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	<title>Steffen in Japan</title>
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	<description>Ein Berliner auf Abwegen ;)</description>
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		<title>Dance Dance Revolution</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 13:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Dance Dance Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Spielautomat]]></category>
		<category><![CDATA[Tanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema dieses Artikels kann man anhand der Überschrift schon einigermaßen erraten. Heute geht es ums Tanzen. Allerdings nicht um Walzer oder gar Lambada. Es ist mittlerweile auch nichts Revolutionäres mehr. Dennoch ist es wohl für die meisten Deutschen recht unbekannt. Es geht heute um Spielautomaten, auf/mit denen man zu verschiedenen Liedern tanzen kann. Mittlerweile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema dieses Artikels kann man anhand der Überschrift schon einigermaßen erraten. Heute geht es ums Tanzen. Allerdings nicht um Walzer oder gar Lambada. Es ist mittlerweile auch nichts Revolutionäres mehr. Dennoch ist es wohl für die meisten Deutschen recht unbekannt. Es geht heute um Spielautomaten, auf/mit denen man zu verschiedenen Liedern tanzen kann. Mittlerweile gibt es solche Spiele schon auf der Playstation und anderen Spielkonsolen.</p>
<p>Hier in Osaka stehen vor manchen Spielcentern solche großen Automaten rum. Zum Beispiel in Umeda, wo ich sehr oft unterwegs bin. Bis jetzt habe ich den tanzenden Männern, es sind fast ausschließlich Männer, kaum Aufmerksamkeit geschenkt. Dagegen bilden sich manchmal wirklich kleinere Menschenmenschenmassen. Diesmal konnte ich aber nicht wegsehen, da mein Fahrrad genau innerhalb der gaffenden Menschenmasse stand. Also habe ich auch mein Handy rausgeholt und das ganze gefilmt.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/n_8VwA48DDo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein älterer Mann, wahrscheinlich schon Ende 40 und mit Ehering am Finger begeisterte mit seiner kuriosen Tanzweise die Leute. Anscheinend ist er auch in der Szene recht bekannt. Ich habe ihn auch schon ein paar Mal dort tanzen sehen.　Aber nicht nur sein Getanze war kurios. Auch sein Aussehen war sehr interessant^^<br />
Er jedenfalls genoss die Bewunderung der Menge. Junge Mädchen applaudierten ihm und riefen ihm かわいいよ zu (frei übersetzt: Du siehst süß aus). Ob er allerdings nur zum Spaß getanzt hat oder doch auch ein wenig, um vielleicht einen neuen Punkterekord zu brechen, weiß ich nicht. Er schaute zumindest nie auf den Monitor und hatte die größte Zeit die Augen geschlossen &#8211; dagegen war sein Mund größtenteils geöffnet <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 踊る (おどる = tanzen)</p>
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		<title>Fahrerlaubnis, die Zweite</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 10:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrerlaubnis]]></category>
		<category><![CDATA[Führerschein]]></category>
		<category><![CDATA[Kadoma-shi]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor gut drei Jahren habe ich meinen japanischen Führerschein  erhalten. Das ist als Deutscher, der eine deutsche Fahrerlaubnis sein eigen nennt und über ein Jahr in Japan wohnhaft ist, kein großes Problem. Es gibt weder eine mündliche noch eine schriftliche Prüfung. Mehr dazu habe ich vor drei Jahren in diesem Beitrag geschrieben. Vor mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut drei Jahren habe ich meinen japanischen Führerschein  erhalten. Das ist als Deutscher, der eine deutsche Fahrerlaubnis sein eigen nennt und über ein Jahr in Japan wohnhaft ist, kein großes Problem. Es gibt weder eine mündliche noch eine schriftliche Prüfung. Mehr dazu habe ich vor drei Jahren <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/2009/08/04/endlich-in-japan-auto-fahren/" target="_blank" class="liinternal">in diesem Beitrag</a> geschrieben.</p>
<p>Vor mehr als einem Monat habe ich einen Brief bekommen, in dem ich aufgefordert wurde, mich bis zum 19. April in der Führerscheinstelle in Kadoma-shi zu melden. Lange, sehr lange habe ich immer wieder eine Ausrede gefunden, nicht nach Kadoma-shi zu fahren. Schließlich ist das nicht gleich um die Ecke. Außerdem waren Behördengänge in Deutschland schon nicht etwas, das ich unter Freudentränen gemacht habe. So ist es natürlich auch in Japan. Allerdings muss ich sagen, dass ich bisher eigentlich immer recht freundlichen Beamten begegnet. Doch das zweistündige Seminar, das natürlich ausschließlich auf Japanisch gehalten wird, war der Hauptgrund, warum ich nicht zur Führerscheinstelle fahren wollte.</p>
