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	<title>Steffen in Japan</title>
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	<description>Ein Berliner auf Abwegen ;)</description>
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		<title>Morgens um 6:20 Uhr</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:16:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch einer denkt sich vielleicht, dass ich nach meinem letzten Beitrag nach Kobe gefahren bin, die Currywurst probiert habe und danach einen qualvollen Tod gestorben bin. Anders ist wohl diese lange Pause nicht zu erklären. Eine andere Erklärung wäre noch das Sommerloch. Aber dafür war es eigentlich noch zu früh. Gründe gibt es so einige, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Manch einer denkt sich vielleicht, dass ich nach meinem letzten Beitrag nach Kobe gefahren bin, die Currywurst probiert habe und danach einen qualvollen Tod gestorben bin. Anders ist wohl diese lange Pause nicht zu erklären. Eine andere Erklärung wäre noch das Sommerloch. Aber dafür war es eigentlich noch zu früh.<br />
Gründe gibt es so einige, aber leider ist keiner von denen so spektakulär, so dass ich darüber den Mantel des Schweigens lege.</p>
<p>Für viele mag Japan ein sehr reizendes Land zu sein, mit den so vielen aufregenden Sachen, die man hier erleben kann, die anderen Kultur und den anderen Menschen &#8211; sei es auch nur deren Aussehen. Gerade Leute, die nur als Reise Japan oberflächlich erleben konnten, haben diese Vorstellung von Japan.<br />
Aber in Wirklichkeit &#8211; wie das auch schon so viele vor mir gesagt haben &#8211; ist der Alltag in Japan auch nicht viel anders als in Deutschland. Oder wie der Spruch, der oft an meiner Fachhochschule im sehr beschaulichen Furtwangen (im Schwarzwald) gesagt wurde: &#8220;Furtwangen ist das, was man daraus macht&#8221;. Dieser Satz trifft auf jeden Ort zu, an dem man sich befindet bzw. lebt  - alles abhängig vom Geld, der Zeit und der Motivation.</p>
<p>So, nun genug geschwafelt! Der Grund für diesen Beitrag war etwas, das ich heute früh um 6:20 Uhr erlebt habe. Was könnte das wohl sein?<br />
In letzter Zeit wache ich öfters mal mitten in der Nacht oder eben am frühen Morgen auf, um dann auf die Uhr zu schauen und dann möglichst lange zu schlafen, bis der Wecker mir das Startsignal zum Aufstehen gibt.<br />
Diesmal war es ein wenig anders. Aufgewacht bin ich wieder aus irgendeinem Grund. Und nur wenig später hörte ich ein paar Geräusche, die sich so anhörten, als wäre jemand in unserer Küche unterwegs. Nur wenige Sekunden später wurde dieser Gedanke widerlegt und durch die sichere Gewissheit &#8220;Erdbeben&#8221;  ersetzt. Plötzlich fing alles an zu wackeln. Da ich ein halbes Jahr in Tokio gewohnt habe und ich dort fast jede Woche ein Erdbeben erlebt habe, bin ich nicht sofort in Panik geraten. Aber nach mehr als vier Jahren ohne ein Erdbeben hatte ich dann doch ein komisches Gefühl. Ich lag in meinem Bett und wartete darauf, dass der Erdbeben entweder stärker oder aufhören würde. Zum Glück tat es nach ca. einer Minute das letztere. Meine bessere Hälfte dagegen verweilte weiterhin im Land der Träume.<br />
Auch ich versuchte noch einmal ein wenig Schlaf nachzuholen. Schließlich hatte ich noch knapp 80 Minuten, bis mich der Wecker endgültig aus dem Schlaf reißen sollte.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 地震 (jishin = Erdbeben)</p>


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		<title>Er lebt noch</title>
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		<pubDate>Tue, 25 May 2010 07:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Chevrolet]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, dieser Blog ist noch nicht tot, auch wenn hier schon lange nichts mehr geschrieben wurde. Es gäbe schon so einiges zu erzählen, aber wie auch in Deutschland ist der Alltag in Japan nicht so interessant. Deswegen möchte ich heute nur von meinen neuen Anschaffungen erzählen. Vor knapp zwei Wochen habe ich endlich den großen [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, dieser Blog ist noch nicht tot, auch wenn hier schon lange nichts mehr geschrieben wurde. Es gäbe schon so einiges zu erzählen, aber wie auch in Deutschland ist der Alltag in Japan nicht so interessant.<br />
Deswegen möchte ich heute nur von meinen neuen Anschaffungen erzählen. Vor knapp zwei Wochen habe ich endlich den großen Schritt gewagt und mir eine digitale Videokamera gekauft &#8211; natürlich mit HDMI. Damit möchte ich dann irgendwann auch Videos über (mein Leben in) Japan online stellen. Allerdings werden diese dann nur für meine Familie und gute Freunde zur Verfügung stehen. Noch muss ich mich aber erstmal durch das japanische Menüsystem fuchsen, was nicht unbedingt einfach ist.<br />
