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	<title>Steffen in Japan</title>
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	<description>Ein Berliner auf Abwegen ;)</description>
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		<title>Japanische Produkte</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 07:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[anime]]></category>
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		<category><![CDATA[yahoo auction]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt schreibe ich mal in eigener Sache. Na ja, das mache ich ja eigentlich immer auf diesem Blog. Seit letztem Sommer arbeite ich in einer Handelsfirma, die verschiedenste in Japan hergestellte Produkte verkauft. Das beginnt bei Hygieneartikeln wie Windeln, Binden, Zahnbürsten etc., über Milchpulver für Babys, gebrauchte Smartphones und Autos bis hin zu Kleinkram, den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt schreibe ich mal in eigener Sache. Na ja, das mache ich ja eigentlich immer auf diesem Blog.<br />
Seit letztem Sommer arbeite ich in einer Handelsfirma, die verschiedenste in Japan hergestellte Produkte verkauft. Das beginnt bei Hygieneartikeln wie Windeln, Binden, Zahnbürsten etc., über Milchpulver für Babys, gebrauchte Smartphones und Autos bis hin zu Kleinkram, den wir neuerdings bei eBay anbieten.</p>
<p>Haupsächlich bin ich für den Export von Hygieneartikeln verantwortlich, durfte jetzt aber das eBay-Projekt starten, das ich nebenbei betreue und hoffentlich ausbauen kann. Dort auf eBay möchte ich japanische Produkte aller Art zum Verkauf anbieten. Darunter zum Beispiel Figuren (Anime, Dinosaurer etc), Süßigkeiten (wie z.B. Kitkat mit Geschmacksrichtung &#8220;grüner Tee&#8221;), Armbanduhren, Smartphones und jeglichen anderen elektronischen/nicht elektronischen Kram.<br />
Also falls jemand von euch oder euren Bekannten auf der Suche nach etwas ist, kann er/sie mich entweder hier kontaktieren oder mal unsere ebay-Seite besuchen.</p>
<p>Wir können auch einen Lieferservice anbieten. Falls also jemand von euch etwas aus Japan bestellen möchte, dies aber aus welchem Grund auch immer (z.B. keine Japanischkenntnisse, fehlendes japanisches Bankkonto/Wohnsitz etc.) nicht kann, dem helfen wir auch gerne.</p>
<p>Ein anderes Projekt, bei dem ich gerne mitmischen möchte:<br />
Vielleicht weiß der ein oder andere von euch, dass es kein ebay in Japan gibt. Das japanische Äquivalent ist Yahoo Auction. Leider kann man dort eben nur mit einem japanischen Bankkonto Dinge erwerben bzw. anbieten. Da springt meine Firma ein. Wir bieten einen Service (bisher nur auf Russisch, wird aber auch später in anderen Sprachen angeboten), bei dem ihr euch auf unserer Homepage registrieren könnt und euch dort direkt sämtliche Angebote auf Yahoo Auction in eurer Sprache (ggf. nur Englisch) anschauen und auch direkt ersteigern bzw. kaufen könnt.<br />
Unsere Firma springt sozusagen also Agent ein. Wir nehmen die erworbene Ware entgegen, überweisen das Geld an den Verkäufer in Japan und schicken eure Ware für eine kleine Gebühr zu euch.</p>
<p>Falls jemand Fragen zu einem der Themen hat, die ich hier in diesem Artikel erwähnt habe, kann dieser sich gerne bei mir melden.</p>
<p>So, nun habe ich genug Werbung gemacht. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 広告 (koukoku = Werbung)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Anne Frank im Land der Mangas</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 12:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nanking]]></category>
		<category><![CDATA[Weltkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Tagen bin ich über ein gut bekanntes Japan-Portal auf etwas sehr Interessantes gestoßen. Und zwar gibt es auf der Internetseite von Arte einen interaktiven Comic, der über das Verhältnis Japans zu seiner eigenen und der europäischen Geschichte hat. Dabei spielt auch Anne Frank eine große Rolle. Von ihr und auch über andere Themen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Tagen bin ich über ein gut bekanntes Japan-Portal auf etwas sehr Interessantes gestoßen. Und zwar gibt es auf der Internetseite von Arte einen interaktiven Comic, der über das Verhältnis Japans zu seiner eigenen und der europäischen Geschichte hat. Dabei spielt auch Anne Frank eine große Rolle. Von ihr und auch über andere Themen im Zusammenhang des Zweiten Weltkriegs gibt es in Japan Mangas, die die Geschichte&#8230; na ja, auf eine ganz eigene Art und Weise erzählen.<br />
Viel mehr als das Verhältnis der Japaner zum europäischen Teil des Zweiten Weltkrieges finde ich das Verhältnis der Japaner zur eigenen Geschichte sehr interessant und ernüchternd.</p>
<p>Für diesen multimedialen Comic benötigt man zwar einige Zeit, aber er ist sehr lesens-, sehens- und hörenswert und zudem auch sehr lehrreich! Aber genug der vielen Worte. Hier ist der Link: <span style="color: #770000;"><a href="http://annefrank.arte.tv/de/" title="Anne Frank im Land der Mangas" class="liexternal">Anne Frank im Land der Mangas</a></span>.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 歴史修正主義 (rekishishuuseishugi = Revisionismus der Geschichte)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Du bzw. Sie auf Japanisch</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 10:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachliches]]></category>