<p>Da heute der letzte mögliche Tag war, an dem ich genug Zeit hatte, um meinen neuen Führerschein abzuholen, blieb mir also nichts anderes übrig. Mit Augenrändern begab ich mich morgens auf den Weg. Typisch&#8230; ich musste mich wieder verfahren und war somit viel später als geplant am Ziel. Ich wurde von Schalter zu Schalter geschickt, bis ich dann nach immerhin nur zehn Minuten beim obligatorischen Augencheck angekommen bin. Ein kleines &#8220;C&#8221; konnte ich nicht richtig erkennen und musste noch zwei weitere C&#8217;s erkennen. Der nette Mann schob meinen kleinen Fauxpas auf meine Nervosität, was ich natürlich bejahte^^<br />
Als nächstes ging es zum Fotografen. Warum ich im Schreiben vom letzten Monat aufgefordert wurde, ein aktuelles Passfoto mitzubringen, weiß ich bis jetzt nicht. Ich habe es zu keinem Zeitpunkt gebraucht und somit umsonst gekauft. Nach dem kleinen Fotoshooting wurde mir ein Zettel in die Hand gedrückt, auf dem der Ort und der Zeitpunkt des nächsten Seminars stand. Toll, knapp über eine Stunde Warten war angesagt. Also kaufte ich mir einen Kaffee am Automaten und setzte mich draußen hin, um ein wenig Japanisch zu lernen. Die Stunde verging so ganz flott. Und somit begab ich mich zum Seminarzimmer, vor dem ein älterer Herr mich schon willkommen hieß.<br />
Das Seminar an sich war natürlich nicht besonders interessant, zumal ich nicht alles verstehen konnte. Der Mann sprach in der japanischen Höflichkeitssprache und warf mit irgendwelchen Begriffen herum, die ich nicht verstehen konnte. Doch die Bilder und das kleine Infoheft waren sehr hilfreich.<br />
Nach einer Stunde durften wir eine kleine Pause einlegen, um uns danach einem Selbsttest zu unterziehen. Bei diesem Test wurde man unter anderem gefragt, ob man schnell wütend wird oder sich gerne in den Mittelpunkt stellt. Allerdings war es so ziemlich egal, was man ankreuzte, da das alles sowieso von niemandem überprüft wurde.<br />
Endlich waren die zwei Stunden um und die neuen Führerscheine wurde ausgeteilt. Ich wurde als Erster aufgerufen. Allerdings tat sich die junge Dame mit meinem Namen etwas schwer.</p>
<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/04/menkyoshou.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="wp-image-801" style="border: 1px solid #999999; margin: 10px; padding: 2px;" title="Mein neuer Führerschein" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/04/menkyoshou-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" align="left" hspace="10" vspace="10" /></a>Nach insgesamt vier Stunden und 4500 Yen weniger im Portmonee konnte ich endlich den Heimweg antreten und habe nun für die nächsten drei Jahre Ruhe. Jetzt strahlt mein finster blickendes Gesicht (das ich hier entschärft habe) nicht mehr neben einem hellgrünen, sondern neben einem blauen Streifen. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong>  飲酒運転 (inshu unten = Trunkenheit am Steuer)<br />
Darüber wurde am längsten gesprochen und überall auf dem Gelände gab es dazu irgendwelche Plakate.</p>
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		<title>Die Schulbank drücken</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 10:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Einstufungstest]]></category>
		<category><![CDATA[Human Academy]]></category>
		<category><![CDATA[Japanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachschule]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor einigen Wochen habe ich mich entschieden, mal wieder die Schulbank zu drücken, um mein Japanisch zu verbessern, um möglichst im nächsten Jahr den JLPT Stufe 1 (Japanese Language Proficiency Test) abzulegen. Mit dem JLPT würde sich die Auswahl auf dem japanischen Arbeitsmarkt deutlich erweitern. Außerdem könnte ich dann endlich (fast) alles verstehen, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor einigen Wochen habe ich mich entschieden, mal wieder die Schulbank zu drücken, um mein Japanisch zu verbessern, um möglichst im nächsten Jahr den JLPT Stufe 1 (Japanese Language Proficiency Test) abzulegen. Mit dem JLPT würde sich die Auswahl auf dem japanischen Arbeitsmarkt deutlich erweitern.<br />
Außerdem könnte ich dann endlich (fast) alles verstehen, was im TV läuft oder in der Zeitung steht. Früher habe ich so gut wie nie ferngesehen. Aber mit der Zeit wurde mein Japanisch, ohne wirklich viel zu lernen, immer besser. Mittlerweile verstehe ich den Großteil der leichten Unterhaltung und kann die wenigen guten Sendungen genießen, die hier im TV laufen. Aber Nachrichtigen oder andere Sendungen mit etwas schwierigen Themen wie Politik, Wirtschaft etc. sind für mich noch eine Nummer zu groß für mich.</p>
<p>Aber zurück zum Thema: Es hat etwas länger gedauert, bis ich eine engere Auswahl an Sprachschulen gefunden hatte, die einen seriösen Kurs anbieten, an dem ich neben meiner Arbeit teilnehmen kann und bei dem ich meinen Traum vom Bestehen des JLPT 1 realisieren kann.<br />
