{"id":22,"date":"2007-05-09T12:55:32","date_gmt":"2007-05-09T10:55:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/?p=22"},"modified":"2010-01-17T05:29:46","modified_gmt":"2010-01-17T03:29:46","slug":"barbeque-am-kindertag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/2007\/05\/barbeque-am-kindertag\/","title":{"rendered":"Barbeque am Kindertag"},"content":{"rendered":"<p>Letzten Samstag war der Tag der Kinder in Japan. Viele Familien machen etwas Sch\u00f6nes zusammen mit ihrem Nachwuchs. Ich hatte das Vergn\u00fcgen, bei einem gro\u00dfen Barbeque mit mehreren Familien und Freunden teilzunehmen.<br \/>\nGegen 11 Uhr machten Yuko und ich uns auf den Weg in Richtung Norden. Unterwegs trafen wir dann die meisten anderen Pilger, die auch mit dem Zug zum verabredeten Treffpunkt fuhren. Darunter waren auch die beiden kleinen M\u00e4dels Ka-chan und Miho-chan, zwei Deutsch lernende M\u00e4dchen, die zudem noch bezaubernd Geige spielen k\u00f6nnen. Nach knapp 1.5 Stunden waren wir endlich am Ziel angekommen.<br \/>\nUnsere erste Station war eine alte Sake-Fabrik, die in einem alten Dorf gelegen ist. Zuerst gab es Tee und ein paar Kleinigkeiten zu essen. Anschlie\u00dfend erz\u00e4hlte uns der Chef der Fabrik \u00fcber die Geschichte der Fabrik etc. Danach durften wir durch die Fabrik spazieren und kamen schlie\u00dflich zu meinem Lieblingspart, dem Testen der ca. 8 verschiedenen Sake. Der schon etwas betagte Chef ordnete die Flaschen nach Alkoholgehalt, beginnend mit dem schw\u00e4chsten Sake. Nat\u00fcrlich nutzte ich die Chance und lie\u00df mir meinen kleinen Testbecher stets bis zum Rand f\u00fcllen. Der Sake schmeckte wirklich ausgezeichnet, viel besser als herk\u00f6mmlicher Sake, den man hier in jedem 24h-Laden kaufen kann. Nach der Sakeverkostung kauften einige von uns noch ein paar Flaschen. Auf Anfrage lie\u00df uns der Chef sogar noch Pflaumenschnaps probieren. Einfach k\u00f6stlich!<\/p>\n<p>Etwas angeheitert machten wir uns nun per pedes auf den Weg in das n\u00e4chstgelegene D\u00f6rfchen. Dort gab es einen kleinen Park, wo wir uns auf die B\u00e4nke setzten und uns u. a. die B\u00e4uche mit allerlei Leckereien f\u00fcllten, Bier tranken und mit den Kindern Ball spielten. Einfach herrlich, wieder mal ein Kind zu sein \ud83d\ude09<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag fuhren wir mit einem Bus zu einem traditionellen japanischen Hotel (Ryokan). Dort war f\u00fcr uns alle ein gro\u00dfer Saal bestellt, wo wir uns an drei gro\u00dfen Tischen versammelten und Nabe, sowie Kampfh\u00e4hnchen verzehrten. Nebenbei spielten die Kleinen, die allesamt Geige, Violoncello und Kontrabass lernen, uns ein paar Musikst\u00fccke vor. Und in der Zeit, wo sie nicht mit ihren Instrumenten hantierten, rannten sie wie wild durch das ganze Hotel und machten Unfug.<br \/>\nGanz am Anfang jedoch ein kleiner bitterer Nebengeschmack. Als wir uns die Schuhe auszogen, wurden wir nicht nur von einer \u00e4lteren netten Dame empfangen, sondern auch von einer sehr flinken Kakerlake, die dann mit einem Latschen vorerst laufunf\u00e4hig gemacht wurde. \u00dcber ihren weiteren Fortgang sind mir leider keine Informationen bekannt \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Nach k\u00f6stlichem Essen und klassischer Musik machten wir uns dann auf den langen Heimweg. Erst gegen kurz vor Mitternacht erreichten wir unser trautes Heim. Ein sehr anstrengender, aber herrlicher Tag im sommerlichen Japan.<\/p>\n<p>Am Sonntag waren Yuko und ich in einem Outlet in Kobe und besuchten die unz\u00e4hligen L\u00e4den dort. Yuko kaufte sich ein paar sehr sch\u00f6ne Anziehsachen. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht gerade sommerlich. Daf\u00fcr sind es jetzt fast 30 Grad und es wird langsam schw\u00fcl. Der Schrecken des Sommers beginnt. Warum schwitzen die meisten Japaner kaum? Schweinerei!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzten Samstag war der Tag der Kinder in Japan. Viele Familien machen etwas Sch\u00f6nes zusammen mit ihrem Nachwuchs. Ich hatte das Vergn\u00fcgen, bei einem gro\u00dfen Barbeque mit mehreren Familien und Freunden teilzunehmen. Gegen 11 Uhr machten Yuko und ich uns auf den Weg in Richtung Norden. 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