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		<description><![CDATA[icht nur für das Pronomen ich gibt es viele Möglichkeiten im Japanischen sondern auch für du bzw. Sie. Dabei gibt es auch hier viele Abstufungen von höflich bis sehr anmaßend. In diesem Artikel möchte ich euch eine Auswahl vorstellen. Zu erwähnen sei aber noch, dass sowohl Ich als auch Du bzw. Sie oft ausgelassen werden. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span class='et-dropcap' style="font-size: 42px; color: #882222;">N</span>icht nur für das Pronomen <em>ich</em> gibt es viele Möglichkeiten im Japanischen sondern auch für <em>du</em> bzw. <em>Sie</em>.<br />
Dabei gibt es auch hier viele Abstufungen von höflich bis sehr anmaßend. In diesem Artikel möchte ich euch eine Auswahl vorstellen.<br />
Zu erwähnen sei aber noch, dass sowohl Ich als auch Du bzw. Sie oft ausgelassen werden. Man sollte diese Wörter also nicht in jedem Satz einbauen. Weniger ist in diesem Falle mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Anata</span></p>
<p><em>Anata </em>(貴方, oft auch in Hiragana あなた) ist das höflichste Wort für „Sie“. Und da das so ist, kann man es in den meisten Situationen anwenden. <em><br />
Anata</em> wird aber auch oft von japanischen Ehefrauen als liebevolle Anrede verwendet, um ihren Mann anzusprechen, wobei es meiner Erfahrung nach unter jüngeren Ehepaaren nicht mehr so geläufig ist. In Filmen kann man es allerdings noch oft hören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Anta</span></p>
<p><em>Anta </em>ist eine Kurzform von <em>anata</em>. Es wird nur in der gesprochenen Sprache benutzt. Man sollte es aber nicht benutzen, da es als unhöflich gilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Kimi</span></p>
<p>Im alltäglichen Leben wird <em>kimi</em> (君) sehr oft benutzt. Man kann es nicht nur in Filmen, sondern auch in vielen Popsongs hören. Ursprünglich wurde es nur von Männern benutzt, aber mittlerweile benutzen es auch junge Frauen.<br />
Ähnlich wie <em>anata</em> wird <em>kimi</em> auch von Paaren benutzt, um ihren Partner anzusprechen. Dabei wird es sowohl vom Mann als auch von der Frau verwendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Omae</span></p>
<p>Omae (お前) könnte man auch „die Person vor mir“ übersetzen. Allerdings ist diese Anredeform alles Andere als höflich. Es wird ausschließlich von Männern benutzt, um (normalerweise) einen Rangniederen anzusprechen.<br />
Es gibt allerdings eine Ausnahme: Unter engen Freunden wird dieses Wort auch ganz normal verwendet und hat in diesem Fall keine negative Bedeutung.<em> Omae</em> wird oft auch zu <em>omee</em> (おめえ) abgeändert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Temae</span></p>
<p><em>Temae</em> (手前) kann sowohl <em>ich</em> als auch <em>du</em> bedeuten, hat allerdings auch eine ganz andere Bedeutung, auf die ich hier aber nicht eingehe. Es wird normalerweise als Du-Wort benutzt und ist wie <em>omae</em> eine sehr unhöfliche Anredeform. Es wird auch oft zu <em>temee</em> (てめえ) abgeändert, um die Bedeutung noch etwas zu verstärken. Dieses Wort wird man im normalen Alltag wohl kaum zu hören bekommen. Jedoch wird es durchaus in Filmen oder Manga benutzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Kisama</span></p>
<p>In der Edo-Zeit war <em>kisama</em> (貴様) eine höfliche Anrede. Heutzutage ist es aber das komplette Gegenteil. Es ist eine ausschließlich von Männern benutzte sehr beleidigende Anrede. Demzufolge sollte man dieses Wort in seinem aktiven Sprachgebrauch nicht einbauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Jibun</span></p>
<p>Eigentlich bedeutet <em>jibun</em> (自分) ich oder selbst. In der Region Kansai (z.B. Osaka oder Kobe) kann es auch als <em>du</em> benutzt werden, was durchaus mal zu Verständnisproblemen führen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Onore</span></p>
<p>Auch <em>onore</em> (己) kann als Ich-Wort benutzt werden. Dann allerdings auch nur von Männern. Es kann aber auch für <em>du</em> verwendet werden, hat aber dann eine sehr vulgäre Bedeutung. Daher gilt auch hier: Nicht in den aktiven Sprachgebrauch einfließen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Sochira</span></p>
<p>Wie ein paar andere der bereits vorgestellten Wörter hat auch <em>sochira</em> eine ursprünglich eine andere Bedeutung. Eigentlich bededeutet es „dort“ oder „diese Richtung“. Aber es kann auch als Du-Wort benutzt werden. Es ist zwar nicht so höflich wie <em>anata</em>, aber bei weitem besser als <em>omae</em> oder <em>kisama</em>. <em>Sochira</em> kann man auch in Kanji (其方) schreiben, jedoch wird es fast ausschließlich in Hiragana (そちら) geschrieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abgesehen von den oben vorgestellten Wörtern gibt es auch noch Suffixe, die man an den Vor- bzw. Nachnamen anhängt. Auf diese möchte ich jetzt nur sehr grob eingehen. Hier sind nun ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li><em>san</em> (Standard, kann in den meisten Situationen benutzt werden)</li>
<li><em>sama</em> (sehr höfliche Anrede)</li>
<li><em>kun</em> (Anredeform für jüngere Männer oder Jungen)</li>
<li><em>chan</em> (Verniedlichung, wird für kleine Kinder, vor allem Mädchen benutzt, aber auch unter befreundeten Frauen)</li>
<li><em>sensei</em> (höfliche Anrede für Lehrer, Professoren oder Ärzte)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man könnte die Liste noch erweitern, aber für heute ist erstmal Schluss. Und auch dieses Mal gebe ich keine Garantie auf Korrektheit, bin aber für Verbesserungen dankbar^^</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 尊敬 (sonkei = Respekt, Achtung, Verehrung)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ich, ich oder doch lieber ich?</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 04:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachliches]]></category>