Am Mittwoch habe ich mich dann endlich auf den Weg zur Sprachschule meiner Wahl gemacht, um mich anzumelden und einen Einstufungstest abzulegen. Ich hätte nicht gedacht, dass der Test eine Stunde dauerte und ich in dieser Zeit 14 Seiten auszufüllen hatte. Ich hatte eigentlich mit vielleicht 30 Minuten gerechnet und hatte mir noch ein kleines Polster eingeplant, so dass ich danach zur Arbeit gehen kann.<br />
Der Angestellte, mit dem ich auch schon zu vor via E-Mail in Kontakt stand, händigte mir den schwereren der beiden Tests aus. Dennoch waren die ersten Aufgaben noch recht einfach. Aber das sollte sich schnell ändern&#8230; Besonders die Textaufgaben hatten es in sich. Ich konnte leider nicht die ganzen 60 Minuten für den Test aufbringen, da ich ja anschließend zur Arbeit musste. Allerdings waren die auch nicht nötig gewesen, da die letzten Aufgaben für mich sowieso viel zu schwer waren.<br />
Nach der schnellen Auswertung des Test war ich trotz bereits erkannter Schusseligkeitsfehler zufrieden, da ich eigentlich genau dort eingestuft wurde, wo ich auch hinwollte. Am 10. April geht&#8217;s dann los: Dreimal pro Woche wird dann für vier Stunden täglich Japanisch gepaukt. Und wenn es sich zeitlich einrichtet, wird auch an den anderen beiden Wochentagen gelernt. Der Kurs ist nämlich eigentlich an allen Arbeitstagen, aber man kann angeblich ohne Probleme zwischen 2-5 Tagen pro Woche diesen Kurs besuchen und trotzdem dem Unterricht folgen. Da bin ich mal gespannt, wie das funktionieren soll&#8230;</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 一生懸命 (isshoukenmei = fleißig)<br />
Und fleißig(er) muss ich jetzt auch sein <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Treffen mit zwei Fußballstars</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 09:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt habe ich nun endlich die Beweisfotos zur Hand und kann nun etwas Neues hier auf diesen Blog schreiben. Vor knapp einer Woche hatte ich das Glück zwei Fußballspieler von Cerezo Osaka treffen. Wem dieser Verein nichts sagt, dem sei gesagt, dass nicht nur der Dortmunder Kagawa Shinji, sondern auch der Bochumer Inui Takashi vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt habe ich nun endlich die Beweisfotos zur Hand und kann nun etwas Neues hier auf diesen Blog schreiben.<br />
Vor knapp einer Woche hatte ich das Glück zwei Fußballspieler von Cerezo Osaka treffen. Wem dieser Verein nichts sagt, dem sei gesagt, dass nicht nur der Dortmunder Kagawa Shinji, sondern auch der Bochumer Inui Takashi vor ihrem Bundesligaaufenthalt bei Cerezo unter Vertrag standen.<br />
Nun, wer sind die beiden Herren, die links und rechts in die Kamera lächeln. Links neben mir steht Bando Ryuuji, der übrigens genauso alt ist wie ich. Na ja, geht man von der japanischen Zählweise aus, die sich nach dem Schuljahr (学年) richtet, das im April endet bzw. beginnt, ist Bando Ryuuji ein Jahr älter. Gut für mich <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Rechts steht der U23-Nationalspieler und Publikumsliebling Kiyotake Hiroshi, der demnächst bei den Olympischen Spielen in London zu sehen ist. Er wird wohl in der kommenden Saison in die Bundesliga zum 1.FC Nürnberg (leider) wechseln.</p>
<p>Aber wie kam es zu diesem Treffen?<br />
Tja, meine Frau ist ein großer Fan von Cerezo Osaka und besonders von Kiyotake Hiroshi. Sie hat an einem Gewinnspiel teilgenommen und war eine der wenigen Glücklichen, die eine bzw. zwei Karten für eine Werbeveranstaltung eines australischen Schuhherstellers gewonnen hatte. Die Mail, dass sie gewonnen hat, kam sehr kurzfristig, nämlich am Vorabend der Veranstaltung. Als Teilnahmebedingung stand in der Mail geschrieben, dass mindestens eine männliche Person kommen sollte. Da ich aber am Sonntag bis 19 Uhr in Kobe arbeiten musste und die Veranstaltung in Shinsaibashi, also in Osaka, stattfand, war es eigentlich fast unmöglich, dass ich es rechtzeitig bis dorthin schaffen könnte. Durch ein wenig Scharm^^ durfte ich aber zehn Minuten früher die Heimreise antreten und kam somit pünktlich an.<br />
Vor dem Geschäft gab es schon eine kleine Warteschlange mit anderen Gewinnern. Die vorbeigehenden Leute schauten uns alle fragend an. Schließlich war es Sonntag, schon 20 Uhr und das Schuhgeschäft geschlossen.<br />
Obwohl es sich lediglich um eine Werbeveranstaltung für geladene Gäste handelte, war es ganz interessant, der Moderatorin und den beiden Fußballspielern zuzuhören, wie sie über die Schuhe des Veranstalters und über Fußball, die kommenden Olympischen Spiele und dergleichen diskutieren. Während der gesamten Veranstaltung war das Fotografieren verboten. Sollte jemand dennoch ein Foto machen, wird alles sofort abgebrochen. Somit habe ich meine kürzlich erst reparierte Digitalkamera umsonst den ganzen Tag rumgeschleppt. Ein professioneller Fotograf wurde angeheuert, der Fotos von allem und jedem schoss.<br />
