{"id":628,"date":"2010-01-17T07:51:20","date_gmt":"2010-01-17T05:51:20","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/?p=628"},"modified":"2010-01-17T07:54:36","modified_gmt":"2010-01-17T05:54:36","slug":"judo-live-musik-und-texas-burger","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/2010\/01\/judo-live-musik-und-texas-burger\/","title":{"rendered":"Judo, Live-Musik und Texas Burger"},"content":{"rendered":"<p>In dieser Woche hatte ich neben dem Wiederaufbau meiner beiden Blogs auch noch ein paar interessantere Erlebnisse. Am Mittwoch bin ich nach der Arbeit zum <a href=\"http:\/\/www.daishin-judo.com\/index1.htm\" target=\"_blank\">Judo-Dojo<\/a> gegangen, zu dem auch schon Sebastian gegangen ist. Durch ihn bin ich auch (wieder) auf den Geschmack gekommen, es mit Judo zu probieren. Bei diesem Dojo handelt es sich um einen recht internationalen Verein, bei dem unter anderem Amerikaner, Kanadier und Engl\u00e4nder regelm\u00e4\u00dfig trainieren. Der Meister hat \u00fcbrigens den 7. Dan, was wirklich ein sehr hoher Rang im Judo ist!<br \/>\nAls ich nun beim Dojo ankam, sah ich viele kleine japanische Jungs hart trainieren. Manche putzten schon die Tatami-Matten, damit die Erwachsenen, die danach mit dem Training beginnen, nicht auf den vielen Schwei\u00dfflecken ausrutschen. Ich war schon den ganzen Abend \u00fcber sehr aufgeregt. Und so bekam ich anfangs, als ich mit dem Meister sprach, kaum einen richtigen Satz heraus. Er zeigte mir den Weg zu den Umkleidekabinen. Dort warteten schon die gro\u00dfen Jungs auf ihr Training. Naja, richtig gro\u00df war keiner. Aber die meisten sahen schon recht kr\u00e4ftig aus. Viele von ihnen hatten auch schon einen schwarzen G\u00fcrtel, was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitete. Ich habe mal ein Jahr lang Judo in Deutschland gemacht. Aber das ist mittlerweile schon 23 Jahre her. Ja&#8230; ich bin leider auch nicht mehr der J\u00fcngste \ud83d\ude09<br \/>\nEndlich waren die Erwachsenen an der Reihe. Ich w\u00e4rmte mich erstmal auf, bis der Meister mir einen Judoka (mit schwarzem G\u00fcrtel) zuwies, mit dem ich dann ein paar Aufw\u00e4rm\u00fcbungen machen sollte. Da ich allerdings alles vergessen habe, was ich mal als kleiner Junge gelernt hatte, war es anfangs sehr chaotisch. Aber nach ein paar Erkl\u00e4rungen und Fehlversuchen konnte ich halbwegs ordentlich mittrainieren.<br \/>\nNach einer halben Stunde ging es dann an die Trainingsk\u00e4mpfe, bei denen ich aufgrund absolut fehlender Technik meistens froh sein konnte, nicht geworfen worden zu sein. Ab und zu k\u00fcsste ich dann doch den Boden. Am meisten Spa\u00df bereitete mir die Trainingseinheit mit dem Engl\u00e4nder. Er ist ein kleiner, sehr kr\u00e4ftiger Mann, der vor ca. sechs Jahren hier in diesem Dojo mit Judo angefangen hat und mittlerweile sehr gut geworden ist. Vielleicht werde ich das auch irgendwann einmal. Allerdings musste werden mir meine Arbeitszeiten wohl des \u00d6fteren einen Strich durch die Rechnung machen. In diesem Monat lohnt es sich wohl leider nicht mehr, zum Training zu gehen&#8230; Naja, seit diesem ersten Training tut mir auch meine rechte Schulter weh. Da habe ich mich dann wohl doch zu sehr angestrengt bzw. ohne Technik die kr\u00e4ftigen Kerle versucht, hin und her zu schleudern. \ud83d\ude09<\/p>\n<p><a class=\"highslide\" title=\"the-rounds\" onclick=\"return hs.expand(this)\" href=\"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/the-rounds.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment wp-att-629 alignright\" style=\"margin: 3px; border: 1px solid #cccccc; padding: 3px;\" src=\"http:\/\/blog.magnifiq.net\/japan\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/the-rounds.thumbnail.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" align=\"right\" \/><\/a>Am Freitag war ich dann mit Yuko und zwei anderen Bekannten nach langer Zeit in einem Pub. Grund daf\u00fcr war der Auftritt eines deutschen Bekannten, den ich mal vor drei Jahren getroffen habe. Er spielt in einer kleinen Rockband namens <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/theroundsosaka\" target=\"_blank\">The Rounds<\/a>. Vor seinem Auftritt haben wir kurz miteinander gesprochen. Er sagte mir, dass alle Lieder selbst geschrieben sind.<br \/>\nSchon beim ersten Lied war ich sehr positiv \u00fcberrascht. Insgesamt waren alle Lieder wirklich sehr gut. So blieb ich bis zum letzten Lied und genoss die Live-Musik mit einem Bier und einem Guiness. \ud83d\ude42<br \/>\nMittlerweile war es schon nach MItternacht. Aber da wir noch Hunger hatten und an diesem Tag der Texas Burger bei McDonald&#8217;s verkauft wurde, suchten wir die n\u00e4chste Filiale auf und probierten diesen neuen Burger, der wirklich sehr lecker war.<br \/>\n\u00dcbrigens ist McDonald&#8217;s hier in Japan wirklich sehr billig! Ich hatte mal irgendwann gelesen, dass man anhand der Preise bei McDonald&#8217;s auf die wirtschaftliche Kraft eines Landes schlie\u00dfen kann. Das mag ja normalerweise Stimmen. Aber Japan scheint da eine Ausnahme zu sein. Als Beispiel nenne ich mal den Preis f\u00fcr einen normalen Cheeseburger. Der kostet hier nur 120 Yen, was umgerechnet gerademal 92 Cent sind!<\/p>\n<p><strong>Wort des Tages:<\/strong> \u30de\u30af\u30c9 (makudo = McDonald&#8217;s)<br \/>\nViele Japaner verstehen ein normal gesprochenes &#8222;McDonald&#8217;s&#8220; nicht. Stichwort: Katakana-Englisch \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Woche hatte ich neben dem Wiederaufbau meiner beiden Blogs auch noch ein paar interessantere Erlebnisse. Am Mittwoch bin ich nach der Arbeit zum Judo-Dojo gegangen, zu dem auch schon Sebastian gegangen ist. Durch ihn bin ich auch (wieder) auf den Geschmack gekommen, es mit Judo zu probieren. 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