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		<description><![CDATA[eute möchte ich über ein zumindest für mich sehr interessantes Thema sprechen. Inspiriert wurde ich von einem anderen englischsprachigen Blog, auf dem über das gleiche Thema geschrieben wurde. Es ist um das &#8220;ich&#8221; in der japanischen Sprache. Während man im Deutschen hauptsächlich nur das Wort &#8220;ich&#8221; verwendet, um auf sich selbst zu verweisen, gibt es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1178 aligncenter" title="Die Qual der Wahl" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/ich-topic011.png" alt="" width="500" height="260" /></p>
<p><span class='et-dropcap' style="font-size: 42px; color: #882222;">H</span>eute möchte ich über ein zumindest für mich sehr interessantes Thema sprechen. Inspiriert wurde ich von einem anderen englischsprachigen Blog, auf dem über das gleiche Thema geschrieben wurde. Es ist um das &#8220;ich&#8221; in der japanischen Sprache.<br />
Während man im Deutschen hauptsächlich nur das Wort &#8220;ich&#8221; verwendet, um auf sich selbst zu verweisen, gibt es in der japanischen Sprache eine Vielzahl von Möglichkeiten. Es gibt zwar auch im Deutschen noch Ausdrücke wie <em><span style="color: #882222;">meine Wenigkeit</span></em> oder in einigen deutschen Dialekten z.B. <em><span style="color: #882222;">isch</span></em> oder <em><span style="color: #882222;">i</span></em>, aber diese werden entweder kaum benutzt oder sind nur Abwandlung vom Original. Dagegen gibt es im Japanischen einige Möglichkeiten, auf sich selbst zu verweisen, die man je nach Situation anwenden kann/sollte, da diese jeweils eine andere Konnotation des Sprechers gegenüber dem Hörer haben.</p>
<p>In diesem Artikel möchte ich eine Auswahl der &#8220;ich&#8221; im Japanischen vorstellen, die ich im Laufe der Jahre gehört habe. Und vielleicht ist für den ein oder anderen Leser auch ein neuer Begriff dabei. Falls ihr noch eine andere Version kennt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr darüber in einem Kommentar schreibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Watashi</span></p>
<p><em>Watashi</em> (私) wird wohl in fast jedem Lehrbuch zuerst gelehrt. Das passiert auch aus gutem Grund: Es ist die Standardform und zudem geschlechtsneutral. Man kann es eigentlich in jeder Situation benutzen. Sollte man also nicht genau wissen, welches Ich-Wort in einer bestimmten Situation anwendbar ist, ist dieses Wort die beste Wahl.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Watakushi</span></p>
<p>Ja, es ist kein Fehler, dass für <em>watakushi</em> (私) das gleiche Kanji verwendet wird. <em>Watashi</em> ist die Kurzform von <em>watakushi</em>. Es wird zum Beispiel von Politikern, Managern oder anderen öffentlichen Personen in offiziellen Situationen benutzt und ist die sehr formale Version von <em>watashi</em>. Man kann es bei einem Vorstellungsgespräch benutzen. Im Alltag sollte man dieses Wort allerding meiden, da es ein dann eher arrogant und unangemessen wirkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Atashi</span></p>
<p>Auch <em>atashi</em> (私) hat das gleiche Kanji wie die beiden erstgenannten, wobei es oft auch nur in Hiragana (あたし) geschrieben wird. Es ist auch eine abgewandelte Form von <em>Watakushi</em> und ist die wird ausschließlich von Frauen in der Umgangssprache benutzt. Warum es meist in Hiragana geschrieben wird, liegt wohl auch daran, dass es weicher aussieht. Kanjis gelten allgemein eher als maskulin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Boku</span></p>
<p>Waren wir jetzt zu weiblichen Form des Ichs abgedriftet, gehen wir jetzt zu einer männlichen Version. Die Verwirrung mit den stets gleichen Kanjis hat nun ein Ende. Doch das Kanji für<em> boku</em> (<span class='et-tooltip'>僕<span class='et-tooltip-box'>Add a Tooltip Text<span class='et-tooltip-arrow'></span></span></span>) ist leider nicht wirklich einfacher zu schreiben. <em>Boku</em> bedeutet ursprünglich Diener bzw. Knecht.<br />
Obwohl es heutzutage eher von jüngeren Männern benutzt wird, gibt es gelegentlich auch Frauen, die dieses Wort benutzen Es ist ein schwächeres maskulines Ich-Wort und wird umgangsprachlich benutzt. Allerdings sollte man gegenüber Kollegen oder Fremden eher zu <em>watashi</em> greifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Ore</span></p>
<p><em>Ore</em> (俺) ist sozusagen die männlichere Version von <em>boku</em>. Dieses Ich-Wort wird von &#8220;echten Männern&#8221; benutzt. Aufgrunddessen wird es eigentlich nie in Verbindung mit der höflichen Verbform benutzt. Es wäre falsch zu sagen, dass <em>ore</em> sehr unhöflich ist, aber es sollte nur im intimen Kreis, also z.B. unter Freunden, benutzt werden, da man unter Freunden nicht unbedingt an die recht strengen japanischen Höflichkeitsregeln gebunden ist.<br />
<em>Ore</em> kann man also oft hören, wenn eine Gruppe von Männern sich unterhält. Allerdings gilt das nicht für geschäftliche Treffen und dergleichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Uchi</span></p>
<p><em>Uchi</em> (内) wird wohl in den meisten Lehrbüchern nicht zu finden sein. Ich habe es auch erst hier in Japan zum ersten Mal gehört. Es wird besonders in der Kansai-Region von Frauen und Kindern benutzt, kann aber auch von Männern verwendet werden. Die eigentliche Bedeutung von <em>uchi</em> ist <em>innen</em>, <em>innerhalb</em>. Wenn eine Frau also das eher niedlich klingende <em>atashi</em> vermeiden möchte, kann sie auf <em>uchi</em> zurückgreifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Washi</span></p>
<p><em>Washi</em> ist eine weitere Kurzform von <em>watashi</em>. Es wird normalerweise nur von älteren Männern (gegenüber jüngeren Männern) benutzt und klingt etwas arrogant.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Jibun</span></p>