Nach knapp 40 Minuten war die lustige Gesprächsrunde vorbei. Nun durfte man sich mit den beiden Fußballstars fotografieren lassen und sich ein Autogramm plus Handschlag abholen. Alle Gäste standen schön ordentlich in einer Reihe und warteten geduldig auf ihre Chance.<br />
Hier nun das Beweisfoto, auf das ich einige Tage warten musste:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/04/Cerezoklein.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="wp-image-789 aligncenter" style="margin-top: 1px; margin-bottom: 1px; border: 1px solid #999999;" title="Fotoshooting" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/04/Cerezoklein-150x150.jpg" alt="Mit Kiyotake und Bando von Cerezo Osaka" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Es war übrigens noch ein weiterer Fußballspieler von Cerezo vor Ort. Matsui Kenya, der Ersatztorwart, hatte anscheinend genug freie Zeit, um seine beiden Kumpels zu begleiten. Wir nutzten gleich die Gelegenheit, um auch von ihm ein Autogramm zu ergattern &#8211; mit Erfolg.</p>
<p>Die Veranstaltung war nun eigentlich vorbei. Allerdings konnte man noch so ein Weilchen verbleiben, etwas mehr vom angebotenen Alkohol trinken oder sich ein paar neue Schuhe kaufen. Wir blieben zwar noch ein paar Minuten, aber ließen uns von dem vorherigen Werbegefasel nicht beeinflussen und verzichteten auf den Kauf neuer Treter <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Ein Angestellter vom Schuhgeschäft sprach uns plötzlich an und fragte uns, ob er uns fotografieren dürfe. Wir bejahten es und nun sind wir auch auf der Facebook-Seite von UGG Japan zu bestaunen.</p>
<p>Für mich persönlich war es eine nette Erfahrung. Schließlich trifft man nicht jeden Tag einen Fußballspieler aus der höchsten japanischen Spielklasse. Für meine Frau als riesiger Cerezo-Fan war es der Himmel auf Erden. Auch jetzt noch grinst sie wie ein kleines Mädchen, wenn sie sich die Fotos anschaut <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 靴 (kutsu = Schuhe)</p>
<p>Übrigens: Ein weiterer Grund warum die Farbe des Blogs in diesem herrlichen Pink zu sehen ist, könnt ihr auf dem Foto sehen. Na, was meine ich wohl damit?^^</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neues Design</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 15:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dieser Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einigen Tagen erfreut sich dieser Blog an einem neuen Design. Und das ist KEIN Aprilscherz Es wird vielleicht noch etwas daran herumgewerkelt, aber erstmal bin ich damit recht zufrieden. Grund für die Erneuerung war einerseits ein kleiner Neuanfang. Auf der anderen Seite war das alte Design etwas schwer. Außerdem wurde es auch mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit einigen Tagen erfreut sich dieser Blog an einem neuen Design. Und das ist KEIN Aprilscherz <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Es wird vielleicht noch etwas daran herumgewerkelt, aber erstmal bin ich damit recht zufrieden. Grund für die Erneuerung war einerseits ein kleiner Neuanfang. Auf der anderen Seite war das alte Design etwas schwer. Außerdem wurde es auch mal Zeit, nach so vielen Jahren etwas Neues zu probieren.<br />
Ich hoffe, dass ihr, die wenigen Besucher, damit auch zufrieden seid.<br />
Falls ihr Verbesserungsvorschläge oder dergleichen habt, würde ich mich freuen, wenn ihr einen Kommentar zu diesem Artikel schreibt.</p>
<p>Ich werde zukünftig auch versuchen, wieder etwas regelmäßiger hier etwas zu schreiben. Leider gibt es in meinem grauen Alltag nicht viel Besonderes zu erzählen. Naja, letzte Woche gab es schon etwas Interessantes, aber davon werde ich erst berichten, sobald ich die Beweisfotos erhalten habe <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Also bleibt gespannt und schreibt bitte fleißig Kommentare. Das hilt meiner Motivation und lindert vielleicht meine Schreibfaulheit^^</p>