<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/05/Foto.jpg" class="highslide" title="Foto" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-681 " style="margin: 2px; border: 1px #cccccc solid;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/05/Foto.thumbnail.jpg" alt="" width="150" height="150" align="right" /></a>Gestern gab es dann die nächste größere Anschaffung, die ich mehr oder weniger zwangsweise erwerben musste. Nachdem ich für knapp über eine Stunde in einem Café in der Stadt verbracht hatte und zurück nach Hause wollte, fand ich mein Fahrrad nicht mehr vor. Auf der verregneten Straße fand ich nur noch einen Zettel vor, auf dem Stand, dass das Fahrrad zur Sammelstelle nach Ichioka (am Arsch der Welt) gebracht wurde. Dies ist mittlerweile schon der dritte oder vierte Mal mit diesem alten Drahtesel. Da er seit dem vorigen Tag auch schon komische Geräusche machte und ich nicht über eine Stunde durch den Regen fahren und laufen wollte, ging ich einfach zum nächsten Fahrradladen und kaufte mir mal endlich ein anständiges Mountainbike. So ein Damenrad ist zwar ganz praktisch, da man seine unzähligen Plastiktüten, die man in den Supermärkten und 24-Stunden-Läden aufgezwungen bekommt, in den vorne angebrachten Korb legen kann. Das bietet mein neuer Liebling leider nicht (das sähe bei einem Mountainbike auch ziemlich uncool aus). Aber dafür habe ich jetzt endlich ein schnittiges Fahrrad mit Gangschaltung und Federung. Jetzt kann ich jeden Morgen wie ein Wilder durch den nördlichen Teil Osakas flitzen und im Notfall auch der Polizei entkommen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Auf dem Foto ist die Farbe leider nicht so gut zu erkennen. Es ist weinrot-metallic.<br />
Natürlich muss ich ab jetzt gut aufpassen, wo ich mein Fahrrad hinstelle, damit es nicht von den von der Stadt bezahlten Fahrraddieben wieder verschleppt wird. Leider gibt es im Stadtzentrum nicht gerade sehr viele Orte, an denen man sein Zweirad legal abstellen darf&#8230;</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 自転車 (jitensha = Fahrrad)</p>


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		<title>Endlich gefunden!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 05:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[JUIC]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor zwei, drei Tagen hat mich ein Unbekannter über Mixi, dem japanischen Pendant zu Facebook, kontaktiert. Er hat sich mein Profil angeschaut und gesehen, dass ich gerne Tischtennis spiele und mich deswegen angeschrieben. Er ist Mitglied in einen Tischtennisverein und hat mir angeboten, in seinem Verein mitzuspielen und zu trainieren. Da konnte ich natürlich nicht [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei, drei Tagen hat mich ein Unbekannter über Mixi, dem japanischen Pendant zu Facebook, kontaktiert. Er hat sich mein Profil angeschaut und gesehen, dass ich gerne Tischtennis spiele und mich deswegen angeschrieben. Er ist Mitglied in einen Tischtennisverein und hat mir angeboten, in seinem Verein mitzuspielen und zu trainieren. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Schließlich war Tischtennis mal meine große Leidenschaft, als ich noch in Deutschland war. Seitdem ich in Japan bin, habe ich kaum noch Tischtennis gespielt. Bisher hatte ich niemanden kennen gelernt, der wirklich ausreichend gut spielen konnte. Um so mehr freue ich mich jetzt darauf, in dieser Woche zum ersten Mal zum Training zu gehen, wo auf mich ca. 20-30 Leute warten, die ihre ersten internationalen Erfahrungen (ich aber auch) sammeln wollen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Gestern habe ich meinen neuen Bekannten getroffen, er bot mir an, mit mir zusammen zu einem Tischtennisgeschäft zu gehen, damit ich mir ein paar neue Beläge kaufen kann. Schließlich sind meine schon über vier Jahre alt und total abgenutzt. Als wir beim Laden ankamen, war ich sehr überrascht, wie viele Leute dort im und vor dem Geschäft herumstanden. So viele Leute habe ich in keinem der Berliner Tischtennisläden gesehen. Wie sich herausstellte, war an diesem Tag ein Sonderausverkauf, so dass sich viele junge Tischtennisfreaks am in Japan nicht heiligen Sonntag auf den weiten Weg machten, um sich mit neuen Klamotten, Belägen und Hölzern auszustatten.<br />
Dank seiner Hilfe bekam ich sogar noch 20% Rabatt, so dass ich für meine beiden Beläge (JUIC 999 Elite Nano und XIOM Vega Europe für die, die es interessiert) &#8220;nur&#8221; knapp 50 Euro bezahlte. Dazu bekam ich noch zwei Trainingsbälle, die ich bei einem kleinen Glückspiel gewonnen habe.<br />
So, nun bin ich fürs erste Training perfekt ausgestattet und kann meinen japanischen Sportsfreunden mal meine gefährliche Rückhand zeigen! <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Übrigens werde ich wohl bald auch an einigen Turnieren teilnehmen. Mal schauen, ob ich nach knapp vier Jahren in der Anfängerklasse noch was reißen kann^^</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 卓球 (takkyū = Tischtennis)</p>


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		<title>Deutscher Stammtisch im April</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 13:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kirschblütenschau]]></category>
		<category><![CDATA[Ougimachi-Park]]></category>