<p><em>Jibun</em> (自分) besteht im Gegensatz zu den vorgenannten Ich-Wörtern aus zwei Kanjis, die im Einzelnen selbst　(自)　und　Teil (分)　bedeuten. Letzteres Kanji hat noch eine Menge anderer Bedeutungen, z.B. im Verb <em>wakaru</em> (分かる　= verstehen, begreifen). Die eigentliche Bedeutung von <em>jibun</em> ist <em>selbst</em>, <em>eigen</em>, <em>persönlich</em>. Aber es wird zum Beispiel in der Kansai-Region auch als Ich-Wort benutzt.<br />
Und damit nicht genug: Es wird gelegentlich auch als <em>du</em> benutzt werden. Allerdings kann es aufgrund der Doppelbedeutung zu Missverständnissen kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Sessha</span></p>
<p><em>Sessha</em> (拙者) wurde früher beispielsweise von den Samurai benutzt. Heutzutage wird es daher nicht mehr benutzt. Man kann es aber in Filmen über Samurais wahrnehmen. Ins Deutsche könnte man es mit <em>meine Wenigkeit</em> übersetzen. Die eigentliche Bedeutung ist allerdings <em>ungelernte/ungeschickte Person</em>. Damit wollten die Samurais, die normalerweise keineswegs ungeschickt waren, ihre Bescheidenheit zum Ausdruck bringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Oidon</span></p>
<p><em>Oidon</em> gehört nicht zum Hochjapanisch, sondern ist eine Mundart in der Präfektur Kagoshima. Von daher sollte man es auch nur dort anwenden. Japaner freuen sich in der Regel darüber, wenn ein Ausländer ein wenig im lokalen Dialekt sprechen kann. Zumindest ist das meine persönliche Erfahrung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 18px; color: #882222; font-weight: bold; font-variant: small-caps;">Washā</span></p>
<p>Bleiben wir bei den japanischen Dialekten. Diesmal geht es aber ganz in den Westen Japans nach Hiroshima. Dort kann man das Ich-Wort <em>washā</em> (mit langgezogenem <em>a</em> am Ende) vernehmen. Anders als bei den vorher vorgestellten Ich-Wörtern handelt es sich um eine Kurzform aus <em>watashi</em> und der Partikel <em>wa</em> (は), die oft nach einem Ich-Wort folgt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt noch viele weitere Ich-Wörter, die teilweise auch heutzutage noch im Gebrauch sind. Dies war nur eine kleine Auflistung der Wörter, denen ich im Laufe der Zeit begegnet bin. Da ich auch kein Experte bin, garantiere ich nicht für Richtigkeit. Sollte jemand einen Fehler finden, bin ich für Hilfe dankbar. Ich werde dann den entsprechenden Teil korrigieren.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 混乱 (konran = Wirrwarr, Durcheinander, Verwirrung)<br />
Bei so vielen Möglichkeiten, die einem zur Auswahl stehen, kann man schnell durcheinanderkommen.</p>
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		<item>
		<title>Fernsehen in Japan</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2012/08/fernsehen-in-japan/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Aug 2012 04:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Japanisches TV]]></category>
		<category><![CDATA[Ainori]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenminsho]]></category>

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		<description><![CDATA[Um ehrlich zu sein, schreibe ich diesen Beitrag nur als Vorbereitung auf zwei weitere Artikel, die mehr oder weniger direkt mit diesem Thema zusammenhängen. Zwar wird schon auf verschiedenen Blogs über dieses Thema gesprochen, aber manch einer hat diese vielleicht nicht gelesen. Und noch niemand kennt meine bescheidene Meinung zu diesem Thema. Diese möchte ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um ehrlich zu sein, schreibe ich diesen Beitrag nur als Vorbereitung auf zwei weitere Artikel, die mehr oder weniger direkt mit diesem Thema zusammenhängen. Zwar wird schon auf verschiedenen Blogs über dieses Thema gesprochen, aber manch einer hat diese vielleicht nicht gelesen. Und noch niemand kennt meine bescheidene Meinung zu diesem Thema. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Diese möchte ich nun grob zum Besten geben:</p>
<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/rimokon.jpg" class="liimagelink"><img class="alignleft  wp-image-1135" style="border: 1px solid #cccccc; padding: 2px;" title="japanische Fernbedienung" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/rimokon-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a>Wie auch in Deutschland gibt es hier öffentlich-rechtliche und private Sender. Und neben den werbefinanzierten Sendern gibt es auch Pay-TV. Allerdings scheint die Auswahl bei Weitem nicht so groß wie in Deutschland. Das trifft besonders auf die frei erhältlichen Fernsehsender zu.<br />
Interessant ist dabei die Belegung herkömmlicher Fernbedienungen. Dort gibt es für Knöpfe von 1 &#8211; 12 für diese Sender (siehe Foto). Im Gegensatz zu Deutschland, kann man die Anordnung der Sender auf der Fernbedienung nicht ändern. Daraus ergibt sich, dass man anstatt des Namens der Fernsehstation auch gelegentlich die Nummer auf der Fernbedienung sagt (z.B. ４チャネル = Kanal 4). Das würde in Deutschland wohl öfters zu Missverständnissen führen.</p>
<p>Selbstverständlich sind auch japanische Fernseher in der Lage, deutlich mehr Sender abzuspeichern. Das braucht man besonders für das reichliche Angebot an Pay-TV-Sendern, unter denen auch ausländische Fernsehstationen wie CNN oder der Discovery Channel für eine monatliche Grundgebühr empfangbar sind.</p>
<p>Aber zurück zu den frei erhältlichen TV-Sendern: Diese unterscheiden sich nämlich auch von Region zu Region, weshalb ich auf einer Reise auf meinen geliebten Lion Channel verzichten muss. Allerdings bringt das auch ein wenig Abwechslung in den nicht immer so interessanten Fernsehalltag.</p>