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		<title>Ruhestörung!</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2012/01/30/769/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 04:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Park]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern nach der Arbeit hatte ich das kleine Glück, mit meiner Frau gemeinsam nach Hause zu fahren, da sie zufällig auch in der Nähe meines Arbeitsplatzes ihr Unwesen trieb. Als wir durch den kleinen Spielplatz direkt vor unserem Haus gingen und ich gegen eine kleine Kaffeedose trat, die jemand dort unschönerweise liegen lassen hatte, ertönte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern nach der Arbeit hatte ich das kleine Glück, mit meiner Frau gemeinsam nach Hause zu fahren, da sie zufällig auch in der Nähe meines Arbeitsplatzes ihr Unwesen trieb. Als wir durch den kleinen Spielplatz direkt vor unserem Haus gingen und ich gegen eine kleine Kaffeedose trat, die jemand dort unschönerweise liegen lassen hatte, ertönte plötzlich ein Vogelzwitschern mit anschließender Frauenstimme, die mich freundlicherweise darauf hinwies, dass dieser kleine &#8220;Park&#8221; allen gehört und ich um diese späte Uhrzeit (es war ca. 19 Uhr) doch etwas leiser sein sollte. Natürlich habe ich nicht noch einmal gegen die Dose getreten. Allerdings ging dieses Gezwitscher mit anschließendem Hinweis und umgekehrt noch knapp eine weitere Minute ohne Pause und war dabei wesentlich lauter als mein kleiner Tritt.<br />
Japaner lieben ja solche Durchsagen. Überall kann man eine nette Frauenstimme hören, die z.B. an jeder U-Bahnstation, bei fast jeder Rolltreppe, im Fahrstuhl etc.<br />
Aber dass man sogar auf so einem kleinen Spielplatz, auf dem gerademal ein kleines Klettergerüst und zwei Schaukeln stehen, hätte ich nicht gedacht. Was man nach vier Jahren am gleichen Wohnort noch alles entdecken kann. Ich bin gespannt, was ich demnächst in meiner Nachbarschaft finden werde.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 安眠妨害 (anminbougai = nächtliche Ruhestörung)</p>
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		<title>Schuhe für die Schuhe für die Toilette</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 14:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typisch Japan!]]></category>
		<category><![CDATA[Latschen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>
		<category><![CDATA[Toilette]]></category>
		<category><![CDATA[WC]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt mit Sicherheit eine bessere Beschreibung als diese im Titel. Aber so ist es hoffentlich leicht verständlich. Wie vielleicht schon bekannt, gibt es in vielen Toiletten in Japan Latschen, in die man schlüpfen muss. Viele Ausländer, die zum ersten Mal in Japan sind, haben schon oft den Fehler gemacht, entweder die Schuhe nicht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt mit Sicherheit eine bessere Beschreibung als diese im Titel. Aber so ist es hoffentlich leicht verständlich.<br />
Wie vielleicht schon bekannt, gibt es in vielen Toiletten in Japan Latschen, in die man schlüpfen muss. Viele Ausländer, die zum ersten Mal in Japan sind, haben schon oft den Fehler gemacht, entweder die Schuhe nicht zu benutzen oder  sie nach dem Toilettengang wieder auszuziehen.<br />
Aus Bequemlichkeit werden die Schuhe aber auch von manch einem Japaner nicht immer benutzt. So auch in meinem Fitnesstudio, wo sich nur die wenigsten die Mühe gemacht haben, ihre Sportschuhe auszuziehen, in die Latschen für die Toilette zu schlüpfen, um dann nach ihrem Geschäft sich ihre Schuhe wieder anzuziehen. Anscheinend war das den Betreibern des Studios ein Dorn im Auge. So kam ein Mitarbeiter auf die folgende clevere Idee:</p>
<p align="center"><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/01/WCSchuheK.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="size-thumbnail wp-image-763 aligncenter" style="border: 1px solid #cccccc; margin-top: 2px; margin-bottom: 2px; padding: 2px;" title="Schuhe für die Schuhe" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2012/01/WCSchuheK-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Wenn sich also die meisten Toilettenbenutzer zu fein sind, sich die Schuhe auszuziehen, stellt man ihnen extra große Latschen zur Verfügung, in die man schlüpfen kann, ohne sich die eigenen Schuhe auszuziehen. Das scheint sogar Erfolg zu haben! Vielleicht eine neue Geschäftsidee in Japan? Zumindest habe ich solche Latschen nur in meinem Fitnesstudio gesehen.</p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> お手洗い (otearai = Toilette, WC)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotoshooting am Tag des Sports</title>
		<link>http://blog.magnifiq.net/japan/2011/10/17/fotoshooting-am-tag-des-sports/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 11:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Fotoshooting]]></category>
		<category><![CDATA[Jeans]]></category>