		<category><![CDATA[Stammtisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich war in letzter Zeit ein wenig schreibfaul. Aber es gab ja auch nicht so viel Spektakuläres zu erzählen. Ich hätte höchstens etwas von unserem letzten deutschen Stammtisch, immerhin schon die 16. Auflage, erzählen können. Und genau das hole ich jetzt schnell nach: Am letzten Sonntag trafen wir uns kurzfristig im Ougimachi-Park in der [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich war in letzter Zeit ein wenig schreibfaul. Aber es gab ja auch nicht so viel Spektakuläres zu erzählen.<br />
Ich hätte höchstens etwas von unserem letzten deutschen Stammtisch, immerhin schon die 16. Auflage, erzählen können. Und genau das hole ich jetzt schnell nach:<br />
Am letzten Sonntag trafen wir uns kurzfristig im Ougimachi-Park in der Nähe von Umeda, um unter Kirschblüten das herrliche Frühlingswetter zu genießen. Trotz der diesmalig kurzfristigen Planung kamen insgesamt 15 Leute (11 Japaner und 4 Deutsche). Bei Pflaumenschnaps, Sake und deutschem Wein quatschten und spielten wir Frisbee und Fußball bis in die Nacht. Der harte Kern ging dann schließlich noch auf ein paar weitere Bier in ein nahe gelegenes Izakaya.<br />
Ein wirklich schöner Tag ging dann gegen kurz vor Mitternacht zu Ende. Schließlich mussten die meisten noch mit dem letzten Zug nach Hause kommen. Ich dagegen durfte bequem mit meinem alten Drahtesel die Heimreise antreten ^^</p>


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		<title>Offizieller Fahrraddiebstahl, die Zweite.</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2010/03/10/offizieller-fahrraddiebstahl-die-zweite/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 11:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Diebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
		<category><![CDATA[Strafe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, gestern war es mal wieder so weit. Ich musste morgens weit in den Norden von Osaka, nach Toyonaka, fahren. Meinen Drahtesel ließ ich am Bahnhof stehen. Ich habe extra danach geschaut, ob es irgendwo einen Zettel gibt, auf dem steht, dass an diesem Tag die Fahrräder an diesem Ort abgeholt werden. Es klebten nur [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, gestern war es mal wieder so weit. Ich musste morgens weit in den Norden von Osaka, nach Toyonaka, fahren. Meinen Drahtesel ließ ich am Bahnhof stehen. Ich habe extra danach geschaut, ob es irgendwo einen Zettel gibt, auf dem steht, dass an diesem Tag die Fahrräder an diesem Ort abgeholt werden. Es klebten nur ältere Zettel dort. Also wähnte ich mich in Sicherheit und fuhr nach Toyonaka.<br />
Als ich dann mittags zurückkam, stand nur ein einziges Fahrrad dort, wo drei Stunden früher noch viele Fahrräder standen. Auf dem Boden klebte nun ein ganz neuer Zettel. MIr war sofort klar, was das bedeutete: Eine Fahr in den Süden Osakas plus eine knapp einstündige Fahrradtour quer durch Osaka. Dummerweise regnete es an diesem Tag. Während meiner zweistündigen Pause machte ich mich dennoch auf den Weg. Schließlich brauche ich meinen geliebten Drahtesel jeden Tag. Laut meiner Berechnung sollten die zwei Stunden knapp ausreichen, um nicht zu spät zur Arbeit zu gelangen.<br />
Dummerweise nahm ich den falschen Ausgang und war erstmal für 10 bis 15 Minuten verloren. Ich fragte mehrere Leute nach dem Weg, bis ich endlich mein Fahrrad fand. Wie beim letzten Mal waren dort viele alte Opis, die sich ein wenig Tachengeld dazuverdienten. Ich bezahlte die 2.500 Yen (ca. 20 Euro) Strafe. Einer der älteren Herrschaften führte mich zur Sammelstelle der Fahrräder, die an diesem Tag verschleppt wurden. Er trocknete meinen Sattel und meinen Lenker. Was für ein Service! Aber für 2.500 Yen war das auch das Mindeste ^^<br />
Ich mache mich schnell auf den Weg nach Hause. Diesmal war es ein ziemlich schwieriges Unterfangen. Neben Nieselregen hatte ich auch noch starken Gegenwind. Zu Hause angekommen, wechselte ich meine Klamotten und begab mich zur Arbeit, zu der ich geradeso pünktlich erschien.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 泥棒 (dorobō = Dieb, Räuber, Einbrecher)</p>


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<li><a href='http://blog.magnifiq.net/japan/2010/05/25/er-lebt-noch/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Er lebt noch'>Er lebt noch</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutsche Küche</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2010/03/08/deutsche-kuche/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Apfelkompott]]></category>
		<category><![CDATA[Bratkartoffeln]]></category>
		<category><![CDATA[deutsches Brot]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile arbeite ich schon seit über zwei Wochen in der neuen Firma. Es ist zwar immer noch manchmal ein wenig komisch, aber ich habe mich schon recht gut an die Arbeit gewöhnt. Vorgestern sprach ich mit einem meiner Kollegen. Eine Bekannte von ihm liebt deutsches Brot und bäckt seit kurzem auch welches daheim. Ihr Traum [...]