<p>Es gibt unzählige Sendungen, die mit Essen zu tun haben. Japaner lieben es, über Essen zu diskutieren und es auch vor den Kameras zu verzehren. Ansonsten gibt es viele Sendungen, bei denen diverse Fernsehberühmtheiten (und davon gibt es unzählige) eingeladen werden und über Themen wie&#8230; natürlich Essen, Beziehungskisten oder anderen mehr oder weniger langweiligen Klatsch und Tratsch geredet wird.<br />
Natürlich gibt es auch einige Serien und Filme. In letzter Zeit waren und sind koreanische Serien in Mode. Anders als in Deutschland werden diese oft nicht synchronisiert, sondern mit einem Untertitel versehen. So ist es auch bei fast allen Kinofilmen. Wenn man einen halbwegs modernen Fernseher sein Eigen nennt, kann man auch mal die synchronisierte Fassung einstellen. Aber ich glaube, dass die meisten den Film mit Untertitel sehen wollen. Natürlich ist das Original meistens am besser als die Synchronisation. Aber der eigentliche Grund ist wohl die grauenhafte Synchronisation, die man sich einfach nicht die ganze Zeit antun kann.<br />
Leider gibt es auch beim Untertitel teilweise schlechte Übersetzungen, die nicht selten den Pointen versauen oder einfach nicht genau genug sind. Natürlich ist nicht alles in eine andere Sprache perfekt zu übernehmen, da sich in jeder Sprache auch die Kultur des Landes widerspiegelt. So ist es besonders beim Humor. Japanischer Humor &#8211; das wäre auch nochmal ein interessantes Thema, über das meinen einen eigenen Artikel schreiben könnte. Vielleicht irgendwann einmal.</p>
<p>Was es sowohl in Japan als auch in Deutschland gibt, sind die Fernsehgebühren. Die man bezahlen muss, sofern man ein Gerät besitzt, dass die NHK-Programme, also die öffentlich-rechtlichen Sender, empfangen kann. Die Gebühren liegen dabei bei ca. 145 Euro für Haushalte ohne Satellit und bei ca. 250 Euro für Haushalte mit Satellit pro Jahr. Aber auch wie in Deutschland bezahlen nicht alle diese Gebühren freiwillig. Die Gebühreneintreiber sind zwar auch recht hartnäckig, aber nicht so extrem wie in Deutschland. Zumindest ist das meine persönliche Erfahrung in beiden Ländern.</p>
<p>Interessant sind auch Uhrzeiten, zu denen einige Sendungen beginnen. Da beginnt ein Film z.B. nicht um 20.15 Uhr, sondern um 20.13 Uhr oder 20.04 Uhr. Auch die Werbeblöcke werden hier ein wenig anders ausgestrahlt. Zu Beginn einer Sendung wird man noch halbwegs von der Werbung verschont, aber gegen Ende hin sind die Werbeblöcke länger als die einzelnen Abschnitte der eigentlichen Sendung. Man könnte sagen, dass die Werbung durch die Sendung unterbrochen wird&#8230;</p>
<p>Was mich auch noch sehr stört, sind die plötzlichen Wechsel. Da wird jetzt zum Beispiel ein Tischtennisspiel zwischen Japan und Deutschland gezeigt und mitten im Spiel wird dann auf Badminton gewechselt und bis zum Ende ausgestrahlt. Das passiert nicht nur jetzt bei Olympia, sondern recht oft.</p>
<p>Und da gibt es noch etwas^^ Es gibt nur sehr wenige kritische TV-Sendungen. Auch die Nachrichten kann man hier eigentlich vergessen. Wenn man sich richtig über Japan und vor allem das Ausland informieren möchte, muss man dann doch auf ausländische Medien zurückgreifen.</p>
<p>Jetzt habe ich fast nur Negatives über das japanische Fernsehen geredet. Natürlich gibt es auch Positives zu berichten. Und machen wir gleich mal mit der Werbung weiter. Diese ist hier in Japan mit viel mehr Fantasie gemacht als im kühlen Deutschland. Softbank, eine japanische Telefongesellschaft, erstellt für mich die lustigsten Werbespots, die man sich auch auf Youtube anschauen kann. Gebt dazu einfach mal &#8220;ソフトバンク　お父さん&#8221; oder &#8220;Softbank otousan&#8221; bei Youtube ein und schaut euch ein paar der Videos an.</p>
<p>Einige gute Sendungen hat das japanische TV auch anzubieten. Früher war ich ein Fan von Ainori. Dort fuhren drei Jungs und viel Mädels mit einem kleinen Bus quer durch die Welt. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Verkupplungssendung mit einem Hauch von Big Brother. Wenn sich jemand in einen anderen verliebt hat, kann er diese Person fragen, ob sie mit ihm/ihr die Heimreise antritt. Wenn man einen Korb bekommt, darf man sich alleine auf die Heimreise begeben und sich dann in der realen Welt einen Partner suchen.</p>
<p>Ein paar Sendungen an einem Sonntag um 16.00 Uhr:<br />
<a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/Foto-11.jpg" class="liimagelink"><img class="wp-image-1134 alignnone" style="border: 1px solid #cccccc; padding: 2px;" title="Japanisches TV" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/Foto-11-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" /></a> <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/Foto-4.jpg" class="liimagelink"><img class=" wp-image-1133 alignnone" style="border: 1px solid #cccccc; padding: 2px;" title="Japanisches TV" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/Foto-4-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" /></a> <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/Foto-3.jpg" class="liimagelink"><img class="wp-image-1132 alignnone" style="border: 1px solid #cccccc; padding: 2px;" title="Japanisches TV" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/Foto-3-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" /></a> <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/Foto-2.jpg" class="liimagelink"><img class="alignnone  wp-image-1131" style="border: 1px solid #cccccc; padding: 2px;" title="Japanisches TV" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/Foto-2-150x150.jpg" alt="" width="108" height="108" /></a></p>
<p>Eine Sendung, die ich jetzt mag, heißt Himitsu no Kenmin Show (秘密の県民ショー). TV-Berühmtheiten aus den verschiedenen Präfekturen Japans stellen hauptsächlich eine kulinarische Spezialität aus ihrer Heimatpräfektur vor, die Japaner der anderen Präfekturen oft noch nie gehört bzw. gesehen haben. Daher auch der Titel der Sendung, laienhaft übersetzt: &#8220;Geheimnisse der Bürger der Präfekturen Show&#8221;. Gelegentlich werden auch sprachliche Unterschiede näher beleuchtet.<br />