		<category><![CDATA[Planet der Affen]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche Montag war hier in Japan ein nationaler Feiertag, der sogenannte Tag des Sports (体育の日). Da ich montags sowieso frei habe, konnte ich mit meiner Frau endlich mal einen gemeinsamen Tag draußen verbringen. Wir entschieden uns ins Kino zu gehen, da gerade die Neuverfilmung von Planet der Affen am Start ist. Schon als Kind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche Montag war hier in Japan ein nationaler Feiertag, der sogenannte Tag des Sports (体育の日). Da ich montags sowieso frei habe, konnte ich mit meiner Frau endlich mal einen gemeinsamen Tag draußen verbringen. Wir entschieden uns ins Kino zu gehen, da gerade die Neuverfilmung von Planet der Affen am Start ist. Schon als Kind habe ich mit großem Interesse die alten Filme gesehen. Und auch die Neuverfilmung war keine Enttäuschung und zeigte am Ende, dass es wohl in Zukunft noch einen weiteren Teil geben wird.<br />
Nach dem Film sind wollten wir dann zu einem Cafe gehen und über den Film und das Leben philosophieren. Auf dem Weg dorthin bemerkte ich eine hochgewachsene Japanerin, die mich die ganze Zeit anstarrte. Ich fand es zwar komisch, aber machte mir nichts draus. Ein paar Meter weiter wurden wir dann von dieser Dame angesprochen. Sie hielt uns einen Zettel vor die Nase und erzählte uns, dass an diesem Tag ein Jeans-Fest stattfindet und alle, die eine Jeans tragen an einem Fotowettbewerb teilnehmen können. Ich hatte zufällig eine alte Jeans an, die ich noch als Student bei ebay als gebrauchte Hose für ca. 5 Euro ersteigert hatte. Anscheinend ging das also trotzdem durch. Anfangs habe ich noch &#8220;Nein&#8221; gesagt, da mir die Vorstellung, mich vor so vielen Leuten wie ein Model fotografieren zu lassen, zu peinlich war. Aber da ich leider zu selten die Hosen anhabe, gab ich dem Wunsch meiner besseren Hälfte nach und ließ mich dann in einer etwas ruhigeren Ecke aus verschiedenen Seiten fotografieren. Sehr nervös und immer mit dem gleichen aufgesetzten Lächeln überstand ich das Fotoshooting. Welches Foto nun für den Wettbewerb genommen wurde, konnte ich leider nicht entscheiden. Das, meine mittlerweile zu langen Haare, sowie die restlichen Kleidungsstücke, die ich an diesem Tag trug ließen mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Naja, ganz so extrem war es natürlich nicht. Dennoch ärgerte ich mich im Nachhinein, dass ich nicht doch das hübsche Sweatshirt gekauft habe, das ich einen Tag zuvor gesehen hatte und dass ich nicht doch schon zum Friseur gegangen bin. Das habe ich mittlerweile nachgeholt.</p>
<p>Insgesamt wurden für diesen Wettbewerb 500 Leute fotografiert. Einige davon haben sich anscheinend extra dafür in Jeanskleidung geworfen. Die Fotos kann man jetzt im Internet unter <a href="http://www.nu2011autumn.jp/denim" target="_blank" class="liexternal">www.nu2011autumn.jp/denim</a> bewundern und dem besten Foto seine Stimme geben. Von den 500 Teilnehmern werden 10 ins Finale am kommenden Sonntag eingeladen. Dort werden dann drei Profi-Spieler von Gamba Osaka den/die Sieger wählen. Die Teilnahme lohnt sich sogar. Der Gewinner kann also wohl nicht nur diesen Fußballprofis die Hand schütteln, sondern bekommt dazu noch 200.000 Yen, also fast 2000 Euro. Ich glaube zwar nicht, dass ich den Hauch einer Chance habe, aber trotzdem ist die Möglichkeit viel größer als beim Lotto.<br />
Sollte ich ins Finale gewählt werden, kann ich daran aber leider gar nicht teilnehmen, da ich am Sonntag leider den ganzen Tag arbeiten muss <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /><br />
Aber vielleicht schaffe ich es ja, meinen Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass es ja auch eine gute Werbung für die Firma wäre, wenn ich da mit zum Beispiel einem T-Shirt mit dem Firmenzeichen auftauche. Und sollte man mich nach meinem Beruf fragen, könnte ich ja auch noch auf gebrochenem Japanisch ein wenig Werbung machen <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Egal, wie es ausgeht. Es war in jedem Fall eine lustige, interessante Erfahrung <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 話しかける (hanashikakeru = jemanden ansprechen)</p>
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		<title>Oans, zwoa, gsuffa!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 14:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Hofbräuhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfest]]></category>
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		<category><![CDATA[Weizenbier]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit letztem Freitag gibt es in Osaka, dort wo auch der alljährliche Weihnachtsmarkt eröffnet wird, am Sky Building in Umeda, das erste Oktoberfest.  Trotz der Gewissheit, dass sich die Preise für Bier, Wurst und Brezel gewaschen haben, sind wir gestern Abend dorthin gegangen, um ein wenig deutsche Atmosphäre zu schnuppern und nach langer Zeit mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit letztem Freitag gibt es in Osaka, dort wo auch der alljährliche Weihnachtsmarkt eröffnet wird, am Sky Building in Umeda, das erste Oktoberfest.  Trotz der Gewissheit, dass sich die Preise für Bier, Wurst und Brezel gewaschen haben, sind wir gestern Abend dorthin gegangen, um ein wenig deutsche Atmosphäre zu schnuppern und nach langer Zeit mal wieder ein leckeres deutsches Bier zu genießen.<br />