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile arbeite ich schon seit über zwei Wochen in der neuen Firma. Es ist zwar immer noch manchmal ein wenig komisch, aber ich habe mich schon recht gut an die Arbeit gewöhnt. Vorgestern sprach ich mit einem meiner Kollegen. Eine Bekannte von ihm liebt deutsches Brot und bäckt seit kurzem auch welches daheim. Ihr Traum wäre es, dieses via Internet in Japan zu verkaufen. Ob das nun klappt, sei mal dahingestellt. Ein Versuch ist es allemal wert.<br />
Während unseres Gesprächs erzählte er mir auch von der kleinen Party, auf der mein Kollege bei seiner Bekannten deutsche Speisen kochen möchte und lud mich zu dieser Party ein. Obwohl ich ihn noch nicht gut kannte und ich eigentlich nicht so gerne alleine zu fremden Leuten gehe, begab ich mich gestern in den Norden Osakas. Dort wurde ich am Bahnhof von der Bekannten meines Kollegen abgeholt und zu ihrem Haus chauffiert. Es waren mittlerweile schon alle anderen Teilnehmer da. Einen kleinen Schock bekam ich, als mir -eine Blondine mit Maid-Kostüm ins Auge stach. Eine Britin mit indischen Wurzeln, die sich die Haare gefärbt und sich eben dieses &#8220;interessante&#8221; Kostüm angezogen hat. Die anderen Teilnehmer, bis auf meinen Kollegen alles Japanerinnen, waren dagegen in normalem Outfit erschienen, so dass ich dann mir doch nicht dachte, dass ich irgendwas falsch gemacht habe ^^</p>
<p>Anscheinend haben manche Japaner keine Ahnung, wie man eine Weinflasche öffnet. Viele Weinflaschen haben hier keinen Korken, sondern einen normalen Drehverschluss. Somit sah es ziemlich lustig aus, wie die Dame des Hauses versuchte, den Korken zu ziehen. Schließlich erteilte man mir die Ehre, die Flasche zu öffnen ^^<br />
Nachdem wir auf unser Wohl angestoßen haben, war es endlich soweit. Der erste Gang bestand aus einer sehr leckeren Suppe und einen ebenso schmackhaften Salat. Woraus die Suppe bestand, weiß ich leider nicht, aber sie war sehr cremig und enthielt verschiedenes Gemüse. Zum Salat gab es dann das selbstgemachte Brot, das dem deutschen Brot nicht nur vom Aussehen recht ähnlich war. Endlich wieder mal deutsches Brot essen! Darauf musste ich nun ein Jahr warten. Das letzte Mal habe ich genau vor einem Jahr dunkles Brot essen können, als ich zu Besuch in Berlin war.<br />
Es gab sogar Leberwurst, die ich hier in Japan bisher noch in keinem Geschäft gesehen habe. Natürlich nutzte ich die Chance und schmierte mir die Brote damit.</p>
<p>Obwohl ich mit knurrendem Magen zur Party kam, war ich schon nach den Vorspeisen recht satt. Aber als die Hauptspeisen (Kartoffelbrei mit Gemüse, Bratkartoffeln mit saftigem Speck und Hühnchen) aufgetischt wurden, konnte ich nicht anders und aß anschließend eine zweite Portion. Währenddessen trank ich unzählige Gläser deutschen Wein.<br />
Mittlerweile waren alle Teilnehmer satt. Aber es gab noch das Dessert (selbstgemachtes Apfelkompott mit Vanilleeis). Nach einer kleinen Pause wurde es dann schließlich aufgetischt. Am ganzen Tisch sah man plötzlich sehr glückliche Gesichter. Auch wenn der Magen schon zum Platzen voll war und der Hosenknopf drohte, sich wie eine Pistolenkugel von der Hose zu trennen und meinem Gegenüber zu treffen, genoss ich jeden einzelnen Löffel vollends.<br />
Ich hätte gerne noch mal alles essen wollen, aber nach dem Dessert ging nun wirklich nichts mehr in meinen Magen. Mit leichten Magenschmerzen trat ich dann den Heimweg an und leide jetzt noch &#8211; über 24 Stunden danach &#8211; vom Fressgelage.</p>
<p>Meinem Kollegen und auch der Dame des Hauses gilt mein größter Dank. Beide haben wirklich sehr gut gekocht bzw. gebacken. Sollte ich Zeit haben, bin ich beim nächsten Mal wieder gern dabei. Für knapp 15 Euro war das wirklich ein sehr günstiger Spaß.</p>
<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/03/deutsch-kochen01.jpg" class="highslide" title="deutsch-kochen01" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-669 " style="margin: 1px; border: 1px solid #cccccc;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/03/deutsch-kochen01.thumbnail.jpg" alt="" width="130" height="130" align="none" /></a> <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/03/deutsch-kochen02.jpg" class="highslide" title="deutsch-kochen02" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-670 " style="margin: 1px; border: 1px solid #cccccc;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/03/deutsch-kochen02.thumbnail.jpg" alt="" width="130" height="130" align="none" /></a> <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/03/deutsch-kochen03.jpg" class="highslide" title="deutsch-kochen03" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-671 " style="margin: 1px; border: 1px solid #cccccc;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/03/deutsch-kochen03.thumbnail.jpg" alt="" width="130" height="130" align="none" /></a></p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 苦しい (kurushii = schmerzhaft, schmerzend, schwer, quälend)<br />
Das Wort benutzt man unter Anderem auch, nachdem man zu viel gegessen hat und der Magen schmerzt. Genau so habe ich mich gestern Abend gefühlt^^</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Allerlei Neues</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2010/02/24/allerlei-neues/</link>
		<comments>http://blog.magnifiq.net/japan/2010/02/24/allerlei-neues/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 17:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es wird mal wieder Zeit, etwas von mir hören bzw. sehen zu lassen. Nicht nur, weil schon wieder einige Wochen ins Land gestrichen sind, sondern auch, weil viel passiert ist! Seit letzter Woche arbeite ich bei der ehemals größten Sprachschule Japans, bei NOVA. Ich habe mich auf der Suche nach einer besser bezahlten Arbeit einfach [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird mal wieder Zeit, etwas von mir hören bzw. sehen zu lassen. Nicht nur, weil schon wieder einige Wochen ins Land gestrichen sind, sondern auch, weil viel passiert ist!</p>