Wie vorher schon erwähnt, lieben es Japaner, übers Essen zu quatschen und selbiges auch zu genießen. Und Japan mit seinen 47 Präfekturen hat wirklich viele regionale Spezialitäten zu bieten. Eigentlich wäre es keine schlechte Idee, eine ähnliche Sendung in Deutschland zu produzieren. Man könnte sicherlich vieles über die verschiedenen kulinarischen Besonderheiten der einzelnen Bundesländer lernen und diese dann auch irgendwann mal probieren.</p>
<p>Vor einigen Wochen habe ich über eine Leckerei aus Nordjapan gelernt: Batâ Mochi (バター餅). Zu meinem Glück konnte ich ein Geschäft hier in Osaka finden, das diese Spezialität aus Kita-Akita-shi verkauft. Worum es sich dabei genau handelt, erzähle ich in einem anderen Beiträg in Kürze <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> リモコン (rimokon = Fernbedienung &#8211; rimokon ist eine Kurzform vom englischen Begriff remote control)</p>
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		<title>Tatoeba &#8211; Eine kleine Lernhilfe</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2012 04:40:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachliches]]></category>
		<category><![CDATA[Beispielsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Lernhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Tatoeba]]></category>
		<category><![CDATA[Wörterbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Japanisch ist nicht gerade eine der einfachen Sprachen. Neben den drei Schriften, bei denen es besonders die aus China stammenden Kanjis in sich haben, ist auch die japanische Höflichkeitssprache Keigo (敬語) selbst für einige Japaner nicht gerade einfach. Im Internet gibt es viele gute Seiten, um seine japanischen Sprachkenntnisse zu verbessern bzw. aufzufrischen. Eine davon [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Japanisch ist nicht gerade eine der einfachen Sprachen. Neben den drei Schriften, bei denen es besonders die aus China stammenden Kanjis in sich haben, ist auch die japanische Höflichkeitssprache Keigo (敬語) selbst für einige Japaner nicht gerade einfach.<br />
Im Internet gibt es viele gute Seiten, um seine japanischen Sprachkenntnisse zu verbessern bzw. aufzufrischen. Eine davon möchte ich jetzt kurz vorstellen: <a href="http://www.tatoeba.org" target="_new" class="liexternal">tatoeba.org</a>.</p>
<p>Bei dieser Internetseite handelt es sich im Grunde genommen um eine große Datenbank mit unzähligen Beispielsätzen in vielen Sprachen. Man kann diese Seite als eine Art Wörterbuch benutzen und anhand verschiedener Beispielsätze die korrekte Benutzung des gesuchten Worts erlernen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/tatoeba.jpg" class="liimagelink"><img class="size-medium wp-image-1073 aligncenter" style="border: 1px solid #cccccc; margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; padding: 2px;" title="tatoeba" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/08/tatoeba-300x162.jpg" alt="" width="300" height="162" /></a></p>
<p>Und genau das ist oft ein Problem, das ich auch jetzt noch gelegentlich habe. Normale Wörterbücher geben oft keinen Beispielsatz an. Teilweise werden nur mögliche Übersetzungen für das einzelne Wort angegeben. Und so kann es passieren, dass man nicht richtig verstanden wird, da Japaner normalerweise dieses Wort in diesem Kontext nicht benutzen oder es ein Wort ist, dass heutzutage nicht gebraucht wird. Des Weiteren werden einige Wörter nur im Schriftlichen benutzt. Mit Tatoeba kann man diese Fehlerquelle minimieren. Allerdings kann es auch sein, dass die Sätze bei Tatoeba nicht korrekt übersetzt wurden. Schließlich sind es die Benutzer der Seite, die diese Sätze eingeben und in andere Sprachen übersetzen. Dennoch gefällt mir diese Seite sehr gut und hat mir auch schon ein wenig geholfen, die richtige Benutzung einiger Wörter zu erlernen.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 例えば (tatoeba = zum Beispiel, beispielsweise)</p>
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		<title>Das letzte Mal</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jul 2012 15:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Cerezo Osaka]]></category>
		<category><![CDATA[Kagawa]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Samstag bin ich nach der Arbeit zum Fußball gegangen. Meine Frau war schon knapp zweieinhalb Stunden vor Spielstart zum Stadion gefahren, um einen Platz weiter vorne zu sichern. Schließlich war es diesmal kein normales Ligaspiel. Ihr Lieblingsspieler, Kiyotake Hiroshi, spielte zum letzten Mal für Cerezo Osaka, bevor er sich am Montag auf den Weg [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag bin ich nach der Arbeit zum Fußball gegangen. Meine Frau war schon knapp zweieinhalb Stunden vor Spielstart zum Stadion gefahren, um einen Platz weiter vorne zu sichern. Schließlich war es diesmal kein normales Ligaspiel. Ihr Lieblingsspieler, Kiyotake Hiroshi, spielte zum letzten Mal für Cerezo Osaka, bevor er sich am Montag auf den Weg zu seinem neuen Verein, dem 1.FC Nürnberg, nach Deutschland machte.<br />
Als ich kurz vor Anpfiff das Stadion erreichte, staunte ich nicht schlecht. Normalerweise sind vielleicht um die 10.000 Fans im Stadion. Diesmal waren es immerhin über 36.000, die sich größtenteils von ihrem Helden verabschieden wollten. Aber auch die gegnerischen Fans kamen in recht großer Anzahl. Allerdings wohl nicht wegen Kiyotake. Der Gegner waren die Urawa Red Diamonds, einem der wohl bekanntesten japanischen Fußballvereine Japans.</p>
