{"id":331,"date":"2009-01-10T18:07:50","date_gmt":"2009-01-10T16:07:50","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/?p=331"},"modified":"2010-01-16T18:49:46","modified_gmt":"2010-01-16T16:49:46","slug":"auf-nach-kyushu-teil-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/2009\/01\/auf-nach-kyushu-teil-3\/","title":{"rendered":"Auf nach Kyushu! (Teil 3)"},"content":{"rendered":"<p>An diesem Tag lie\u00dfen wir es ein wenig lockerer angehen, da bis auf unseren R\u00fcckflug nichts geplant war. Um aber unser Fr\u00fchst\u00fccksb\u00fcffett in aller Ruhe genie\u00dfen zu k\u00f6nnen, sind wir doch schon gegen 9 Uhr aufgestanden. Als wir in den relativ kleinen Speisesaal kamen, sahen wir eine ebenso kleine Auswahl an verschiedenen Speisen. Mir fiel es schwer, meinen Teller mit genug Essen zu f\u00fcllen. Schnell ging ich noch zum Kaffeeautomaten und w\u00e4hlte einen Espresso. Ich dachte, dass dieser sch\u00f6n stark sei, aber er schmeckte fast wie Leitungswasser. Ich m\u00f6chte nicht wissen, wie der normale Kaffee schmeckt. Auch fast alle Speisen schmeckten alles andere als gut. Nicht nur ich verzichtete darauf, mich satt zu essen.<\/p>\n<p>Nach dem kulinarischen Fr\u00fchst\u00fccksgelage verlie\u00dfen wir das Hotel und wanderten zuerst in Richtung Kumamoto Schloss, um vielleicht ein sch\u00f6nes Motiv f\u00fcr ein Foto zu erhaschen. Leider konnten wir auf die Schnelle nichts finden. Stattdessen entdeckten wir ein kleines Neujahrsfest, auf dem diverse Sachen angeboten wurden. Unter anderem wurde dort Mochi (Reiskuchen) zubereitet und kostenlos an die Besucher verteilt. Ein \u00e4lterer Mann \u00fcberreichte uns zwei Mochi, die noch warm und sehr weich waren. Die waren wirklich sehr lecker!<br \/>\nWir verlie\u00dfen den Ort und schlenderten ziellos durch die Stadt, bis wir auf eine gr\u00f6\u00dfere Einkaufsstra\u00dfe trafen. Die Stra\u00dfe war teilweise unter Bau. Doch obwohl \u00fcberall Bauger\u00fcste standen, hatten die sich darunter befindenden Gesch\u00e4fte bereits ge\u00f6ffnet.<br \/>\nDa es weit und breit nichts Interessantes zu sehen gab,  kauften wir uns ein Tagesticket und fuhren zum Suizenji-Park, einem der sch\u00f6nsten Orte der Stadt. Als wir durchs Eingangstor kamen, blickten wir auf einen w\u00fcndersch\u00f6nen Teich mit vielen M\u00f6wen, Enten, Koi und&#8230; Japanern. Die meisten standen vor einem Tempel, um f\u00fcr das neue Jahr zu beten. Knapp 70 oder 80 Meter standen die Menschen in der Schlange, und es ging nicht gerade flott vorw\u00e4rts. Wir stellten uns nicht an, sondern beobachteten die Leute von einer Bank aus.<br \/>\nNach ein paar Minuten gingen wir weiter und schauten den vielen Kindern zu, die die V\u00f6gel und Fische mit Brotkr\u00fcmeln f\u00fctterten. Dabei stellte sich heraus, dass die Koi am wenigsten zu essen bekamen. Die Enten und besonders die M\u00f6wen waren einfach zu schnell, zu aggressiv bei der Sache.<br \/>\nWir spazierten noch ein wenig durch die herrliche Parkanlage und fuhren zur\u00fcck zur Einkaufstra\u00dfe, um ein dort zuvor entdecktes Caf\u00e9 aufzusuchen, das nicht nur von au\u00dfen sehr gem\u00fctlich aussah. Mein Kaffee wurde zu meiner Verwunderung mit einem gro\u00dfen Becher Schlagsahne serviert. Ich liebe Kaffee und auch Schlagsahne, aber beides miteinander zu vermischen, ist f\u00fcr mich ein Unding. Ich l\u00f6ffelte gen\u00fc\u00dflich die Schlagsahne, bis ein b\u00f6ser Kellner kam und sie mir wegnahm \ud83d\ude09<br \/>\nDa es in Kumamoto nicht wirklich viel zu sehen gab, blieben wir ein wenig l\u00e4nger im Caf\u00e9 und schw\u00e4rmten von den beiden vergangenen Tagen.<br \/>\nLangsam wurde es Zeit, sich zum Flughafen zu begeben. Doch bevor wir in den Bus zum Flughafen einstiegen, gingen wir noch schnell ein paar Souvenirs kaufen. Am Flughafen angekommen, ging es direkt zum Flugzeug. Im Gegensatz zum Hinflug, war es auf dem R\u00fcckflug nicht ganz so voll. Vom Fenster aus konnten wir den Vulkan Aso mit seinen Rauchwolken beim Sonnenuntergang bewundern. Schade, dass die Kamera im Gep\u00e4ckfach \u00fcber uns war&#8230;<br \/>\nNach nur knapp 45 Minuten waren wir schon in Osaka. Diesmal nahmen wir gleich den richtigen Zug und fuhren ohne ein Taxi zu benutzen nach Hause \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Eine sehr sch\u00f6ne Reise war damit viel zu schnell zu Ende.<\/p>\n<p><a onclick=\"return hs.expand(this)\" href=\"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/dsc00703.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment wp-att-332\" style=\"border: 1px solid #cccccc; margin: 3px; padding: 3px;\" src=\"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/dsc00703.thumbnail.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" align=\"none\" \/><\/a><a onclick=\"return hs.expand(this)\" href=\"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/dsc00726.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment wp-att-333\" style=\"border: 1px solid #cccccc; margin: 3px; padding: 3px;\" src=\"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/dsc00726.thumbnail.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" align=\"none\" \/><\/a><a onclick=\"return hs.expand(this)\" href=\"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/dsc00737.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment wp-att-334\" style=\"border: 1px solid #cccccc; margin: 3px; padding: 3px;\" src=\"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/dsc00737.thumbnail.jpg\" alt=\"\" width=\"120\" height=\"120\" align=\"none\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Wort des Tages:<\/strong> \u8def\u9762\u96fb\u8eca (romen-densha = Stra\u00dfenbahn)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An diesem Tag lie\u00dfen wir es ein wenig lockerer angehen, da bis auf unseren R\u00fcckflug nichts geplant war. 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