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Archiv für November 2008

846 Einreiseverbote nach Änderung des Einwanderungsgesetzes

Das Justizministerium erklärte, dass seit der Einführung der Fingerabdrück- und Fotoautomaten im November letzten Jahres für insgesamt 846 Personen die Reise nach Japan am Flughafen oder am Seehafen schon vorbei war.

Den meisten wurde die Einreise aufgrund der Übereinstimmung der Fingerabrücke von bereits schon mal abgeschobenen Personen nicht gewährt. In einigen Fällen handelte es sich aber auch um gesuchte Personen. Insgesamt waren unter allen abgeschobenen Personen 297 Südkoreaner, 155 Filipinos und 90 Chinesen. Einige hatten die Reisepässe anderer Personen vorgezeigt.

Wie sich also zeigt, hat sich der finanzielle Aufwand für die Einführung der Kontrollautomaten vollends gelohnt und die anfänglichen Kritiker verstummen lassen. Die Abarbeitung der Einreisenden wird durch die Abnahme des Fingerabdrucks und der Fotografie der Augen nur unswesentlich verlängert. Ich durfte im Mai diesen Jahres auch schon mal in den Genuss kommen. Meine Fingerabdrücke sind jetzt also auch in dieser Datenbank…

Innerhalb eines Jahres konnten somit 846 unerwünschte Personen Japan nicht betreten. Wie viele es trotz der Hightech-Automaten ins Land geschafft haben, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben.

Wort des Tages: 入国禁止 (nyūkokukinshi = Einreiseverbot)

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