<p>Vor dem Anpfiff sangen die Fans ihre typischen Kiyotake-Gesänge und bildeten mit Plastiktafeln die Trikotnummer des Spielers, wie man auf dem Foto halbwegs gut erkennen kann.<br />
Das Spiel an sich war nicht so spektakulär. Es gibt natürlich noch große Unterschiede zu den Spielen der Europameisterschaft. Cerezo Osaka war dem favorisierten Gast ebenbürtig, musste aber schon recht früh ein Gegentor kassieren. Die zweite Halbzeit brachte lange Zeit auch nichts Neues, bis dann wenige Sekunden vor dem Abpfiff doch noch der rettende Ausgleich gelang.<br />
Ein besonderer Zuschauer und ehemaliger Vereinskollege war sicherlich sehr erfreut über das glückliche, aber verdiente Unentschieden: Kagawa Shinji.</p>
<p>Natürlich kam es nach dem Spiel zur offiziellen Verabschiedung. Zuerst durfe Ehrengast Kagawa Shinji unter Fangesängen und Applaus eine kleine Rede halten. Auch er ist hier in Osaka noch sehr beliebt. Danach sprach der sichtlich nervöse Kiyotake Hiroshi bewegende Worte.<br />
Gemeinsam mit den Mannschaftskollegen, marschierte Kiyotake durchs Stadion und erhielt dabei Unmengen an Blumensträußen und anderen Geschenken. Besonders ein Geschenk hatte es ihm wohl angetan: Von einem Fan bekam er eine Fahne seines Jugendvereins. Mit dieser Fahne und der von Cerezo Osaka, drehte er nochmal ein paar Meter durchs Stadion.</p>
<p>Obwohl alles knapp eine Stunde dauerte und es schon recht spät am Abend war, blieben viele Cerezo-Fans bis zum Schluss. Auch einige Gästefans blieben solange, bis alle Spieler schließlich das Spielfeld verließen.<br />
Was immer sehr interessant in Japan ist: Die Fans beider Mannschaften kehren gemeinsam ohne jegliche Anfeindungen nach Hause, keine Gewalt oder irgendwelche anderen Bedrohungen zu sehen. Und das ist nicht das erste Mal, dass ich mir ein Fußballspiel in Japan angesehen habe. Es wäre schön, wenn es in Deutschland auch immer so friedlich vonstatten gehen könnte.</p>
<p><strong>Wort des Tages: </strong>送別 (soubetsu = Abschied, Verabschiedung)</p>
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		<title>Morgens um 3:45 Uhr</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jun 2012 07:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europameisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, was macht man zu so einer unmenschlichen Zeit? Natürlich geht man in eine Bar! Aber warum? Ganz einfach: Man möchte sich das Viertelfinale der Europameisterschaft anschauen. Als Fußballfanatiker und großer Fan der deutschen Nationalmannschaft ist es selbstverständlich, seinen ohnehin schon vorhandenen Schlafmangel noch zu verstärken^^ Mit Frau und Ki&#8230;, äh, viel Motivation und Vorfreude [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, was macht man zu so einer unmenschlichen Zeit? Natürlich geht man in eine Bar! Aber warum? Ganz einfach: Man möchte sich das Viertelfinale der Europameisterschaft anschauen. Als Fußballfanatiker und großer Fan der deutschen Nationalmannschaft ist es selbstverständlich, seinen ohnehin schon vorhandenen Schlafmangel noch zu verstärken^^</p>
<p>Mit Frau und Ki&#8230;, äh, viel Motivation und Vorfreude gingen wir morgens gegen 3 Uhr in eine Sportbar in Umeda. Laut Homepage sollte man besser vorher einen Tisch reservieren, was wir natürlich getan haben. Allerdings war die Bar ziemlich leer. Erst kurz vor Anpfiff kam nochmal eine kleine Gruppe junger Japaner, die sich den recht hohen Eintrittspreis von 1500 Yen (ca. 15 Euro) leisteten, um dann den größten Teil des Spiels zu verschlafen. Aber das ist ja auch wieder typisch für Japan^^<br />
Wir dagegen hielten tapfer durch und wurden mit einem hochverdienten 4:2 gegen Griechenland belohnt. Der hohe Eintrittspreis hat sich also gelohnt. Und zum Glück werden sowohl die beiden Halbfinalspiele als auch das Finale im öffentlichen Fernsehen ausgetragen, so dass wir die restlichen Spiele (hoffenlich kommen die Deutschen ins Finale!) in den heimischen vier Wänden genießen können.</p>
<p>Heute war es dann doch recht heftig für mich. Vor dem Spiel konnte ich nicht richtig schlafen und danach hatte ich nur knapp 90 Minuten Zeit, bevor ich mich zur Arbeit begeben musste. Und dabei hätte ich fast verschlafen! In weniger als 20 Minuten vom Bett bis zum Büro ist ein neuer Rekord! Dank zweier Energiedrinks konnte ich meine Arbeit ohne Zwischenfälle verrichten.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 寝不足 (nebusoku = Schlafmangel)</p>
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		<title>Am hellichten Tag</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 15:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
		<category><![CDATA[Osaka Todesstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Shinsaibashi]]></category>

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		<description><![CDATA[Von dem, was sich am 10. Juni hier in Osaka abspielte, bekommt man Gänsehaut. Am frühen Nachmittag des 10. Juni 2012 wurden auf einer gut frequentierten Straße, in der Nähe einer Grundschule, in Shinsaibashi zwei Menschen von einem 36-jährigen Mann mit mehreren Messerstichen ermordet. Dabei stach der Täter zuerst auf einen Mann ein, der gerade [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Von dem, was sich am 10. Juni hier in Osaka abspielte, bekommt man Gänsehaut. Am frühen Nachmittag des 10. Juni 2012 wurden auf einer gut frequentierten Straße, in der Nähe einer Grundschule, in Shinsaibashi zwei Menschen von einem 36-jährigen Mann mit mehreren Messerstichen ermordet.<br />
Dabei stach der Täter zuerst auf einen Mann ein, der gerade erst aus Tokio nach Osaka gekommen ist. Danach rannte er nur wenige Meter weiter, um eine ältere Radfahrerin zu erstechen. Anschließend ging er noch einmal zurück zum schwerverletzten männlichen Opfer, um erneut auf es einzustechen.</p>