<p>Seit letzter Woche arbeite ich bei der ehemals größten Sprachschule Japans, bei NOVA. Ich habe mich auf der Suche nach einer besser bezahlten Arbeit einfach mal bei dieser Sprachschule beworben und erhielt schon am nächsten Tag eine Antwort. Nachdem einige Mails ausgetauscht wurden, bat man mich zu einem Bewerbungsgespräch in die Zentrale hier in Osaka.<br />
Dort begrüßte mich ein netter Australier in sehr gutem Deutsch. Das ganze Bewerbungsgespräch über wurde dann auf Deutsch geredet. Zuerst fragte er mich nach meinen Computerkenntnissen. Anscheinend soll es dort bei den verwendeten Materialien ein paar Neuerungen geben, bei denen ich unter Umständen mitwirken könnte.<br />
Das Gespräch dauert über eine Stunde und am Ende versicherte man mir, dass ich die freie Stelle erhalten werde! Ich habe mich zufällig genau im richtigen Moment dort beworben und hatte das Glück, einen guten Eindruck gemacht zu haben.<br />
In der letzten Woche und am Montag hatte ich insgesamt drei Trainingstage. Sieben bzw. acht Stunden wurde mir die Software (ich unterrichte mit einer speziellen Software via Webcam) und auch die Vorgehensweise während der Unterrichtsstunden erklärt. Die Software ist nicht gerade sehr benutzerfreundlich. Zudem gibt es eine kurze Verzögerung. Auch der Texteditor scheint noch aus Windows 3.1 &#8211; Zeiten zu stammen.<br />
Anfangs war es sehr schwer, diese Software zu benutzen und sich die vielen Buttons und Funktionen zu merken. Aber heute, an meinem ersten Tag konnte ich meine allerersten Stunden ohne Aufsicht gut meistern. Im Training musste ich noch am ersten Tag zwei Angestellte unterrichten, die kein Deutsch sprachen. Mit einer Angestellten klappte das auch ganz gut. Sie war motiviert und gut gelaunt. Bei der anderen dagegen merkte man, dass sie nur widerwillig die Schülerin spielte. Somit war es für mich sehr schwierig.<br />
Am zweiten Tag durfte ich sogar schon meinen ersten richtigen Unterricht geben. Mein Vorgesetzter, der Australier, lauschte mit und gab mir nach der Stunde ein größtenteils positives Feedback. Das half aber trotzdem nicht, meine große Nervosität zu beseitigen.<br />
Über das Wochenende konnte ich fast an nichts anderes als an die Arbeit denken. Was kann noch schlimmer sein als einen richtigen Unterricht zu geben? Die Antwort bekam ich dann am Montag, meinem dritten Trainingstag. Richtig! Ich durfte drei Unterrichseinheiten mit Schülern aus verschiedensten Stufen unterrichten. Ich war tierisch aufgeregt. Aber am Ende des Tages war ich sehr glücklich. Nicht nur, dass ich es überstanden habe, sondern das ich alle Stunden gut gemacht habe. So lautete jedenfalls der Kommentar meines Vorgesetzten.<br />
Heute nun der erste richtige Arbeitstag. Morgens um 8:20 Uhr musste ich im Büro sein. Ich hatte zwar noch keinen Unterricht, aber am Anfang braucht man noch ein wenig länger, um sich auf den Unterricht vorzubereiten. Auch heute war ich sehr aufgeregt, aber ich habe mir auch heute keinen großen Fehler erlaubt. Hoffentlich bleibt das auch so für den Großteil meiner noch jungen &#8220;Karriere&#8221; bei Nova^^</p>
<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/02/Stempel.jpg" class="highslide" title="Stempel" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-664 " style="margin: 1px; border: 1px solid #cccccc;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/02/Stempel.thumbnail.jpg" alt="" width="150" height="150" align="right" /></a>Für meinen neuen Arbeitgeber brauchte ich auch ein neues Konto. Bisher hatte ich nur ein Konto bei der Post. Man sagte mir, dass ich ein Konto bei einer Bank benötige. Also fuhr ich gestern zu einer solchen. In Japan benötigt man für viele amtliche Angelegenheiten einen Stempel. Bisher hatte ich noch keinen benötigt. Aber genau jetzt, bei einer Kontoeröffnung, kam ich nicht drum herum. Also bin ich schnell zum Stempelmacher gefahren, der gleich bei mir in der Nähe ist. Heute konnte ich meinen eigenen Stempel abholen. Ich fuhr wieder zur Bank und hatte nach knapp einer Stunde mein japanisches Konto <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/02/Strafzettel01.jpg" class="highslide" title="Strafzettel01" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-662 alignleft" style="margin: 1px; border: 1px solid #cccccc;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/02/Strafzettel01.thumbnail.jpg" alt="" width="150" height="150" align="right" /></a>Gestern passierte abends aber noch etwas Interessantes. Ich war auf dem Weg zu einer Abschiedsfeier eines deutschen Bekannten. Wie schon so oft, wurde ich von einem Polizisten angehalten. Der Grund dafür war angeblich, dass ich mein Licht nicht eingeschaltet hatte, aber ich glaube eher, dass es daran liegt, dass ich Ausländer bin. Andere Leute wurde nämlich durchgelassen.<br />
Kaum hatte ich zwei Worte auf Japanisch gesagt, lobte er mich schon. Er stellte mir viele private Fragen und fragte mich auch noch wohin ich fahre und wo denn die Party stattfindet. Natürlich musste ich auch meinen Ausländerausweis vorzeigen. Meine Fahrradnummer überprüfte er auch noch über Funk.<br />
<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/02/Stempel02.jpg" class="highslide" title="Stempel02" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-663 " style="margin: 1px; border: 1px solid #cccccc;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/02/Stempel02.thumbnail.jpg" alt="" width="150" height="150" align="right" /></a>Damit nicht genug. Er überreichte mir einen gelben Zettel. Er erklärte mir kurz dessen Bedeutung. Strafe musste ich keine Bezahlen. Also fragte ich, ob ich denn beim nächsten Mal etwas zahlen müsse (schließlich hatte er alle meine Informationen notiert). Aber er sagte, dass ich nichts zu befürchten habe. Ich solle einfach nur das Licht einschalten. Insgesamt dauerte das Verhör ungefähr 15 Minuten.<br />