Auf dem Oktoberfest trafen wir noch ein paar Bekannte, mit denen wir uns dann auf die Suche nach einem Sitplatz machten. Leider stellte sich das als äußerst schwierig heraus. Also kauften wir uns erstmal etwas zu trinken. Unsere Befürchtungen sollten sich bewahrheiten. Der Preis für ein 300ml Gläschen betrug 900 Yen, was nach heutigem Umrechnungskurs immerhin knapp 8,28 Euro sind! Dazu kamen dann noch 1000 Yen Pfand fürs Glas dazu. Aber egal&#8230; man muss auch mal eine Ausnahme machen. Ich kaufte mir einen halben Liter Erdinger Weißbier (für 1.300 Yen) und eine Butterbrezel für 400 Yen. In der Zwischenzeit haben unsere Späher ein Plätzchen ausgemacht, sodass wir dann doch noch im Sitzen unser Bier trinken konnten.<br />
Gegen 20 Uhr kam besonders gute Stimmung auf, als eine japanische Musikantengruppe bayrische Lieder zum Besten gab. Natürlich durfte das Lied &#8220;Ein Prosit der Gemütlichkeit&#8221; nicht fehlen. Alle Japaner und auch Ausländer schwangen ihre Gläser hin und her und nahmen einen kräftigen Schluck von dem überteuerten Gesöff aus Deutschland. Neben den typisch bayrischen Liedern wurde auch getanzt und die Gäste rannten in einer Schlange wie verrückt zwischen den Bänken hin und her.<br />
Natürlich kann diese Kopie des Münchner Oktoberfests mit dem Original nicht mithalten. Dennoch war die Stimmung großartig und wir waren meinem Heimatland an diesem Abend ein kleines Stückchen näher. Auch die vielen japanischen und ausländischen Besucher hatten sichtlich ihren Spaß.</p>
<p><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/09/Foto.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-748" style="border: 1px solid #cccccc; margin: 2px;" title="Foto" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/09/Foto-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/09/Foto%EF%BC%92.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-750" style="border: 1px solid #cccccc; margin: 2px;" title="Foto２" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/09/Foto%EF%BC%92-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/09/Foto3.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-751" style="border: 1px solid #cccccc; margin: 2px;" title="Foto3" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/09/Foto3-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
<p>Ein (mögliches) Heimweh konnte ein wenig gelindert werden. (@Schwesterchen:) Natürlich werde ich trotzdem versuchen, im Dezember/Januar nach langer Zeit mal einen kurzen Besuch in Berlin abzustatten. <img src='http://blog.magnifiq.net/japan/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Wort des Tages:</strong> 乾杯 (kanpai = Prost)</p>
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		<title>Bye-bye Cerezo</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 15:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Cerezo]]></category>
		<category><![CDATA[Cerezo Osaka]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Inui Takashi]]></category>
		<category><![CDATA[Yukata]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern abend war ich mal wieder bei einem Ligaspiel meiner japanischen Lieblingsmannschaft Cerezo Osaka. Ähnlich meinem deutschen Lieblingsverein glänzt die Truppe aus Osaka nicht mit guten Leistungen. Immerhin spielen sie (noch) in der ersten Liga. Gestern war ein besonderes Spiel. Das lag nicht unbedingt am Gegner, den Kashima Antlers, sondern an einem Spieler von Cerezo, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Gestern abend war ich mal wieder bei einem Ligaspiel meiner japanischen Lieblingsmannschaft Cerezo Osaka. Ähnlich meinem deutschen Lieblingsverein glänzt die Truppe aus Osaka nicht mit guten Leistungen. Immerhin spielen sie (noch) in der ersten Liga.<br />
Gestern war ein besonderes Spiel. Das lag nicht unbedingt am Gegner, den Kashima Antlers, sondern an einem Spieler von Cerezo, der sein letztes Spiel für den sympathischen Verein aus Osaka bestritt und von nun an in der zweiten Bundesliga beim VfL Bochum spielen wird: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Takashi_Inui" rel="nofollow" class="liwikipedia">Inui Takashi</a> (乾貴士). Zudem gab es noch eine kleine Aktion: Alle, die in einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yukata" rel="nofollow" class="liwikipedia">Yukata</a> (traditionelles japanisches Bekleidungsstück) tragen, erhalten ein kostenloses <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Kakig%C5%8Dri" rel="nofollow" class="liwikipedia">Kakigōri-Eis</a> (かき氷). Zwar besitze ich keinen Yukata, aber dafür Yuchan, die sich den nach Anleitung aus dem Internet angezogen hat. So superleicht sind richtige Yukatas nun auch wieder nicht anzuziehen. Besonders das Umlegen des Gürtels kann ein paar Minuten in Anspruch nehmen, sofern man das nicht geübt ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/08/Foto.