Nun bekomme ich (auch) bald meine 12.000 Yen
Steffel | 25. April 2009 | 1.428 mal gelesen
Nachdem schon andere in Japan lebende Deutsche (Siehe Blog von Tabibito) den Brief von ihrer Stadt erhalten, konnte ich mich gestern Abend beim Öffnen meines Briefkastens über zwei dicke Briefe freuen. Endlich mal ein paar Briefe! Normalerweise sind nur irgendwelche Rechnungen, Werbeprospekte von Pizzerien, Restaurants oder Zettel mit halbnackten Frauen zu finden.
Hmm… zwei Briefe von der Stadtverwaltung. Was wollen die denn jetzt von uns? Ein wenig nervös öffnete ich den an mich adressierten Brief und staunte nicht schlecht. Nun darf auch ich mich über ein Geldgeschenk in Höhe von 12.000 Yen freuen. So einfach komme ich natürlich nicht ans Geld. Zuerst muss ich ein paar Formulare ausfüllen und diese ans Rathaus schicken.
Im Gegensatz zu den Vorstellungen des japanischen Premierministers, Herrn Aso, werde ich mit dem Geld nicht sofort die Wirtschaft ankurbeln (obwohl diese es bitter nötig hätte), sondern das Geld meinem Sparstrumpf zu essen geben. Der steht nämlich auf Scheine. Der Herr Aso wird seine 12.000 Yen, die er anfangs angeblich nicht wollte, wohl in leckeren Sake oder Shochu investieren, um so Japan aus der Wirtschaftskrise zu helfen.
Ja! Trinken für die Wirtschaft! Das mache ich in knapp einer Stunde
Wort des Tages: 貯金 (chokin = Sparen, Ersparnisse)