Als ich dann endlich bei meinen Bekannten angekommen war, staunten sie nicht schlecht über den Strafzettel. Keiner von ihnen hatte bisher einen solchen erhalten, obwohl fast alle gebürtige Japaner sind. Manche waren davon sogar so erstaunt, dass sie sich gleich ein Foto davon machten <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Auswärts essen</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 16:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1. Restaurant: In den letzten Tagen war ich öfters mit Frau und Kind &#8211; naja, eigentlich zwei weiteren deutschen Bekannten &#8211;  auswärts essen. Letztes Wochenende ging es nach sehr langer Zeit mal wieder zu einem Yakiniku-Geschäft. Bei Yakiniku handelt es sich um gegrilltes Fleisch, das man zunächst roh auf einem Teller serviert bekommt und anschließend [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Restaurant:<br />
In den letzten Tagen war ich öfters mit Frau und Kind &#8211; naja, eigentlich zwei weiteren deutschen Bekannten &#8211;  auswärts essen. Letztes Wochenende ging es nach sehr langer Zeit mal wieder zu einem Yakiniku-Geschäft. Bei Yakiniku handelt es sich um gegrilltes Fleisch, das man zunächst roh auf einem Teller serviert bekommt und anschließend selbst auf einen kleinen Grill legt.<br />
Das Geschäft, das wir aufgesucht haben, ist nur zwei, drei Minuten von unserer Wohnung entfernt und dazu noch recht günstig. Für 3.000 Yen kann man 90 Minuten lang so viel essen und trinken wie man will. Davon machten wir natürlich reichlich Gebrauch.<br />
Neben gebratenem Fleisch gibt es auch eine andere sehr leckere Spezialität: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yukhoe" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Yukke (ユッケ)</a>, eine eigentlich aus Korea stammende Speise. Wie ihr sicherlich wisst, isst man in Japan sehr häufig rohen Fisch (z.B. Sushi, Sashimi). Neben rohem Fisch gibt es aber auch einige Speisen zu denen man rohe Eier isst. Yukke gehört dazu. Allerdings besteht Yukke auch aus rohem Rindfleisch. Beides mixt man noch mit ein paar Gewürzen und schon kann man es genießen. Vielleicht hört sich das etwas unappetitlich an, aber Yukke ist wirklich sehr lecker!</p>
<p>2. Restaurant:<br />
Gestern waren wir dann im wohl besten deutschen Restaurant Osakas: das Restaurant Hamburg. Den Besitzer des Restaurants kennen wir mittlerweile schon seit mehreren Jahren und er unterhält sich immer sehr viel mit uns. Das Essen schmeckt wirklich sehr gut und es gibt auch echtes Weizen- und Rauchbier. Sogar Goethes Lieblingsbier &#8220;Köstritzer&#8221; kann man dort trinken. Es gibt sogar noch selbstgemachten Stollen, obwohl Weihnachten schon seit anderthalb Monaten vorbei ist.<br />
Stollen aßen wir aber nicht. Dafür leckeres Wiener Schnitzel, Bauernomelette und  Gulasch mit Spätzle. Während wir nun genüsslich die etwas teuren Speisen zu uns nahmen, kam dann eine unerwartete Überraschung. Plötzlich öffnet sich die Tür und ein uniformierter Japaner trat herein. Die Uniform kam uns gleich bekannt vor. Es war eine deutsche Uniform aus dem zweiten Weltkrieg. Soweit ich es jetzt im Internet nachschauen konnte, war es eine Uniform eines SS-Hauptsturmführers. In Deutschland wäre der Mann wohl nicht sehr lange in der Uniform unterwegs gewesen. Hier in Japan kennen wohl die wenigsten diese Uniform und es ist wohl auch nicht verboten. Vor ein paar Jahren habe ich in einem großen Billigwarengeschäft eine kleine Nazi-Fahne gefunden.<br />
Als wir das Restaurant verlassen wollten, nahmen wir allen Mut zusammen und fragten den Mann nach einem Foto. Er war ganz glücklich über die Anfrage und erzählte uns noch von seiner großen Sammlung daheim. Das Foto könnt ihr <a href="http://blog.magnifiq.net/nippon/2010/02/06/foto-deutschlandfan/" target="_blank" class="liinternal">auf meinem anderen Blog</a> sehen.</p>
<p>3. Restaurant:<br />
Heute waren wir nun beim Sushi-Restaurant, bei dem das Essen auf dem Fließband zu den Gästen gebracht wird (回転寿司 = kaiten zushi) . Obwohl ich mittlerweile seit ein paar Jahren in Japan lebe, war ich bisher noch nie in einem Sushi-Laden. Das hatte auch einen Grund: Ich esse keinen Fisch. Heute wollte ich zumindest einmal so ein Geschäft aufsuchen. Neben Fisch gibt es dort auch Kuchen, Parfait und auch Gratin. Somit konnte ich auch zu meinem Genuss kommen. Naja, besonders lecker war das Gratin nicht. Aber der Kuchen schmeckte ganz passabel.<br />
Nun kann ich wenigsten behaupten, dass ich mal in einem echten Sushi-Geschäft war. Als nächstes steht dann wohl <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Natt%C5%8D" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Nattō (納豆, gegohrene Sojabohnen)</a> an. Davor drücke ich mich auch schon seitdem ich davon zum ersten Mal gehört habe ^^</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 外食する (gaishoku suru = auswärts essen)</p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Schlüssel-Erlebnis</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 13:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Ja, ich habe die Schreibweise des Titels ganz bewusst so gewählt. Es geht nämlich nicht wirklich um ein Schlüsselerlebnis, sondern um ein Erlebnis mit meinem Fahrradschlüssel. Vor einigen Monaten habe ich mir ein neues Fahrrad gekauft, nachdem mein altes gestohlen gestohlen wurde. Wahrscheinlich waren es die amtlichen Drahteseldiebe, so wie ich sie in einem vorigen [...]


