten später viel mir dann plötzlich ein kleiner Aufkleber (siehe Foto)auf. Ich schaute mir die anderen Fahrgäste in der näheren Umgebung an und bemerkte, dass es sich bei ihnen wirklich ausschließlich um Frauen handelte.<br />
Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken und ich schloss die Augen für knapp 30 Sekunden. Kurz vorm erreichen des nächsten Bahnhofs sprang ich auf und ging möglichst unauffällig zum nächsten Waggon. Dieser war natürlich knackevoll. Um ganz sicher zu gehen, kämpfte ich mich bis zum übernächsten Waggon durch. Als ich dann ausstieg, rannte ich schnell die Treppen runter und ab auf&#8217;s Fahrrad <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Keine der Frauen im Abteil hatte mich irgendwie komisch angeschaut oder über mich mit einer anderen gesprochen. Jedenfalls konnte ich mit meinen noch recht begrenzten Japanischkenntnissen nichts vernehmen. Es setzten sich sogar Frauen direkt neben mich.<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/ladieswaggon.jpg" class="highslideliinternal" onclick="return hs.expand(this)"></a><br />
Da auch zwischenzeitlich ein älterer Mann durch den Wagen lief, schöpfte ich auch lange Zeit keinen Kontakt. Wahrscheinlich dachten die Frauen, dass ich als ausländischer Tourist nichts von solchen Frauenwaggons we<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/ladieswaggon.jpg" class="highslideliinternal" onclick="return hs.expand(this)"></a>iß. Dummerweise bin ich kein Tourist, sondern ein recht tolpatschiger Exil-Berliner, dem so etwas schon des Öfteren passiert ist.  <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Diesmal habe ich es aber wirklich erst sehr spät bemerkt&#8230;<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/ladieswaggon.jpg" class="highslideliinternal" onclick="return hs.expand(this)"></a></p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Pachinko</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 02:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typisch Japan!]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich über eine große Leidenschaft (oder eher Sucht) vieler Japaner erzählen: Pachinko. Aber was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Dabei handelt es sich um Glücksspielhallen, die mit unzähligen von Spielautomaten &#8211; ähnlich denen Einarmiger Banditen &#8211; gefüllt sind. Pachinko ist schon fast ein Teil der modernen japanischen Kultur. Immerhin suchen angeblich 15 Millionen [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich über eine große Leidenschaft (oder eher Sucht) vieler Japaner erzählen: Pachinko. Aber was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Dabei handelt es sich um Glücksspielhallen, die mit unzähligen von Spielautomaten &#8211; ähnlich denen Einarmiger Banditen &#8211; gefüllt sind. Pachinko ist schon fast ein Teil der modernen japanischen Kultur. Immerhin suchen angeblich 15 Millionen Japaner regelmäßig diese Spielhallen auf.  Auf einer anderen Seite habe ich sogar gelesen, dass es bis zu 25% der japanischen Bevölkerung spielen, also um die 30 Millionen Menschen! Welche Zahl nun eher zutrifft, kann ich nicht sagen. Aber diese Einrichtungen sind teilweise von morgens bis nachts rappelvoll. Und es gibt wirklich viele Pachinkos in Japan. Teilweise stehen gleich mehrere solcher Spielhallen direkt nebeneinander. Dabei scheinen manche Pachinkos wesentlich beliebter zu sein als andere. Warum, würde ich auch gerne mal wissen.</p>
<p>Früher habe ich morgens auf dem Weg immer eine der berühmtesten Einkaufsstraßen Osakas passiert. Schon eine Stunde, bevor die Spielhallen geöffnet wurden, gab es schon lange Schlangen wartender Spielsüchtiger. Dabei konnte ich auch des Öfteren die gleichen Personen wahrnehmen, die ich dann abends noch beim Spielen sah.</p>
<p>Es gibt auch Berufsspieler, die um die 2500 Euro monatlich verdienen können. Ich denke mal, dass man dafür wirklich den ganzen Tag vor diesen langweiligen Automaten sitzen und immer die gleiche monotone Bewegung machen muss, um  so viel Geld zu erwirtschaften.<br />
Ich selbst würde es in so einer Spielhalle nicht sehr lange aushalten. Das liegt weniger an den Automaten selbst, sondern eher am ungeheuer lauten Krach, der elektronischen Musik und der Angestellten, die große Gewinne versprechen und Sonderaktionen anpreisen. Bei den Angestellten handelt es sich meistens um junge Männer und Frauen. Letztere rennen oft mit kurzen Röckchen herum. Aber das ist ja hier in Japan sowieso Gang und Gäbe.</p>
<p>Übrigens wird mit vielen kleinen Kugeln gespielt, die man sich vorher in Körben besorgt. Die meisten Spieler haben zehn oder mehr solcher Körbe neben sich stehen. Ich weiß nicht, wie viele Kugeln in einem Korb passen, aber es müssten mehrere Hundert sein. Am Automaten gibt es lediglich ein Rad, an dem man die Geschwindigkeit der eingeworfenen Kugeln einstellen kann. Danch wird alles dem Zufall überlassen. Die Kugeln werden durch das Spielfeld geschossen und passieren dabei einige Hindernisse. Die meisten der kleinen Metallbällchen verschwinden als Nieten. Sollte mal doch eine Kugel durch eines der gewinnbringenden Löcher fallen, gibt es nicht etwa Geld, sondern nur weitere Kugeln, die man gleich wiederverwenden kann.<br />
Abgesehen von der staatlichen Lotterie gibt es in Japan ein Verbot für Geldgewinne. Die gewonnen Kügelchen kann man zum Schluss gegen Sachpreise eintauschen, die aber einen jeweiligen Wert von 10.000 Yen (ca. 60 Euro) nicht überschreiten dürfen.<br />
Aber wie kommen die Berufsspieler nun ans Geld? Von Sachpreisen wie Feuerzeuge, Parfüm oder Kuscheltierchen kann man sich schlecht ernähren. Ganz einfach: In der näheren Umgebung der Pachinkos gibt es kleine Buden, an denen man seine Sachpreise anonym (Käufer und Verkäufer können sich wegen eines Sichtschutzes nicht sehen) in Bargeld umtauschen kann. Und schon hat man das gesetzliche Verbot ohne größere Anstrengungen umgangen.</p>
<p>Wie anfangs erwähnt, sind einige oder viele der Pachinko spielenden Japaner süchtig. Das ging schon nicht nur einmal so weit, dass eine junge Mutter ihr Baby im Auto ließ und dann für mehrere Stunden mit Murmeln gespielt hat. Als sie dann wieder zum Auto zurückkam, war ihr Kind leider gestorben&#8230;</p>
<p>Hier noch zwei Bilder:<br />
<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/pachinko1.jpg" class="highslide-image" onclick="return hs.expand(this);"><img title="Click to enlarge" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/pachinko1-150x150.jpg" alt="image" /></a><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/pachinko2.jpg" class="highslideliinternal" onclick="return hs.expand(this)"> </a><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/pachinko2.jpg" class="highslide-image" onclick="return hs.expand(this);"><img title="Click to enlarge" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2008/07/pachinko2-150x150.jpg" alt="image" /></a></p>
<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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