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-737" style="border: 1px solid #cccccc; margin: 2px;" title="Inui dreht eine Ehrenrunde" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/08/Foto-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a> <a href="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/08/Foto3.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-736" style="border: 1px solid #cccccc; margin: 2px;" title="Fanblock von Cerezo" src="http://blog.magnifiq.net/japan/wp-content/uploads/2011/08/Foto3-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Am Stadion angekommen, bemerkten wir gleich die ungewöhnlich vielen Leute, die sich artig in Reih und Glied anstellten. Wenn gewöhnlich knapp 10.000 Menschen zu einem Heimspiel pilgern, waren es gestern immerhin über 28.000 Fußballbegeisterte. Davon waren wohl die meisten eher wegen Inui Takashi gekommen und nicht wegen der Chance auf ein kostenloses Eis. Das konnte man leicht daran erkennen, dass es nur wenige Leute gab, die sich beim feuchtwarmen Wetter in einen Yukata geschlüpft sind.<br />
Zurück zu den vielen Leuten&#8230; Anscheinend ist man so einen Ansturm nicht gewohnt. Denn der Einlass war sehr chaotisch. Wir stellten uns in die lange Reihe der Wartenden, die mehrmals verschleift war. Im Laufe der Zeit vermischten sich die Leute, sodass man nicht mehr durchsah, wohin man eigentlich gehen soll, um endlich ins Stadion zu kommen. Erstaunlich wie brav die Japaner sich anstellten und fast keinen Mux von sich gaben. Nur wenige äußerten sich kritisch über die schlechte Organisation.<br />
Nach über 30 Minuten waren wir endlich im Stadion und konnten zu unseren Plätzen gehen, die ein japanischer Freund von uns durch Mut und Einsatz seines Lebens für uns freigehalten hat. Wenige Sekunden vorm Anpfiff saßen wir also auf unseren Plätzen und hofften auf ein gutes Spiel unserer Mannschaft.<br />
Es fing auch ganz gut an. Cerezo ging durch den Star des Abends, Inui Takashi, mit einem schönen Tor recht früh in Führung. Aber wie fast immer, wenn ich im Stadion bin, endet es eben nicht mit einem Sieg. So war es leider auch heute&#8230; Und heute war es besonders schlimm, da besonders die beiden Koreaner bei Cerezo einen rabenschwarzen Tag erwischt hatten. Speziell der Torwart, der immerhin Nationalspieler Koreas ist, leistete sie gleich zwei große Fehler und war auch beim dritten Gegentreffer nicht gerade gut auf dem Posten.<br />
Am schlimmsten war das Ausgleichstor, das eine Kopie eines Tores des letzten Bundesligasaison war. Leider weiß ich nicht mehr, bei welchem Spiel das Tor fiel. Kim Jin-hyun, der Torwart von Cerezo, hielt den Ball in der Hand und dachte nun daran, einen weiten Abschlag zu machen. Er legte sich den Ball zurecht, ohne zu wissen, dass direkt hinter ihm ein gegnerischer Spieler genau auf diese äußerst dumme Unachtsamkeit lauerte. Kaum lag der Ball auf dem Boden, schnappte sich der Gegenspieler den Ball, legte sich den Ball noch schnell zurecht und erzielte völlig freistehend das Tor. Unfassbarkeit bei den Fans im Stadion.<br />
Sozusagen mit dem Pausenpfiff fiel dann auch noch das 2:1 für den Kashima. Durch eine schwache Abwehrleistung und eben einen schwachen Keeper konnten die Kashima Antlers nun mit einer Führung in die Pause gehen.</p>
<p>Die zweite Halbzeit sah nicht besser aus. Zuerst verschoss der andere koreanerische Nationalspieler Cerezos, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Bo-kyung" title="Kim Bo-kyung" rel="nofollow" class="liwikipedia">Kim Bo-kyung</a> einen Elfmeter. Dann war es wieder der Torwart, der zu weit vorm Tor stand und somit einen Fernschuss nur noch unwesentlich abfälschen konnte und damit auch für das dritte Gegentor hauptverantwortlich war.<br />
Bis auf mein allererstes Spiel, das ich live im Stadion verfolgt habe, konnte ich bisher noch keinen Sieg Cerezos genießen. Der Gegner beim einzigen Sieg war eine indonesische Mannschaft, geradeso mit 2:1 geschlagen wurde.</p>
<p>Trotz der miserablen Vorstellung am gestrigen Sonntag gab es noch eine kleine Abschiedszeremonie für den diesjährigen Superstar bei Cerezo. Schon im letzten Jahr wurde ja ein sehr talentierter Spieler von einem deutschen Verein verpflichtet: Kagawa Shinji. Der Ausverkauf geht also weiter. Leider erhält Cerezo nicht gerade viel Geld, das man investieren könnte, da japanische Spieler leider (noch?) keinen hohen Marktwert haben.</p>
<p><strong>Wort des Tages: </strong> 別れ (wakare = Abschied)</p>
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