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<li><a href='http://blog.magnifiq.net/japan/2009/09/27/amtliche-drahteseldiebe/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Amtliche Drahteseldiebe'>Amtliche Drahteseldiebe</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich habe die Schreibweise des Titels ganz bewusst so gewählt. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Es geht nämlich nicht wirklich um ein Schlüsselerlebnis, sondern um ein Erlebnis mit meinem Fahrradschlüssel.</p>
<p>Vor einigen Monaten habe ich mir ein neues Fahrrad gekauft, nachdem mein altes gestohlen gestohlen wurde. Wahrscheinlich waren es die amtlichen Drahteseldiebe, so wie ich sie in einem <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/2009/09/27/amtliche-drahteseldiebe/" target="_blank" class="liinternal">vorigen Beitrag</a> genannt habe. Bei vielen japanischen Fahrrädern gibt es schon ein angebautes Fahrradschloss dazu. Das ist zwar nicht wirklich sicher, aber reicht normalerweise in Japan völlig aus, um potentielle &#8220;Fahrradentwender&#8221; abzuschrecken.<br />
Am Anfang war ich mit solch einem Schloss sehr zufrieden, da mein altes Fahrrad so ein Schloss nicht hatte und ich mir ein normales Teil kaufen musste. Das wiederum war nur wenige Wochen gut benutzbar. Irgendwann rostete es von innen, so dass ich den Schlüssel zwar reinstecken konnte, aber ich konnte ihn kaum noch drehen, so dass ich des Öfteren mehrere Minuten verbracht habe, um mich endlich auf mein Fahrrad schwingen zu können.</p>
<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/01/schluessel.jpg" class="highslide" title="schluessel" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-635 " style="margin: 3px; border: 1px solid #cccccc; padding: 2px;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/01/schluessel.thumbnail.jpg" alt="" width="150" height="150" align="right" /></a>Zurück zum aktuellen Fahrrad: Das Schloss und dessen Schlüssel sahen eigentlich ganz gut verarbeitet aus. Aber vor knapp zwei Monaten begannen die Problemchen. Diesmal konnte ich das Schloss zwar abschließen, aber eben auch nur, wenn ich den Schlüssel überhaupt mal ins Schloss bekam. In letzter Zeit musste ich so auch immer ein, zwei Minuten damit verbringen, den Schlüssel irgendwie ins Schloss zu stecken. Ich fühlte mich schon fast wie ein Fahrraddieb.<br />
Vor zwei Tagen kam dann das Schlüssel-Erlebnis. Als ich auf den Weg zur Arbeit war und ich den Schlüssel ins Schloss stecken wollte, brach dieser ab. Ich hatte Glück im Unglück. Zum einen ragte das abgebrochene End ein wenig heraus, so dass ich es herausziehen konnte. Und zum anderen hatte ich immer beide Fahrradschlüssel dabei. Ich war einfach zu faul gewesen, den anderen Schlüssel vom Bund abzumachen. Glück gehabt! So konnte ich also doch noch rechtzeitig zur Arbeit gelangen.</p>
<p>Nun habe ich mir im 99 Yen-Shop ein neues Fahrradschloss gekauft. Das ist zwar auch nur von minderwertiger Qualität, aber diesmal habe ich mir ein Zahlenschloss geleistet. Ein sogenanntes Schlüssel-Erlebnis werde ich damit wohl nicht mehr haben. Nun hoffe ich, dass keine anderen Probleme auf mich zukommen. Billige Zahlenschlösser rosten leider auch <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 自転車の鍵 (jitensha no kagi= Fahrradschloss)</p>


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<li><a href='http://blog.magnifiq.net/japan/2009/09/27/amtliche-drahteseldiebe/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Amtliche Drahteseldiebe'>Amtliche Drahteseldiebe</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Judo, Live-Musik und Texas Burger</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2010/01/17/judo-live-musik-und-texas-burger/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 05:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In dieser Woche hatte ich neben dem Wiederaufbau meiner beiden Blogs auch noch ein paar interessantere Erlebnisse. Am Mittwoch bin ich nach der Arbeit zum Judo-Dojo gegangen, zu dem auch schon Sebastian gegangen ist. Durch ihn bin ich auch (wieder) auf den Geschmack gekommen, es mit Judo zu probieren. Bei diesem Dojo handelt es sich [...]