<p>Die Polizei konnte den Mann noch am gleichen Tag fassen. Der Grund für diese grausame Tat ist ebenso unbegreiflich und sollte hoffentlich weitere Diskussionen aufwerfen. In Japan gibt es leider immer noch die Todesstrafe. Insgesamt gibt es 18 Strafdelikte, für die in Japan die Todesstrafe verhängt werden kann. Darunter ist natürlich auch Mord. Allerdings wird bei einem einfachen Mord meistens von der Todesstrafe abgesehen. Bei zwei oder mehr Todesopfern wird in der Regel die Todesstrafe verhängt. Und genau aus diesem Grund hat der Täter es nicht bei einem Opfer gelassen. </p>
<p>Die Mehrheit der Japaner sind immer noch für die Todesstrafe. Und es wird sich wohl leider auch nichts so schnell daran ändern. Trotzdem hoffe ich, dass sich doch etwas tut. Denn wenn es die Todesstrafe nicht gäbe, hätte dieser Mann die Tat wohl nicht begangen. So wie ich das sehe, hatte er einfach nur nicht den Mut, sich selbst das Leben zu nehmen.<br />
Der 36-jährige Täter wurde nur knapp zwei Wochen vorher aus dem Gefängnis entlassen, in dem er unter anderem für illegalen Besitz von Stimulanzen saß. Da er kein Zuhause und keine Aussicht auf eine Arbeit hatte, wollte er sich auf diese äußerst unfaire, egoistische Art das Leben nehmen.</p>
<p><iframe width="480" height="270" src="http://www.youtube.com/embed/r5SZ_HtYEY8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Manche Politiker wie der Bürgermeister von Osaka, Herr Hashimoto Toru, sind nun gegen die Vollstreckung der Todesstrafe in diesem Fall. Ich bin generell gegen die Todesstrafe. Und in diesem Fall noch mehr!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein goldenes Jahr in Japan!</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2012/05/ein-goldenes-jahr-in-japan/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 04:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Japan]]></category>
		<category><![CDATA[ringförmig]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnenfinsternis]]></category>
		<category><![CDATA[Supermond]]></category>
		<category><![CDATA[Venus]]></category>

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		<description><![CDATA[So oder so ähnlich hieß es heute im Morgenfernsehen. Warum, fragt sich jetzt wohl der eine oder andere. Die Erklärung dafür liegt in den zufällig sehr nahe liegenden kosmischen Ereignissen, bei denen stets das Symbol der japanischen Flagge, die liebe Sonne, mit von der Partie ist. Dazu kommt übrignes noch der sogenannte Supermond (スーパームーン), den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>So oder so ähnlich hieß es heute im Morgenfernsehen. Warum, fragt sich jetzt wohl der eine oder andere.<br />
Die Erklärung dafür liegt in den zufällig sehr nahe liegenden kosmischen Ereignissen, bei denen stets das Symbol der japanischen Flagge, die liebe Sonne, mit von der Partie ist.</p>
<p>Dazu kommt übrignes noch der sogenannte Supermond (スーパームーン), den man　am 5. Mai bewundern konnte und um 14 Prozent größer als normalerweise war.</p>
<p>Heute Morgen gab es dann das erste große Spektakel mit direkter Beteiligung der Sonne, das man besonders gut in Wakayama, im Süden von Osaka bestaunen konnte: eine ringförmige Sonnenfinsternis. Auch hier in Osaka konnte man die Sonnenfinsternis beobachten. Die wenigen Wolken am Himmel waren weniger das Problem als die vielen Häuser, die mir den Blick auf die Morgensonne verhindert. Aber wozu gibt es denn einen Fernseher?</p>
<p>Normalerweise wird im Morgenprogramm nur über Klatsch und Tratsch japanischer Prominenter und dergleichen geredet. Aber heute wurde ein Großteil der Sendung der Sonnenfinsternis gewidmet. Ich habe mal einen Teil der Sendung mit dem Handy aufgenommen und auf Youtube hochgeladen. Das Foto, das ich hier auf die Seite gestellt habe, hat ein japanischer Bekannter gemacht. Von daher sollte es keine Probleme mit dem Copyright geben <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />

		<div class='et-simple-slider et_sliderfx_fade et_sliderauto_false et_sliderauto_speed_5000 et_slidertype_simple' id='et-simple-slider683'>
			<a href='#' class='et-slider-leftarrow'>Left</a>
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Die komische Musik habe ich genommen, um mein schlechtes Japanisch zu übertönen^^</div>
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		</div> <!-- .et-simple-slider -->
		<br />
Zurück zum goldenen Jahr in Japan: Im Morgenfernsehen erklärte der Wetterfrosch, warum es nun ein goldenes Jahr in Japan (金の年) sei und warum das vielleicht als gutes Omen für die bevorstehenden Olympischen Spiele in London sei.<br />
Eine ringförmigige Sonnenfinsternis wird auf Japanisch mit 金環日食 (kinkan nisshoku) bezeichnet. Bereits am 6. Juni steht das nächste Ereignis bevor. Dann kommt es zum Venustransit, bei dem man sehen kann, wie die Venus vor der Sonne vorbeizieht. Auf Japanisch sagt man dazu 金星の日面通過 (kinsei no nichimentsuuka). Zu guter letzt kommt es am 14. August zum dritten Spektakel, der Venusbedeckung durch den Mond (金星食), bei dem das chinesische Schriftzeichen 金　(=　Gold　bzw. Geld) eine Rolle spielt und so mit den anderen beiden Ereignissen der Grund für das goldene Jahr in Japan bezeichnet.</p>
<ul>
<li><strong>金</strong>柑日食</li>
<li><strong>金</strong>星の日面通過</li>
<li><strong>金</strong>星食</li>
</ul>
<p>Und aufgrund dieser &#8220;goldenen&#8221; Ereignisse erhofft sich jetzt manch Japaner ein hervorragendes Abschneiden der japanischen Sportler bei den Olympischen Spielen in London. Zu wünschen wäre es ihnen.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 金の年 (kin no toshi = goldenes Jahr)</p>
]]></content:encoded>
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