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<li><a href='http://blog.magnifiq.net/japan/2009/12/31/tagesausflug-nach-kyoto/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tagesausflug nach Kyoto'>Tagesausflug nach Kyoto</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche hatte ich neben dem Wiederaufbau meiner beiden Blogs auch noch ein paar interessantere Erlebnisse. Am Mittwoch bin ich nach der Arbeit zum <a href="http://www.daishin-judo.com/index1.htm" target="_blank" class="liexternal">Judo-Dojo</a> gegangen, zu dem auch schon Sebastian gegangen ist. Durch ihn bin ich auch (wieder) auf den Geschmack gekommen, es mit Judo zu probieren. Bei diesem Dojo handelt es sich um einen recht internationalen Verein, bei dem unter anderem Amerikaner, Kanadier und Engländer regelmäßig trainieren. Der Meister hat übrigens den 7. Dan, was wirklich ein sehr hoher Rang im Judo ist!<br />
Als ich nun beim Dojo ankam, sah ich viele kleine japanische Jungs hart trainieren. Manche putzten schon die Tatami-Matten, damit die Erwachsenen, die danach mit dem Training beginnen, nicht auf den vielen Schweißflecken ausrutschen. Ich war schon den ganzen Abend über sehr aufgeregt. Und so bekam ich anfangs, als ich mit dem Meister sprach, kaum einen richtigen Satz heraus. Er zeigte mir den Weg zu den Umkleidekabinen. Dort warteten schon die großen Jungs auf ihr Training. Naja, richtig groß war keiner. Aber die meisten sahen schon recht kräftig aus. Viele von ihnen hatten auch schon einen schwarzen Gürtel, was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitete. Ich habe mal ein Jahr lang Judo in Deutschland gemacht. Aber das ist mittlerweile schon 23 Jahre her. Ja&#8230; ich bin leider auch nicht mehr der Jüngste <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Endlich waren die Erwachsenen an der Reihe. Ich wärmte mich erstmal auf, bis der Meister mir einen Judoka (mit schwarzem Gürtel) zuwies, mit dem ich dann ein paar Aufwärmübungen machen sollte. Da ich allerdings alles vergessen habe, was ich mal als kleiner Junge gelernt hatte, war es anfangs sehr chaotisch. Aber nach ein paar Erklärungen und Fehlversuchen konnte ich halbwegs ordentlich mittrainieren.<br />
Nach einer halben Stunde ging es dann an die Trainingskämpfe, bei denen ich aufgrund absolut fehlender Technik meistens froh sein konnte, nicht geworfen worden zu sein. Ab und zu küsste ich dann doch den Boden. Am meisten Spaß bereitete mir die Trainingseinheit mit dem Engländer. Er ist ein kleiner, sehr kräftiger Mann, der vor ca. sechs Jahren hier in diesem Dojo mit Judo angefangen hat und mittlerweile sehr gut geworden ist. Vielleicht werde ich das auch irgendwann einmal. Allerdings musste werden mir meine Arbeitszeiten wohl des Öfteren einen Strich durch die Rechnung machen. In diesem Monat lohnt es sich wohl leider nicht mehr, zum Training zu gehen&#8230; Naja, seit diesem ersten Training tut mir auch meine rechte Schulter weh. Da habe ich mich dann wohl doch zu sehr angestrengt bzw. ohne Technik die kräftigen Kerle versucht, hin und her zu schleudern. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/01/the-rounds.jpg" class="highslide" title="the-rounds" onclick="return hs.expand(this)"><img class="attachment wp-att-629 alignright" style="margin: 3px; border: 1px solid #cccccc; padding: 3px;" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2010/01/the-rounds.thumbnail.jpg" alt="" width="150" height="150" align="right" /></a>Am Freitag war ich dann mit Yuko und zwei anderen Bekannten nach langer Zeit in einem Pub. Grund dafür war der Auftritt eines deutschen Bekannten, den ich mal vor drei Jahren getroffen habe. Er spielt in einer kleinen Rockband namens <a href="http://www.myspace.com/theroundsosaka" target="_blank" class="liexternal">The Rounds</a>. Vor seinem Auftritt haben wir kurz miteinander gesprochen. Er sagte mir, dass alle Lieder selbst geschrieben sind.<br />
Schon beim ersten Lied war ich sehr positiv überrascht. Insgesamt waren alle Lieder wirklich sehr gut. So blieb ich bis zum letzten Lied und genoss die Live-Musik mit einem Bier und einem Guiness. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Mittlerweile war es schon nach MItternacht. Aber da wir noch Hunger hatten und an diesem Tag der Texas Burger bei McDonald&#8217;s verkauft wurde, suchten wir die nächste Filiale auf und probierten diesen neuen Burger, der wirklich sehr lecker war.<br />
Übrigens ist McDonald&#8217;s hier in Japan wirklich sehr billig! Ich hatte mal irgendwann gelesen, dass man anhand der Preise bei McDonald&#8217;s auf die wirtschaftliche Kraft eines Landes schließen kann. Das mag ja normalerweise Stimmen. Aber Japan scheint da eine Ausnahme zu sein. Als Beispiel nenne ich mal den Preis für einen normalen Cheeseburger. Der kostet hier nur 120 Yen, was umgerechnet gerademal 92 Cent sind!</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> マクド (makudo = McDonald&#8217;s)<br />
Viele Japaner verstehen ein normal gesprochenes &#8220;McDonald&#8217;s&#8221; nicht. Stichwort: Katakana-Englisch <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>


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<li><a href='http://blog.magnifiq.net/japan/2009/12/31/tagesausflug-nach-kyoto/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tagesausflug nach Kyoto'>Tagesausflug nach Kyoto</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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